Fraunhofer IWES warnt: Kürzungen bei der Energieforschung gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Windindustrie
Professor Andreas Reuter vom Fraunhofer IWES erklärt im Interview, dass die Streichungen des Bundeswirtschaftsministeriums bei der Energieforschung langfristig dazu führen könnten, dass auf dem deutschen Markt nur noch Turbinen chinesischer Hersteller verfügbar sind. Für Asset Manager und Versicherer ist die Frage der Lieferkettendiversifikation und Herstellerabhängigkeit ein wachsendes Risikothema. Reuter sieht das fehlende Geld als strukturelles Problem und skizziert mögliche alternative Finanzierungsquellen.
Lesen unter Erneuerbare EnergienBEE und Erneuerbaren-Verbände kritisieren Auflösung des Referats für Wind-, Solar- und Transformationsindustrien im BMWE
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat zum 2. Oktober 2026 das Referat für Wind-, Solar- und Transformationsindustrien aufgelöst. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und weitere Verbände kritisieren die Entscheidung scharf und sehen darin ein falsches Signal in der aktuellen Phase des Energieumbaus. Die strukturelle Zuständigkeit für zentrale Ausbauthemen ist damit ungeklärt, was Genehmigungsverfahren und Förderpolitik belasten könnte.
Lesen unter WindmesseBundestag-Anhörung zum Netzanschlusspaket: BWE warnt vor Ausbremsung der Windenergie
Bei der Sachverständigenanhörung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie zum Netzanschlusspaket hat BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek eindringlich vor den Folgen der geplanten Regelungen für den Windenergieausbau gewarnt. Laut Windmesse-Bericht wurde deutlich, dass ein Ausbremsen der Windenergie keine neue Netzinfrastruktur schafft, sondern bestehende Engpässe verschärft. Für Betreiber und Asset Manager sind die geplanten Netzanschlussregelungen ein unmittelbares Projektrisiko, das Investitionsentscheidungen beeinflussen dürfte.
Lesen unter WindmesseWeiterbetriebsnachweise: Differenzierte Bewertung alter Windenergieanlagen gewinnt an Bedeutung
Mit dem zunehmenden Alter vieler Windenergieanlagen wächst laut Windmesse die Relevanz einer differenzierten Beurteilung ihrer weiteren Nutzungsdauer. Umfang und Analysetiefe von Weiterbetriebsnachweisen können sich erheblich unterscheiden; entscheidend ist, die Methodik an Standort, Betriebsgeschichte und Zielsetzung anzupassen. Für Asset Manager und Versicherer ist dies ein zentrales Thema bei der Bewertung von Restlaufzeiten und der Kalkulation von Risiken am Ende des Anlagenlebens.
Lesen unter WindmesseNetzengpässe: Green Planet Energy fordert vereinfachte Regeln für flexible Verbraucher statt Abregelung von Windrädern
Flexible Verbraucher könnten Strom aufnehmen, der wegen Netzengpässen sonst abgeregelt werden müsste – doch das bestehende Instrument wird laut Erneuerbare Energien kaum genutzt. Green Planet Energy fordert vereinfachtere Regelungen und sieht darin eine Alternative zu neuen Projektrisiken für Wind- und Solaranlagen. Für Betreiber ist die Frage der Abregelungsverluste und möglicher Entschädigungsmodelle operativ und wirtschaftlich relevant.
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