Wind briefing
Markt
Frühere Ausgaben gefiltert nach diesem Thema. Die letzten 30 Arbeitstags-Briefings werden gescannt; Elemente in dieser Kategorie werden zuerst angezeigt, mit einem Link zur vollständigen Ausgabe.
Nordex Group: Auftragseingang steigt in Q3 2026 um 29,5 % auf 2,8 GW
Die Nordex Group meldet für das dritte Quartal 2026 einen Auftragseingang von 2,8 GW, ein Plus von 29,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten summierten sich die Aufträge auf 7,7 GW (+16,1 %), getragen vor allem durch die Türkei, Deutschland und die USA. Das Unternehmen hebt hervor, dass das Preisumfeld stabil geblieben ist. Für Asset Manager ist der anhaltend hohe Ordereingang ein Indikator für weiterhin solide Nachfrage; Betreiber sollten Lieferzeiten und Kapazitätsengpässe beim OEM im Blick behalten.
PNE AG senkt Ergebnisprognose für 2026 wegen Projektverschiebungen deutlich
PNE AG hat ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 aufgrund von Verschiebungen bei Wind- und Solarprojekten erheblich nach unten korrigiert. IWR berichtet, dass der Projektierer unter zunehmendem Wettbewerbsdruck steht. Das Unternehmen betont laut Windmesse, dass die operative Entwicklung weiterhin als sehr erfolgreich bewertet wird. Für Asset Manager und Versicherer mit Exponierung in Projektierer-Bilanzen ist die Meldung ein Signal dafür, dass Genehmigungsverzögerungen und Wettbewerbsdruck die Ergebnisvolatilität im Segment erhöhen.
PNE senkt Ergebnisprognose für 2026 deutlich – Projektverschiebungen als Ursache
PNE AG hat ihre EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 erheblich nach unten korrigiert. Laut Windmesse-Meldung sind Verschiebungen einzelner Projekte der Hauptgrund; die operative Entwicklung werde vom Unternehmen selbst als weiterhin erfolgreich bezeichnet. Für Asset Manager und Investoren ist die Revision ein Hinweis auf anhaltenden Wettbewerbsdruck im deutschen Wind- und Solar-Projektierungsmarkt. IWR ordnet den Schritt in einen breiteren Branchentrend ein, der Projektierer unter Margendruck setzt.
Nordex Group: Auftragseingang steigt im Q3 2026 um 29,5 % auf 2,8 GW
Die Nordex Group meldet für das dritte Quartal 2026 einen Auftragseingang von 2,8 GW, was einem Anstieg von 29,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. In den ersten neun Monaten 2026 summiert sich der Auftragseingang auf 7,7 GW (+16,1 %). Als Haupttreiber werden laut Windmesse die Märkte Türkei, Deutschland und USA genannt; das Preisumfeld wird als stabil beschrieben. Für Betreiber und Finanzinvestoren sind stabile Preise und hohe Orderbücher ein Indikator für OEM-Lieferfähigkeit und Projektkalkulierbarkeit.
Nordex Group: Auftragseingang steigt in Q3 2026 um 29,5 % auf 2,8 GW
Die Nordex Group meldete für das dritte Quartal 2026 einen Auftragseingang von 2,8 GW, was einem Anstieg von 29,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres summiert sich der Auftragseingang auf 7,7 GW (+16,1 %). Als wichtigste Märkte werden die Türkei, Deutschland und die USA genannt; das Preisumfeld wird als stabil beschrieben. Für Asset Manager und Versicherer ist die Marktdynamik ein Indikator für Lieferzeiten und künftige Flottenzusammensetzungen.
Nordex Group: Auftragseingang steigt im Q3 2026 um 29,5 % auf 2,8 GW
Die Nordex Group meldete laut Windmesse für das dritte Quartal 2026 einen Auftragseingang von 2,8 GW, ein Plus von 29,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres summiert sich der Auftragseingang auf 7,7 GW (+16,1 %). Als wichtigste Märkte werden die Türkei, Deutschland und die USA genannt; das Preisumfeld wird als stabil beschrieben. Für Asset Manager und Projektierer ist das Orderbuch-Wachstum ein Indikator für Lieferfristen und Turbinenverfügbarkeit.
