Wind briefing
Politik
Frühere Ausgaben gefiltert nach diesem Thema. Die letzten 30 Arbeitstags-Briefings werden gescannt; Elemente in dieser Kategorie werden zuerst angezeigt, mit einem Link zur vollständigen Ausgabe.
BWE, BEE und Verbände warnen: EEG 2027 und Netzanschlusspaket bedrohen Windenergie-Ausbau
Der Bundesverband WindEnergie (BWE), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und weitere Verbände haben umfassende Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen für EEG 2027 und das Netzanschlusspaket vorgelegt. Der BWE sieht zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags verfehlt und warnt vor einem faktischen Ausbaustopp. Der BEE kritisiert fehlende Investitionssicherheit sowie neue Leistungsbegrenzungen, die Investitionen und Arbeitsplätze gefährden. Für Betreiber und Asset Manager erhöht diese Regulierungsunsicherheit das Planungsrisiko bei laufenden und geplanten Projekten erheblich.
Bürgerenergie in der Zwickmühle: EEG 2027 bringt neue Hürden für Genossenschaften
Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium plant laut Erneuerbare Energien Regelungen, die Bürgerenergieprojekte überproportional belasten. Verbände und Genossenschaften fordern den Erhalt von Bürgerbeteiligung und Energy Sharing als tragende Säule der Energiewende. Für Asset Manager, die in Bürgerenergieportfolios investiert sind, könnte eine Verschlechterung der Förderbedingungen die Wirtschaftlichkeit bestehender Strukturen beeinträchtigen.
Bundesnetzagentur startet Ausschreibung für Langzeitkapazitäten nach StromVKG – Gebotstermin 8. September 2026
Die Bundesnetzagentur hat die Ausschreibungen für Langzeitkapazitäten nach dem Strommarkt-Versorgungssicherheitsgesetz (StromVKG) gestartet; Gebote sind bis zum 8. September 2026 einzureichen. Das Verfahren ist Teil des neuen Kapazitätsmechanismus zur Absicherung der Versorgungssicherheit im deutschen Strommarkt. Betreiber und Asset Manager, die disponierbaren oder speicherfähigen Kapazitäten halten, sollten die Teilnahmevoraussetzungen und Fristen prüfen.
BWE kritisiert EEG-Novelle und Netzanschlusspaket: Ausbaustopp droht
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat umfassende Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen der EEG-Novelle und des Netzanschlusspakets eingereicht. Der Verband sieht die geplanten Regelungen als erhebliche Gefahr für den weiteren Windenergieausbau und wirft der Bundesregierung vor, zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags zu verfehlen. Für Betreiber und Asset Manager sind insbesondere Fragen zur Investitionssicherheit, zu Power Purchase Agreements (PPAs), Contracts for Difference (CfDs) und Redispatch-Regelungen relevant. Die Branche fordert verlässliche Rahmenbedingungen als Voraussetzung für Investitionsentscheidungen.
BEE sieht erhebliche Investitionsbremse durch EEG 2027 und Netzanschlusspaket
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat am 22. Juli 2026 nach dem Start der Verbändebeteiligung durch das BMWE seinen Standpunkt veröffentlicht: Die Entwürfe für EEG 2027 und Netzanschlusspaket gefährdeten aus Verbandssicht Investitionen und Arbeitsplätze quer durch alle Technologien – Windenergie, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft. Kritisch bewertet der BEE neue Leistungsbegrenzungen, Änderungen bei der Direktvermarktung und unzureichende Regelungen zu Netzanschlüssen und Digitalisierung (Smart Meter). Asset Manager und Finanzierer sollten die laufende Verbändekonsultation als Frühindikator für regulatorische Risiken beobachten.
