Offshore-Windbranche warnt vor Einbruch bei Jobs und Umsatz bei Verfehlung der Ausbauziele
Eine im Auftrag des Branchenverbands BWO erstellte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei einem Rückstand hinter den gesetzlichen Ausbauzielen bis 2045 zwei Drittel der heutigen Vollzeitstellen in der Offshore-Windindustrie wegfallen könnten. Der Verband fordert Korrekturen an der geplanten Reform des Windenergie-auf-See-Gesetzes. Für Asset Manager und Versicherer unterstreicht die Studie das regulatorische Risiko, das mit einer verlangsamten Projektpipeline einhergeht.
Lesen unter Erneuerbare EnergienElf Verbände warnen vor pauschalen Netzentgelten für Solarstromeinspeisung
Elf Verbände aus Energie-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft haben sich gegen Pläne der Bundesnetzagentur gewandt, pauschale Netzentgelte für die Einspeisung von Solarstrom zu erheben. Sie schlagen vor, Entgelte allenfalls für Neuanlagen und nur für die tatsächliche Netznutzung zu erheben. Die Debatte ist für Betreiber von Bestandsanlagen und Projektierer gleichermaßen relevant, da veränderte Netzentgelte die Wirtschaftlichkeit von Einspeisemodellen direkt beeinflussen.
Lesen unter Erneuerbare EnergienSektorieller Blattbolzennachweis: Nutzungsreserven an Bestandsanlagen gezielter bewerten
Blattbolzen, die Rotorblatt und Nabe verbinden, können bei der Bewertung der Restnutzungsdauer zur limitierenden Komponente werden. Ein auf Windmesse vorgestellter Ansatz des sektoriellen Nachweises ermöglicht es, die tatsächliche Beanspruchung differenzierter abzubilden als pauschale Betrachtungen – mit potenziell höheren erkannten Nutzungsreserven. Für Betreiber und Asset Manager, die Laufzeitverlängerungen oder Repowering-Entscheidungen abwägen, ist dieser Bewertungsansatz operativ relevant.
Lesen unter WindmesseRepowering nicht immer erste Option: Erneuerbare Energien analysiert Bestandsstandorte
Erneuerbare Energien analysiert, dass das Ersetzen von Altanlagen zwar ein zentraler Baustein der Energiewende ist, aber nicht an jedem Bestandsstandort kurzfristig umgesetzt werden kann. Genehmigungsrechtliche, technische und wirtschaftliche Faktoren können alternative Strategien – etwa Laufzeitverlängerungen – in den Vordergrund rücken. Für Asset Manager und Versicherer, die Betriebsstrategien für auslaufende Anlagen bewerten, liefert der Beitrag eine praxisnahe Einordnung der Entscheidungsparameter.
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