Masdar und Luxcara prüfen Investitionen von mehr als 5 Mrd. Euro in Offshore-Wind und Batteriespeicher
Laut IWR Online prüfen Masdar (Abu Dhabi) und der europäische Asset Manager Luxcara gemeinsame Investitionen von über 5 Milliarden Euro in Offshore-Wind und Batteriespeicher. Für den deutschen und europäischen Markt ist das Signal relevant: Internationales Kapital aus dem Golf-Raum sucht aktiv Einstiegspunkte in etablierte Marktstrukturen. Asset Manager sollten die strategische Positionierung in Offshore-Auktionen beobachten, da Großinvestoren Ausschreibungspreise und Kapitalkosten beeinflussen können.
Masdar und Luxcara prüfen Offshore-Wind-Investitionen von über 5 Mrd. Euro
Nach Angaben von IWR Online prüfen Masdar (Abu Dhabi) und der deutsche Investmentmanager Luxcara gemeinsame Investitionen von mehr als 5 Mrd. Euro in Offshore-Wind und Batteriespeicher. Das Volumen ist für Asset Manager und Versicherer ein Indikator für anhaltend hohes institutionelles Interesse an europäischen Offshore-Projekten. Die Transaktion steht noch unter Prüfungsvorbehalt; Details zu Standorten und Zeitplan wurden noch nicht bekanntgegeben.
EU-Strommix Jan.–Sep. 2026: Wind und Solar fast gleichauf mit Atom und Kohle
IWR Online meldet, dass Wind- und Solarenergie im bisherigen Jahresverlauf 2026 zusammen nahezu denselben Anteil am EU-Strommix erreicht haben wie Atom- und Kohlekraft gemeinsam. Dieser Strukturwandel im europäischen Erzeugungsmix hat direkte Auswirkungen auf Preisniveaus, Curtailment-Risiken und die Einnahmebasis von Windparks. Für Asset Manager und Portefeuille-Versicherer unterstreicht die Entwicklung die Notwendigkeit, Erlösmodelle und Risikobewertungen an veränderte Marktbedingungen anzupassen.
Ocean Breeze Energy übernimmt alpha ventus – Betrieb über ursprüngliche Laufzeit hinaus möglich
EWE, RWE und Vattenfall verkaufen ihre Anteile am Offshore-Windpark alpha ventus an Ocean Breeze Energy; der Abschluss der Transaktion soll zeitnah erfolgen. Deutschlands erster Offshore-Windpark, rund 45 Kilometer nördlich von Borkum, wurde 2010 in Betrieb genommen und eröffnet durch den Eigentümerwechsel laut Windmesse die Perspektive auf einen Weiterbetrieb über die ursprünglich vorgesehene Laufzeit hinaus. Der Deal ist ein Praxisbeispiel für End-of-Life-Entscheidungen bei frühen Offshore-Projekten und dürfte als Referenz für Versicherer und Asset Manager bei Laufzeitverlängerungen dienen.
IRENA: Globaler Ausbau erneuerbarer Energien muss sich bis 2030 verdoppeln
Ein neuer IRENA-Bericht zeigt laut Erneuerbare Energien, dass trotz Rekordwachstum im Jahr 2025 der jährliche Kapazitätszubau verdoppelt werden muss, um das COP-28-Ziel von 11,2 Terawatt zu erreichen. Windmesse ergänzt, dass zwischen 2026 und 2030 mehr Kapazität aufgebaut werden muss als in allen bisherigen Jahren zusammen. Für Asset Manager und Investoren verdeutlicht dies die strukturelle Lücke zwischen politischen Zielen und realem Ausbautempo.
Mittelmeerregion: Wind- und Solar-Pipeline wächst auf 552 GW – IWR
IWR Online berichtet, dass die kombinierte Wind- und Solar-Pipeline in der Mittelmeerregion 552 GW erreicht hat und die Region vor einem erheblichen Wachstumsschub stehen könnte. Für Asset Manager mit grenzüberschreitenden Portfolios und Versicherer, die Kapazitäten in Südeuropa und Nordafrika aufbauen, sind Pipelinedaten dieser Größenordnung ein Frühindikator für künftige Marktvolumina und Risikoexposition.
Studie: Indexierung entlastet Offshore-Windprojekte (energate Messenger)
Einer Studie zufolge, über die energate Messenger berichtet, könnten indexierte Vergütungsstrukturen Offshore-Windprojekte spürbar entlasten. Für Asset Manager und Projektfinanzierer ist der Befund relevant, weil Kostenindexierung das Inflationsrisiko in langfristigen Projektkalkulationen reduziert. Details zur Methodik und den betrachteten Märkten liefert der Originalbericht.