EEG-Novelle und Netzanschlusspaket: BWE und BEE warnen vor Ausbauhemmnissen
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) haben Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen für das EEG 2027 und das Netzanschlusspaket vorgelegt. BWE und BEE sehen erhebliche Risiken für den weiteren Windenergieausbau und bemängeln fehlende Investitionssicherheit; BWE argumentiert, die geplanten Regelungen verfehlen zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags. Für Asset Manager und Projektierer sind vor allem die Unsicherheiten bei Netzanschlüssen, Redispatch-Regelungen und der Direktvermarktung (CfD, PPA) relevant. Das BMWE hat die Verbändebeteiligung gestartet; der weitere Gesetzgebungsverlauf bleibt eng zu verfolgen.
Offshore-Status H1 2026: Deutschland überschreitet 10 GW installierte Leistung – Branche fordert WindSeeG-Novelle
Die installierte Offshore-Windleistung in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 mit einem Zubau von 1.077 MW die Marke von zehn Gigawatt überschritten. Die Branche fordert laut Windmesse noch im Sommer 2026 eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) mit zweiseitigen, indexierten Contracts for Difference (CfD), um die Investitionssicherheit zu gewährleisten. Für Offshore-Betreiber und Finanziers sind stabile CfD-Bedingungen ein zentrales Kalkulationselement; Verzögerungen bei der Gesetzgebung erhöhen das Projektrisiko. Auch die Realisierbarkeit der Ausbaupfade steht laut Branche unter Vorbehalt.
Bundesnetzagentur startet Ausschreibung für Langzeitkapazitäten nach StromVKG – Gebotstermin 8. September 2026
Die Bundesnetzagentur hat die erste Ausschreibungsrunde für Langzeitkapazitäten nach dem Stromversorgungskapazitätengesetz (StromVKG) gestartet; der Gebotstermin ist der 8. September 2026. Das neue Kapazitätsinstrument ist für Betreiber gesicherter Leistung – einschließlich flexibel steuerbarer Windprojekte mit Speicher – potenziell erlösrelevant. Asset Manager und Finanzierungsparteien sollten die Ausschreibungsbedingungen auf Förderfähigkeit und Vertragslaufzeiten prüfen.
EEG 2027 und Netzanschlusspaket: Verbände sehen Investitionssicherheit in Gefahr
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in den Referentenentwürfen für das EEG 2027 und das Netzanschlusspaket erhebliche Verschlechterungen und warnt vor negativen Folgen für Investitionen und Arbeitsplätze. Auch BSW Solar und BWE/VDMA üben Kritik: Neue Leistungsbeschränkungen und ungelöste Netzanschlussengpässe gefährden laut Verbänden die Ausbauziele. Für Asset Manager und Betreiber sind die geplanten Regelungen zur Direktvermarktung, zu CfDs sowie zu Netzanschlüssen besonders relevant. Der Kommentar von Erneuerbare Energien fasst zusammen, dass das Wirtschaftsministerium zwar die richtigen Probleme erkannt habe, die vorgeschlagenen Lösungen jedoch weit von der Realität entfernt seien.
Offshore-Wind überschreitet 10-GW-Marke – Branche fordert Novelle des WindSeeG
Mit einem Zubau von 1.077 MW im ersten Halbjahr 2026 überschreitet die installierte Offshore-Windleistung in Deutschland erstmals die Marke von zehn Gigawatt, darunter die erste Einspeisung des Nordseeclusters A (RWE, 660 MW, Vollbetrieb ab Anfang 2027). Die Branche fordert laut Windmesse und Erneuerbare Energien noch im Sommer 2026 eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes sowie die Einführung zweiseitiger, indexierter Differenzverträge (CfDs) zur Investitionssicherheit. Für Versicherer und Financiers ist der stufenweise Hochlauf des Nordseeclusters A operativ relevant. Ohne verlässliche CfD-Struktur sehen Verbände Risiken für die Projektpipeline ab 2027.
