Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags sieht erhebliche EU-Rechtsrisiken beim geplanten Netzpaket
Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages bestätigt laut Windmesse grundlegende europarechtliche Bedenken gegen zentrale Regelungen des Netzanschlusspakets. Besonders der Redispatch-Vorbehalt wird als problematisch eingestuft; zu einem ähnlichen Ergebnis war bereits ein Gutachten der Kanzlei Raue gekommen. Für Betreiber und Asset Manager ist relevant, dass regulatorische Unsicherheit beim Netzanschluss Investitions- und Planungsrisiken erhöht. Sollte das Paket in seiner aktuellen Form scheitern oder nachgebessert werden müssen, könnten sich Genehmigungsverfahren und Redispatch-Kosten weiter verschieben.
Lesen unter WindmesseEnergy Watch Group warnt: Verzögerter EEG-Ausbau kostet Verbraucher bis zu 25 Mrd. Euro jährlich
Die Energy Watch Group warnt, dass eine verzögerte Umsetzung der EEG-Novelle und des Netzpakets deutsche Stromverbraucher jährlich rund 25 Milliarden Euro kosten und der Erneuerbaren-Branche rund 600.000 Arbeitsplätze gefährden könnte. Die Gruppe hat laut Erneuerbare Energien eine eigene Alternative zum Regierungsbeschluss vorgeschlagen. Asset Manager sollten die Szenarien im Blick behalten, da sich Netzengpässe und Marktpreisentwicklungen direkt auf Ertragsmodelle auswirken. Für Versicherer sind Fragen der langfristigen Projektrentabilität bei verändertem Regulierungsrahmen relevant.
Lesen unter Erneuerbare EnergienGrüngasquote: BEE kritisiert Eckpunkte wegen fehlender Anreize und unsicherer Zertifizierung
Die Bundesregierung hat die Eckpunkte für die Grüngasquote vorgelegt, die eine steigende Beimischung grüner Gase für eine klimaneutrale Wärmeversorgung vorsieht. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erkennt laut Windmesse zwar gute Ansätze, bemängelt jedoch fehlende Anreize für den Markthochlauf aller grünen Gase sowie die Notwendigkeit, den Handel mit gefälschten Zertifikaten zu verhindern. Erneuerbare Energien ergänzt, dass Kritiker zudem unklare Definitionen und mangelnde Verbindlichkeit monieren. Für Projektierer und Investoren im Biomethan- und Wasserstoffsegment bleibt die Planungssicherheit damit vorerst eingeschränkt.
Lesen unter WindmesseNordex Group: Auftragseingang steigt in Q3 2026 um 29,5 % auf 2,8 GW
Die Nordex Group meldet für das dritte Quartal 2026 einen Auftragseingang von 2,8 GW, ein Plus von 29,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten summierten sich die Aufträge auf 7,7 GW (+16,1 %), getragen vor allem durch die Türkei, Deutschland und die USA. Das Unternehmen hebt hervor, dass das Preisumfeld stabil geblieben ist. Für Asset Manager ist der anhaltend hohe Ordereingang ein Indikator für weiterhin solide Nachfrage; Betreiber sollten Lieferzeiten und Kapazitätsengpässe beim OEM im Blick behalten.
Lesen unter WindmessePNE AG senkt Ergebnisprognose für 2026 wegen Projektverschiebungen deutlich
PNE AG hat ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 aufgrund von Verschiebungen bei Wind- und Solarprojekten erheblich nach unten korrigiert. IWR berichtet, dass der Projektierer unter zunehmendem Wettbewerbsdruck steht. Das Unternehmen betont laut Windmesse, dass die operative Entwicklung weiterhin als sehr erfolgreich bewertet wird. Für Asset Manager und Versicherer mit Exponierung in Projektierer-Bilanzen ist die Meldung ein Signal dafür, dass Genehmigungsverzögerungen und Wettbewerbsdruck die Ergebnisvolatilität im Segment erhöhen.
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