Offshore-Windpark Gennaker: 2,1-Milliarden-Euro-Finanzierungspaket steht, Realisierungsphase beginnt
Ein Konsortium aus 16 Geschäftsbanken und der Europäischen Investitionsbank (EIB) hat ein Finanzierungspaket von 2,1 Milliarden Euro für den Offshore-Windpark Gennaker geschnürt, den bislang größten Windpark in der deutschen Ostsee. Das Projekt tritt damit in die Realisierungsphase ein. Für Versicherer und Asset Manager markiert das Abschlussvolumen einen Maßstab für aktuelle Offshore-Projektfinanzierungen in der Ostsee.
Offshore-Windpark Gennaker: 2,1-Milliarden-Euro-Finanzierungspaket steht
Ein Konsortium aus 16 Geschäftsbanken und der Europäischen Investitionsbank (EIB) hat die Finanzierung für den Offshore-Windpark Gennaker in der deutschen Ostsee abgeschlossen. Laut Erneuerbare Energien handelt es sich um den bislang größten Windpark in der deutschen Ostsee. Standard Chartered fungiert dabei als Arranger, Kreditgeber und Hedging Bank. Für Asset Manager und Finanzierer ist das Closing relevant als Referenzpunkt für aktuelle Projektfinanzierungsstrukturen im deutschen Offshore-Segment.
Offshore-Windpark Gennaker (976,5 MW): Finanzierung abgeschlossen, Realisierungsphase beginnt
Der Offshore-Windpark Gennaker in der Ostsee geht laut Windmesse in die Realisierungsphase über, nachdem die wesentlichen Verträge und Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen sind. Mit einer geplanten Leistung von bis zu 976,5 MW soll er der größte Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee werden und den Strombedarf von rund einer Million Haushalte decken. Standard Chartered fungiert dabei als Arranger, Kreditgeber und Hedging Bank bei der Gesamtfinanzierung in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro. Für Versicherer und Asset Manager markiert der Übergang in die Realisierungsphase den Beginn erhöhter Haftungs- und Konstruktionsrisiken.
Offshore-Windpark Gennaker: Finanzierung steht, Realisierungsphase beginnt
Die wesentlichen Verträge und Finanzierungsvereinbarungen für den Offshore-Windpark Gennaker in der deutschen Ostsee sind abgeschlossen. Mit bis zu 976,5 MW soll er der größte Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee werden und rechnerisch rund eine Million Haushalte versorgen. Für Versicherer und Asset Manager markiert der Übergang in die Realisierungsphase den Beginn der risikorelevanten Bauphase, in der Konstruktions- und Montagerisiken zu bewerten sind.
RWE und Masdar prüfen Zusammenarbeit bei deutschen Offshore-Wind-Ausschreibungen
RWE und Masdar haben eine Absichtserklärung zur Prüfung einer potenziellen Kooperation bei deutschen Offshore-Wind-Ausschreibungen unterzeichnet. Parallel vereinbarten RWE und ADNOC weitere Gespräche über langfristige LNG-Liefermöglichkeiten für Deutschland und Europa. Die Vereinbarungen stehen laut Windmesse im Kontext der langjährigen Zusammenarbeit von RWE mit emiratischen Partnern. Für den deutschen Offshore-Markt könnte eine solche Partnerschaft das Bieterfeld bei künftigen Ausschreibungsrunden verändern.
Direktversorgung mit erneuerbarem Strom: PPA-Nutzenpotenziale für Industriekunden analysiert
Windmesse beleuchtet, was die Direktversorgung mit Wind- und Solarstrom – etwa über Power Purchase Agreements (PPA) – Unternehmenskunden tatsächlich bringen kann, angesichts hoher Energiekosten und schwankender Marktpreise. Der Beitrag ist für Asset Manager relevant, die den Absatz von Windstrom über PPAs strukturieren oder bestehende Verträge neu bewerten. Betreiber erhalten einen Überblick über die realen Nutzenpotenziale und mögliche Einschränkungen dieser Direktversorgungsmodelle unter aktuellen deutschen Marktbedingungen.