EEG-Novelle und Netzpaket: Erneuerbare Energien kritisiert kosmetische Korrekturen
Die überarbeiteten Entwürfe zum EEG und zum Netzpaket aus dem Wirtschaftsministerium enthalten laut Erneuerbare Energien zwar leichte Verbesserungen gegenüber ursprünglich geplanten Hürden, doch die grundlegenden Kritikpunkte blieben erhalten. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager bedeutet das weiterhin Planungsunsicherheit bei Vergütung und Netzintegration. Die Quelle wertet die Entwürfe als unzureichende Reaktion auf die Anforderungen der Energiewende.
EU-Recht begrenzt Spielraum für Einschränkungen bei Netzanschlussansprüchen
Die Stiftung Umweltenergierecht hat laut Windmesse untersucht, unter welchen Voraussetzungen das EU-Recht Beschränkungen von Netzanschluss- und Entschädigungsansprüchen zulässt. Instrumente wie der Redispatchvorbehalt oder verpflichtende flexible Netzanschlussverträge seien demnach nur unter engen Voraussetzungen europarechtskonform. Betreiber und Projektierer in Netzengpassgebieten sollten die rechtlichen Grenzen bei der Vertragsgestaltung berücksichtigen.
Neues EEG soll Erneuerbare stärker in den Markt integrieren
Laut energate Messenger ist eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geplant, die Erneuerbare-Energien-Anlagen stärker an Marktmechanismen ausrichten soll. Für Betreiber und Asset Manager bedeutet dies potenziell veränderte Vergütungsstrukturen und ein höheres Preis- und Vermarktungsrisiko. Die konkreten Ausgestaltungsdetails des neuen EEG bleiben laut Bericht noch offen.
Germanwatch kritisiert StromVKG: Gaskraftwerke statt Energieunabhängigkeit
Germanwatch bezeichnet das vom Bundestag beschlossene Stromversorgungssicherungsgesetz (StromVKG) als 'gefährlichen Schritt rückwärts', da es nach Einschätzung der Organisation fossile Gaskraftwerke subventioniert statt die Unabhängigkeit von geopolitisch riskanten Importen zu beschleunigen. Die Organisation argumentiert, die Wasserstoffumstellung müsse spätestens Mitte der 2030er Jahre beginnen. Für Asset Manager in Windenergieprojekten ist relevant, dass das Gesetz den Kapazitätsmarkt und damit den Wettbewerb um Systemdienstleistungen neu strukturiert.
EU-Recht begrenzt Spielraum für Einschränkungen von Netzanschlussansprüchen
Die Stiftung Umweltenergierecht hat laut Windmesse analysiert, unter welchen engen Voraussetzungen EU-Recht Beschränkungen von Netzanschluss- und Entschädigungsansprüchen erlaubt. Diskutierte Instrumente wie Redispatchvorbehalte oder verpflichtende flexible Netzanschlussverträge stoßen demnach an EU-rechtliche Grenzen. Für Windparkbetreiber in Netzengpassgebieten ist dies operativ bedeutsam, da es die Durchsetzbarkeit ihrer Anschlussansprüche und Entschädigungen bei Abregelung betrifft.
Bundesnetzagentur führt Messung der Netzleistungsfähigkeit von Netzbetreibern ein
Die Bundesnetzagentur misst künftig im Rahmen des NEST-Prozesses die Netzleistungsfähigkeit von Stromverteilnetzbetreibern anhand von Kennzahlen, unter anderem zu Netzanschluss und Digitalisierung. Laut Windmesse soll dies Transparenz und Qualitätsregulierung im Verteilnetz stärken. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist dies relevant, weil Verzögerungen bei Netzanschlüssen künftig systematisch erfasst und bewertet werden.
