BWE fordert nach Mai-Ausschreibung schnellere Verfahren und mehr Investitionssicherheit
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land zum 1. Mai 2026 bekanntgegeben: 270 Gebote mit einem Gebotsvolumen von rund 2,5 GW wurden bezuschlagt. Der BWE, vertreten durch Bärbel Heidebroek, fordert laut Windmesse schnellere Genehmigungsverfahren und eine verlässliche Investitionsbasis. Für Asset Manager und Projektierer ist das Signal relevant, da die EEG-Novelle und das Netzpaket weiter auf sich warten lassen.
Lesen unter WindmesseSinkende Zuschlagswerte und nächtliche Schalldrosselungen verschärfen Wirtschaftlichkeitsrisiken
Bei der Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur im Februar 2026 lag der durchschnittliche Zuschlagswert bei 5,54 ct/kWh, während Bau- und Finanzierungskosten weiter steigen. Windmesse berichtet, dass nächtliche Schalldrosselungen als unterschätzter Wirtschaftlichkeitsfaktor gelten: Immissionsrichtwerte erzwingen Leistungsreduzierungen und mindern so Volllaststunden und Erlöse. Für Betreiber und Versicherer ist dieses operationelle Risiko bei Neuprojekten und Repowering-Vorhaben besonders zu berücksichtigen.
Lesen unter WindmesseEEG-Reformen verzögern sich – Branchenverband fordert neue Regierungsstrategie
Laut Erneuerbare Energien verzögern sich die für die Windkraft zentralen gesetzlichen Reformen. Der zuständige Branchenverband fordert eine neue Regierungsstrategie sowie eine konsequentere Umsetzung des Koalitionsvertrags. Die ausbleibenden Signale aus der Regulierung erschweren langfristige Investitionsentscheidungen für Projektierer und Asset Manager gleichermaßen.
Lesen unter Erneuerbare EnergienWindkraftprojektierer unter Preisdruck – energate Messenger berichtet über angespannte Marktlage
Energate Messenger meldet, dass Windkraftprojektierer zunehmend unter Preisdruck leiden. Der Bericht ergänzt das Bild aus den Ausschreibungsdaten: Sinkende Zuschlagswerte bei gleichzeitig steigenden Projektkosten engen die Margen weiter ein. Für Finanzierer und Asset Manager verschärft sich damit die Frage nach der Rentabilität neuer Projekte im deutschen Markt.
Lesen unter energate MessengerENERTRAG nimmt Windfeld Bütow II nach Repowering in Betrieb – sechs Nordex N163 ersetzen Anlagen von 1999
ENERTRAG hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gemeinden und Wirtschaft die erste Baustufe des Windfelds Bütow II in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen. Sechs neue Anlagen vom Typ Nordex N163 ersetzen den Altbestand aus dem Jahr 1999. Das Projekt beinhaltet laut Windmesse ein Beteiligungskonzept mit Strombonus für die Region. Für Betreiber und Asset Manager liefert das Vorhaben ein Praxisbeispiel für Repowering-Wirtschaftlichkeit unter aktuellen Marktbedingungen.
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