Vattenfall beantragt über 1 GW Windkraft in Deutschland – Pipeline wächst weiter
Vattenfall hat laut Erneuerbare Energien mit nun 26 beantragten und weiteren neu genehmigten Onshore-Windparks das beantragte Volumen in Deutschland auf über 1 GW gesteigert. IWR bestätigt, dass der schwedische Konzern Ausbau von Wind- und Solarenergie in Deutschland vorantreibt. Für den Markt signalisiert dies anhaltenden Investitionsdruck in der Projektentwicklung; Asset Manager sollten die Genehmigungspipeline und damit verbundene Netzanschlusskapazitäten im Blick behalten.
Vattenfall überschreitet Gigawatt-Marke bei beantragten Onshore-Windprojekten in Deutschland
Vattenfall hat in Deutschland nun 26 beantragte und weitere neu genehmigte Onshore-Windparks in der Pipeline und überschreitet damit die Gigawatt-Grenze bei beantragtem Windkraftvolumen. Erneuerbare Energien wertet dies als weiteren Schritt des schwedischen Konzerns in Richtung seines deutschen Portfolioziels. IWR Online bestätigt das Wachstum der Projektpipeline bei Wind und Solar. Für Mitbewerber, Flächeneigentümer und regionale Netzbetreiber signalisiert dies eine beschleunigte Verdichtung der Genehmigungslandschaft.
SOWITEC-Insolvenz: Capcora mandatiert für M&A-Prozess des Projektportfolios
Capcora wurde vom Gläubigerausschuss auf Vorschlag des Insolvenzverwalters exklusiv mit dem Verkauf von Projektrechten der SoWiTec Operation GmbH sowie weiterer SOWITEC-Gruppengesellschaften beauftragt. Das Portfolio umfasst Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die als Distressed Assets vermarktet werden. Für Projektentwickler und Investoren bietet der Prozess potenziell günstige Einstiegsmöglichkeiten in genehmigte oder weit entwickelte Projektrechte. Asset Manager sollten Due-Diligence-Kapazitäten für solche Transaktionen einplanen.
Australien startet erste Offshore-Wind-Ausschreibung für zwei Gigawatt
Australien schreibt als vierter Erdteil erste Meereswindparkzonen aus – nach Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika, wie Erneuerbare Energien berichtet. Die Ausschreibung umfasst zunächst zwei Gigawatt installierter Leistung. Für international aufgestellte Entwickler, Investoren und Versicherer eröffnet sich damit ein neuer Markt mit eigenem regulatorischem Rahmen und entsprechenden Risikoprofilen.
Studie: Erneuerbare Energien hätten Strompreise im Krisenjahr 2022 deutlich dämpfen können
Der BUND hat laut Erneuerbare Energien das Krisenjahr 2022 analysiert und untersucht, welchen Einfluss ein höherer oder niedrigerer Anteil von Wind- und Sonnenstrom auf das Preisniveau gehabt hätte – mit deutlichen Unterschieden im Ergebnis. Die Studie liefert Datenmaterial zur Preissensitivität erneuerbarer Kapazitäten, das für Marktbewertungen und Risikoszenarien bei Asset Managern und Versicherern relevant ist.
BUND-Studie: Mehr Wind- und Sonnenstrom hätte Preisschock 2022 deutlich abgemildert
Der BUND hat das Energiekrisenjahr 2022 analysiert und berechnet, welchen Einfluss ein höherer bzw. niedrigerer Anteil an Wind- und Solarstrom auf die Großhandelspreise gehabt hätte. Laut der Studie wären die Preisdämpfungseffekte erheblich gewesen. Für Betreiber und Versicherer ist die Untersuchung relevant als empirischer Beleg für den Zusammenhang zwischen Erzeugungs-Mix und Marktpreisvolatilität.
Bankfähige Windmesskampagnen: Akkreditierung und Zertifizierung als Vertrauensanker für Investoren
Erneuerbare Energien beleuchtet, warum Banken und Investoren Energieertragsgutachten nur dann vertrauen, wenn die zugrunde liegenden Messdaten nachweislich belastbar sind. Akkreditierte Messsysteme und zertifizierte Komponenten werden als besonders wichtig hervorgehoben. Für Asset Manager und Projektfinanzierer ist dies relevant, da die Qualität von Windmesskampagnen direkt die Finanzierungsfähigkeit neuer Projekte beeinflusst.
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