EU-Recht begrenzt Spielräume bei Netzanschlussansprüchen – Stiftung Umweltenergierecht analysiert Optionen
Netzausbau und Erneuerbaren-Ausbau verlaufen in Deutschland nicht synchron. In Engpassgebieten werden laut Windmesse derzeit verschiedene Instrumente diskutiert, um Netzanschluss- und Entschädigungsansprüche einzuschränken – darunter Redispatchvorbehalte und verpflichtende flexible Netzanschlussverträge. EU-Recht lässt solche Einschränkungen jedoch nur unter engen Voraussetzungen zu, wie eine Analyse der Stiftung Umweltenergierecht zeigt. Für Betreiber und Asset Manager ist dies relevant, weil sich daraus direkte Auswirkungen auf Projektplanung, Netzanschlusssicherheit und mögliche Entschädigungsansprüche ergeben.
Studie: Zwei-Prozent-Flächenziel für Windenergie reicht nicht – Qualität der Gebiete entscheidend
Eine neue Studie zeigt laut Erneuerbare Energien, dass Planungsträger bei der Ausweisung von Windenergiegebieten nicht allein auf Quantität setzen dürfen. Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stellen konkrete rechtliche Anforderungen an die Qualität der ausgewiesenen Flächen. Für Projektierer und Asset Manager bedeutet dies erhöhte Planungsrisiken, wenn Flächen zwar das Zwei-Prozent-Ziel erfüllen, aber nicht tatsächlich bebaubar oder genehmigungsfähig sind.
Studie: Zwei-Prozent-Flächenziel allein reicht nicht – Qualität von Windenergiegebieten entscheidend
Eine aktuelle Studie zeigt laut Erneuerbare Energien, dass Planungsträger bei der Ausweisung von Windenergiegebieten nicht allein auf die Erfüllung des Zwei-Prozent-Flächenziels setzen dürfen. Das Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stelle konkrete rechtliche Anforderungen an die Qualität der ausgewiesenen Flächen. Für Asset Manager und Projektentwickler bedeutet dies ein erhöhtes Risiko, dass formal ausgewiesene Gebiete nachträglich rechtlich angefochten werden können. Die Erkenntnis ist besonders relevant für laufende Regionalplanverfahren.
StromVKG: BSW-Solar und BEE sehen Speicher weiterhin strukturell benachteiligt
Nach der Verabschiedung des Strommarktgesetzes (StromVKG) im Bundestag kritisiert der BSW-Solar, dass die Hürden für Batteriespeicher trotz Nachbesserungen weiterhin hoch bleiben. Laut Erneuerbare Energien war der ursprüngliche Regierungsentwurf einseitig auf Gaskraftwerke zugeschnitten; Windmesse berichtet ergänzend, dass der BEE die Anpassungen als unzureichend für eine echte Technologieoffenheit bewertet. Für Speicher-Investoren und Betreiber bleibt damit die Frage der wirtschaftlichen Einbindbarkeit in Kapazitätsmärkte offen. Auch Germanwatch sieht laut Windmesse eine verpasste Chance zur Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Importen.
Kommentar: EEG-Reform muss geordneter ablaufen als das Heizungsgesetz-Chaos
Erneuerbare Energien kommentiert, dass die politische Unsicherheit rund um das Gebäudemodernisierungsgesetz als Warnung für die bevorstehenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes dienen sollte. Gestoppte Förderung und Verfassungszweifel hätten bei Hausbesitzern und Handwerkern erhebliche Verunsicherung ausgelöst – ein ähnliches Szenario bei Wind und Solar könnte einen Ausbaustopp zur Folge haben. Für Asset Manager und Projektfinanzierer unterstreicht dies die Bedeutung stabiler regulatorischer Grundlagen als Investitionsvoraussetzung.
Studie: Zwei-Prozent-Flächenziel für Wind reicht allein nicht – Qualität der Gebiete entscheidend
Eine Studie zeigt laut Erneuerbare Energien, dass Planungsträger bei der Flächenausweisung für Windenergie nicht allein auf Quantität setzen dürfen. Das Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stelle konkrete Anforderungen an die Qualität von Windenergiegebieten. Für Asset Manager und Projektentwickler bedeutet dies erhöhte rechtliche Unsicherheit bei der Flächenakquise, wenn ausgewiesene Gebiete qualitative Mängel aufweisen.
