BSH legt neuen Offshore-Flächennutzungsplan vor: 70 GW trotz weniger Parks und Netzanbindungen
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat einen überarbeiteten Vorentwurf seines Flächennutzungsplans für die Offshore-Windenergie veröffentlicht, der nun in die Abstimmung geht. Ziel ist es, Netzanschlüsse besser auszulasten und Wake-Effekte zwischen den Parks zu reduzieren – bei gleichzeitiger Beibehaltung des 70-GW-Ausbauziels. Parallel berichtet energate Messenger, dass das BSH fünf Offshore-Netzanbindungen gestrichen hat. Für Projektentwickler und Asset Manager bedeutet dies veränderte Standortbedingungen und potenziell überarbeitete Ertragserwartungen für geplante Portfolios.
Lesen unter Erneuerbare EnergienSektorieller Blattbolzennachweis: Neue Methodik zur Bewertung von Nutzungsreserven bei Windenergieanlagen
Ein Fachbeitrag auf Windmesse beschreibt einen differenzierteren Ansatz zur Bewertung der Restnutzungsdauer von Blattbolzen – hochbeanspruchten Verbindungselementen zwischen Rotorblatt und Nabe. Pauschale Betrachtungen der gesamten Blattbolzenverbindung bildeten die tatsächliche Beanspruchung nicht ausreichend ab; der sektorielle Nachweis ermögliche gezieltere Nutzungsreserven. Für Asset Manager, die Laufzeitverlängerungen oder Repowering-Entscheidungen vorbereiten, liefert die Methodik praxisrelevante Grundlagen zur Komponentenbewertung.
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