Neues EEG soll Erneuerbare stärker in den Markt integrieren
Laut energate Messenger ist eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geplant, die Erneuerbare-Energien-Anlagen stärker an Marktmechanismen ausrichten soll. Für Betreiber und Asset Manager bedeutet dies potenziell veränderte Vergütungsstrukturen und ein höheres Preis- und Vermarktungsrisiko. Die konkreten Ausgestaltungsdetails des neuen EEG bleiben laut Bericht noch offen.
Lesen unter energate MessengerGermanwatch kritisiert StromVKG: Gaskraftwerke statt Energieunabhängigkeit
Germanwatch bezeichnet das vom Bundestag beschlossene Stromversorgungssicherungsgesetz (StromVKG) als 'gefährlichen Schritt rückwärts', da es nach Einschätzung der Organisation fossile Gaskraftwerke subventioniert statt die Unabhängigkeit von geopolitisch riskanten Importen zu beschleunigen. Die Organisation argumentiert, die Wasserstoffumstellung müsse spätestens Mitte der 2030er Jahre beginnen. Für Asset Manager in Windenergieprojekten ist relevant, dass das Gesetz den Kapazitätsmarkt und damit den Wettbewerb um Systemdienstleistungen neu strukturiert.
Lesen unter WindmesseEU-Recht begrenzt Spielraum für Einschränkungen von Netzanschlussansprüchen
Die Stiftung Umweltenergierecht hat laut Windmesse analysiert, unter welchen engen Voraussetzungen EU-Recht Beschränkungen von Netzanschluss- und Entschädigungsansprüchen erlaubt. Diskutierte Instrumente wie Redispatchvorbehalte oder verpflichtende flexible Netzanschlussverträge stoßen demnach an EU-rechtliche Grenzen. Für Windparkbetreiber in Netzengpassgebieten ist dies operativ bedeutsam, da es die Durchsetzbarkeit ihrer Anschlussansprüche und Entschädigungen bei Abregelung betrifft.
Lesen unter WindmesseBundesnetzagentur führt Messung der Netzleistungsfähigkeit von Netzbetreibern ein
Die Bundesnetzagentur misst künftig im Rahmen des NEST-Prozesses die Netzleistungsfähigkeit von Stromverteilnetzbetreibern anhand von Kennzahlen, unter anderem zu Netzanschluss und Digitalisierung. Laut Windmesse soll dies Transparenz und Qualitätsregulierung im Verteilnetz stärken. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist dies relevant, weil Verzögerungen bei Netzanschlüssen künftig systematisch erfasst und bewertet werden.
Lesen unter WindmesseDHL Group und Statkraft schließen Onshore-Wind-PPA über rund 35 GWh/Jahr in Schleswig-Holstein
DHL Group und Statkraft haben laut Windmesse ein zehnjähriges Power Purchase Agreement (PPA) über jährlich rund 35 GWh Ökostrom aus einem neu gebauten Onshore-Windpark in Schleswig-Holstein abgeschlossen. Das Volumen deckt nach Unternehmensangaben rund acht Prozent des deutschen Strombedarfs der DHL Group. Für den Markt signalisiert der Abschluss anhaltende Nachfrage nach langfristigen Direktabnahmeverträgen für Onshore-Wind in Deutschland.
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