Kommentar: EEG-Reform muss geordneter ablaufen als das Heizungsgesetz
Ein Kommentar bei Erneuerbare Energien warnt, dass gestoppte Förderung und Zweifel an der Verfassungskonformität des Gebäudemodernisierungsgesetzes Betreiber und Handwerker verunsichern. Die Quelle argumentiert, die kommenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes müssten geordneter gestaltet werden, um einen Ausbaustopp bei Wind und Solar zu vermeiden. Für Betreiber und Investoren erhöht regulatorische Unklarheit das Planungsrisiko erheblich.
StromVKG: Bundestag entschärft Kapazitätsmarkt, BSW-Solar und BEE sehen Speicher weiterhin benachteiligt
Der Bundestag hat laut Erneuerbare Energien den Regierungsentwurf für einen Kapazitätsmarkt (StromVKG) angepasst, der ursprünglich einseitig auf Gaskraftwerke ausgerichtet war. BSW-Solar kritisiert, dass die Hürden für Speicher weiterhin hoch bleiben. Windmesse berichtet ergänzend, dass auch der BEE die Nachbesserungen als unzureichend für echte Technologieoffenheit bewertet. Für Betreiber von Hybridprojekten und Speicheranlagen bleibt die Wettbewerbsgleichheit im Kapazitätsmarkt ein offenes Risiko.
StromVKG: BEE kritisiert unzureichende Technologieoffenheit für Speicher – Windmesse
Die Koalition hat Änderungsentwürfe zum Stromversorgungskettengesetz (StromVKG) vorgelegt, die laut Windmesse die Zugangshürden für Speicher nur geringfügig senken. Der BEE bemängelt, dass eine Gleichbehandlung aller Technologien – insbesondere Speicher gegenüber Gaskraftwerken – weiterhin nicht gewährleistet ist. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager ist die Ausgestaltung der Kapazitätsmechanismen direkt relevant für Investitionsentscheidungen in Hybrid-Projekte und Systemdienstleistungen.
Fluglärm vs. Windenergie: Kolumne thematisiert Zielkonflikte im deutschen Planungsrecht – Erneuerbare Energien
Rechtsanwalt Martin Maslaton diskutiert in einem Kolumnenbeitrag für Erneuerbare Energien die Frage, ob Fluglärmschutz in der deutschen Planungspraxis höher gewichtet wird als Verteidigungsinteressen und klimabezogene Energieimport-Unabhängigkeit. Der Beitrag beleuchtet einen regulatorischen Zielkonflikt, der für Windpark-Entwickler in der Nähe von Flughäfen und militärischen Anlagen direkt relevant ist.
BDEW fordert Tempo bei Reform des Wind-auf-See-Gesetzes
Der BDEW hat in einem Positionspapier Maßnahmen für niedrigere Kosten und mehr Investitionssicherheit im Offshore-Wind-Segment gefordert, darunter eine Begrenzung der Leistungsdichte, stärkere internationale Kooperation und den Einsatz von Contracts for Difference (CfDs). Der Verband mahnt zur Eile bei der Umsetzung. Für Offshore-Betreiber und deren Versicherer sind die geforderten Änderungen direkt relevant für Projektplanung und Risikoabschätzung.
Grüne legen eigenen EEG-Novellen-Entwurf vor
Laut energate Messenger haben die Grünen einen eigenen Entwurf zur EEG-Novelle vorgelegt. Die Entwicklung signalisiert, dass die parlamentarische Debatte um das zentrale Förderinstrument für erneuerbare Energien an Fahrt aufnimmt. Betreiber und Asset Manager sollten den Fortgang der Gesetzgebung im Blick behalten, da Änderungen am EEG direkte Auswirkungen auf Vergütungsstrukturen und Planungssicherheit haben.
