BWE fordert Zubau-Booster: Bundesregierung soll zusätzliche Windenergie-Ausschreibungen 2026 starten
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) fordert die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr zusätzliche Ausschreibungsrunden für Windenergie auszuschreiben. Der Verband sieht darin eine Chance, Versorgungssicherheit, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gleichzeitig zu stärken. Für Asset Manager und Betreiber ist die Forderung relevant, da zusätzliche Ausschreibungen den Wettbewerb intensivieren und Projektpipelines kurzfristig beeinflussen könnten.
Lesen unter WindmesseBEE fordert auf Energieminister-Konferenz klares Signal für die Energiewende
Die Energieminister der Bundesländer kommen am 20. Mai auf Norderney zusammen – vor dem Hintergrund einer seit mehr als zehn Wochen anhaltenden globalen Energiepreiskrise bei fossilen Brennstoffen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert von der Runde ein eindeutiges Bekenntnis zur Energiewende. Das politische Signal aus dieser Konferenz dürfte Regulierungserwartungen und Investitionssicherheit für Windpark-Betreiber und Finanzierer in den kommenden Monaten beeinflussen.
Lesen unter WindmesseAurora Energy Research: Strompreise der Zukunft – Chance oder Risiko für die Windenergie?
Max Fydrich, Senior Research Associate bei Aurora Energy Research, präsentierte auf dem Windmesse-Symposium (28. April) eine Analyse zu künftigen Strompreisstrukturen und deren Auswirkungen auf die Windenergie. Die Kernaussagen des Vortrags sind inzwischen publiziert. Für Asset Manager und Betreiber mit Merchant-Exposure ist die Frage der künftigen Preisentwicklung unmittelbar relevant für Bewertungsmodelle und PPA-Strategien.
Lesen unter WindmesseFernleitungsnetzbetreiber: H2-Kernnetz verzeichnet Reservierungsnachfrage von bis zu 2,9 GW
Kurz nach dem Start der Reservierungsphase für das Wasserstoff-Kernnetz liegen den Betreibern bereits 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von insgesamt bis zu 2,9 GW vor – mehr als ursprünglich erwartet. Für Windpark-Betreiber, die Power-to-Gas-Projekte oder H2-Direktlieferverträge planen, signalisiert die hohe Nachfrage eine frühe Engpasssituation im Netz. Asset Manager sollten die Vergabe von Kapazitätsrechten im Blick behalten, da diese die Wirtschaftlichkeit von Hybridprojekten direkt beeinflusst.
Lesen unter Erneuerbare EnergienProfEC Ventus erweitert MEASNET-Mitgliedschaft auf Standortbewertungs-Dienstleistungen
Der Windenergie-Dienstleister ProfEC Ventus hat seine MEASNET-Mitgliedschaft auf Leistungen zur Standortbewertung ausgeweitet und richtet sein Portfolio damit an globalen MEASNET-Standards aus. MEASNET-zertifizierte Standortbewertungen gelten bei Finanzierern und Versicherern als Qualitätsmerkmal und können Auswirkungen auf Bankability-Anforderungen sowie Versicherungskonditionen haben. Betreiber und Asset Manager, die Neubau- oder Repowering-Projekte finanzieren, sollten die Standardisierungsanforderungen ihrer Geldgeber prüfen.
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