BDEW fordert rasche Reform des Wind-auf-See-Gesetzes
Der BDEW hat in einem Positionspapier Maßnahmen vorgelegt, die nach Verbandsauffassung Kosten senken und Investitionssicherheit im Offshore-Wind erhöhen sollen – darunter Begrenzungen der Leistungsdichte, mehr internationale Kooperation sowie Contract-for-Difference-Instrumente (CfDs). Der Verband mahnt zur Eile bei der Umsetzung. Für Asset Manager und Projektentwickler sind die geforderten CfDs und Kooperationsrahmen direkt relevant für die Finanzierbarkeit künftiger Offshore-Portfolios.
Grüne legen eigenen EEG-Novellenentwurf vor
Die Grünen haben einen eigenständigen Entwurf zur Novellierung des EEG vorgelegt und positionieren sich damit außerhalb des Koalitionskonsenses. Für Betreiber und Investoren ist die Parallelentwicklung unterschiedlicher Gesetzgebungsvorschläge ein Indikator für anhaltende Planungsunsicherheit beim künftigen Vergütungsrahmen.
StromVKG-Änderungsentwurf: BEE kritisiert fehlende Technologieoffenheit bei Ausschreibungen
Die Koalition hat Änderungsentwürfe zum Stromversorgungssicherungsgesetz (StromVKG) vorgelegt. Laut Windmesse senken die Anpassungen zwar die Zugangshürden für Speicher geringfügig ab, eine Gleichbehandlung aller Technologien sei jedoch weiterhin nicht gegeben. Der BEE und weitere Verbände sehen die Resilienzkriterien und Langzeitkapazitäten nach wie vor zu stark auf Gaskraftwerke ausgerichtet. Für Asset Manager und Betreiber ist relevant, dass der Marktrahmen für Speicher und erneuerbare Erzeuger in Kapazitätsmechanismen weiterhin ungeklärt bleibt.
BDEW drängt auf Reformen bei Offshore-Wind (energate Messenger)
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert laut energate Messenger Reformen im Bereich Offshore-Wind. Konkrete Reformpunkte werden im Kurzbericht nicht spezifiziert, der Vorstoß signalisiert jedoch branchenweiten Druck auf die politischen Rahmenbedingungen für den Offshore-Ausbau. Für Betreiber und Investoren im Offshore-Segment ist die Positionierung des BDEW ein Indikator für bevorstehende regulatorische Debatten.
Koalitionsausschuss beschließt Verteilnetzpaket mit Digitalisierung und schnelleren Genehmigungsverfahren
Der Koalitionsausschuss hat Beschlüsse zum Ausbau und zur Digitalisierung der Verteilnetze gefasst, darunter ein Verteilnetzpaket sowie Maßnahmen zur Verfahrensbeschleunigung, berichtet Erneuerbare Energien. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt laut Windmesse die Pläne ausdrücklich und hebt insbesondere Smart Meter, Standardisierung und eine Netzanschlussgarantie im AGNES-Prozess hervor. Für Windenergiebetreiber relevant: Engpässe im Verteilnetz zählen zu den häufigsten Ursachen für Abregelung und Ertragseinbußen. Die Umsetzungsgeschwindigkeit der Maßnahmen bleibt abzuwarten.
Enervis und Node Energy schlagen Alternativen zum Redispatch-Vorbehalt vor
Das Beratungsunternehmen Enervis hat im Auftrag von Green Planet Energy Alternativen zu den aktuellen Redispatch-Vorbehaltsplänen des Netzpakets analysiert, berichtet Erneuerbare Energien. Auch Node Energy unterbreitet einen Vorschlag zur effizienteren Netznutzung, ohne den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft zu bremsen. Der Redispatch-Vorbehalt ist für Windparkbetreiber ein zentrales Ertragssicherungsthema, da er die Abregelungsrisiken und damit die Erlösunsicherheit beeinflusst. Die Diskussion zeigt, dass das Netzpaket weiterhin politisch umstritten ist.
Enervis und Node Energy schlagen Alternativen zum Redispatch-Vorbehalt vor
Das Beratungsunternehmen Enervis hat im Auftrag von Green Planet Energy Alternativen zu den aktuellen Redispatch-Plänen des Netzpakets analysiert. Auch Node Energy legt einen eigenständigen Vorschlag vor, wie Netze effizienter genutzt werden könnten, ohne den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft zu bremsen. Für Betreiber und Asset Manager ist die Frage zentral, da ein weitreichender Redispatch-Vorbehalt Einspeiseerlöse und Anlagenplanung direkt beeinflusst. Die Debatte läuft parallel zu laufenden Gesetzgebungsverfahren und dürfte die Branche in den kommenden Monaten beschäftigen.
BWE fordert praxistaugliche Regelungen in der BNatSchG-Novelle
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat die Bundesregierung aufgefordert, die seit Langem angekündigte Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zügig voranzutreiben. Im Mittelpunkt stehen laut BWE praxistaugliche Artenschutzregelungen, darunter der Einsatz probabilistischer Methoden wie des RKR-Modells sowie verbesserte Umweltdaten als Grundlage für Genehmigungsverfahren. Für Betreiber und Projektentwickler sind Rechtssicherheit und Genehmigungsgeschwindigkeit unmittelbar betriebsrelevant. Die Forderung fällt in eine Phase, in der Genehmigungsengpässe als wesentlicher Hemmschuh für den Windenergieausbau gelten.
BWE fordert nach Mai-Ausschreibung schnellere Verfahren und mehr Investitionssicherheit
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land zum Gebotstermin 1. Mai 2026 veröffentlicht: 270 Gebote mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 GW wurden bezuschlagt. Der BWE bewertet die Ausschreibungsrunde als erneut deutlich überzeichnet und fordert laut Windmesse schnellere Genehmigungsverfahren sowie einen verlässlicheren Investitionsrahmen. Für Projektierer und Asset Manager bleibt die Unsicherheit hoch, solange EEG-Novelle und Netzpaket noch nicht verabschiedet sind.
EEG-Reform verzögert sich: Branche fordert neue Regierungsstrategie für den Windparkbau
Laut Erneuerbare Energien verzögern sich die für die Windkraft zentralen Gesetzesreformen weiter. Der zuständige Branchenverband fordert eine neue Regierungsstrategie sowie eine konsequentere Umsetzung des Koalitionsvertrags, um rechtzeitig verlässliche Investitionssignale für den Windparkbau zu setzen. Die Verzögerungen betreffen unmittelbar die Projektpipeline von Betreibern und die Bewertungsgrundlage für Asset Manager und Finanzierer.
Branchentag Windenergie NRW: Wind-auf-See-Gesetz und EEG müssen laut Verbänden jetzt umgesetzt werden
Beim 18. Branchentag Windenergie NRW haben Vertreter der Branche auf die dringende Umsetzung von Wind-auf-See-Gesetz und EEG gedrängt, um Planungssicherheit für rund 170.000 Beschäftigte zu schaffen. Windmesse berichtet, dass neben Netzausbau und Speichern auch Repowering und Wasserstoff als zentrale Themen auf der Agenda standen. Für Betreiber und Versicherer ist die regulatorische Klarheit Voraussetzung für Investitionsentscheidungen und Risikoeinschätzungen im laufenden Betrieb.
Grüne fordern mehrere Strompreiszonen für Deutschland
Laut energate Messenger sprechen sich die Grünen für die Einführung mehrerer Strompreiszonen in Deutschland aus. Eine Aufteilung der bisher einheitlichen Gebotszone hätte weitreichende Konsequenzen für Einspeisevergütungen, Redispatch-Kosten und die wirtschaftliche Planung von Windparks in netzengpassgefährdeten Regionen. Asset Manager und Betreiber sollten die politische Debatte im Blick behalten, da eine Zonenreform Erlösprofile und Standortbewertungen grundlegend verändern kann.
BWE fordert nach Mai-Ausschreibung schnellere Verfahren und mehr Investitionssicherheit
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land zum 1. Mai 2026 bekanntgegeben: 270 Gebote mit einem Gebotsvolumen von rund 2,5 GW wurden bezuschlagt. Der BWE, vertreten durch Bärbel Heidebroek, fordert laut Windmesse schnellere Genehmigungsverfahren und eine verlässliche Investitionsbasis. Für Asset Manager und Projektierer ist das Signal relevant, da die EEG-Novelle und das Netzpaket weiter auf sich warten lassen.
EEG-Reformen verzögern sich – Branchenverband fordert neue Regierungsstrategie
Laut Erneuerbare Energien verzögern sich die für die Windkraft zentralen gesetzlichen Reformen. Der zuständige Branchenverband fordert eine neue Regierungsstrategie sowie eine konsequentere Umsetzung des Koalitionsvertrags. Die ausbleibenden Signale aus der Regulierung erschweren langfristige Investitionsentscheidungen für Projektierer und Asset Manager gleichermaßen.
BWE und IG Metall fordern Korrekturen bei Offshore-Windausschreibungen
Die mögliche Rückgabe bereits bezuschlagter Offshore-Windenergieflächen schürt laut Windmesse Verunsicherung bei Investoren und legt strukturelle Schwächen im bestehenden Ausschreibungsdesign offen. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) und die IG Metall fordern von der Bundesregierung ein rasches Gegensteuern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist nach Angaben der Quelle eingebunden. Für Asset Manager und Projektentwickler bedeutet die Situation erhöhte Unsicherheit bei der Refinanzierungsplanung laufender Offshore-Portfolios.
Niederlande legen neue Modalitäten für 2 GW Offshore-Ausschreibung IJmuiden Ver Gamma-A und Gamma-B fest
Die Niederlande vollziehen laut IWR Online einen Kurswechsel bei der Gestaltung ihrer Offshore-Wind-Ausschreibungen und haben die Bedingungen für die 2-GW-Projekte IJmuiden Ver Gamma-A und Gamma-B festgelegt. Der Schritt ist für europäische Offshore-Entwickler und Versicherer relevant, da veränderte Ausschreibungsmodalitäten Risikoprofile und Finanzierungsstrukturen beeinflussen. Details zu Vergütungsmodell und Anforderungen gehen aus dem Bericht von IWR Online hervor.
Verfassungszweifel am Gebäudemodernisierungsgesetz: Wissenschaftliche Dienste und Deutsche Umwelthilfe aktiv
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben laut Erneuerbare Energien erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegenüber dem Gebäudemodernisierungsgesetz geäußert; die Deutsche Umwelthilfe steht einer Klage bereits unmittelbar bevor. Für Betreiber von Wärme- und Hybridanlagen sowie für Projektfinanzierungen mit Wärmebezug entsteht dadurch regulatorische Unsicherheit. Eine mögliche Aufhebung oder Änderung des Gesetzes würde die Investitionsplanung im Wärmesektor direkt berühren.
Windparkprojekte in Baden-Württemberg erhalten fünfmal seltener Zuschlag – Caeli Wind schlägt Korrekturfaktor vor
Die Flächenvermarktungs- und Planungsplattform Caeli Wind weist laut Erneuerbare Energien darauf hin, dass Windparkprojekte in Baden-Württemberg deutlich seltener Zuschläge in Bundesausschreibungen erhalten als Projekte in windreicheren Regionen. Caeli Wind schlägt einen standortbezogenen Korrekturfaktor für süddeutsche Standorte vor, um Wettbewerbsverzerrungen zu reduzieren. Für Asset Manager und Betreiber mit Süddeutschland-Exposition ist das relevant, da die bisherige Ausschreibungssystematik die Realisierbarkeit dort entwickelter Projekte einschränkt.
IG Metall und BWE fordern neue Offshore-Ausschreibungen nach drohenden Flächenrückgaben
Die mögliche Rückgabe bereits bezuschlagter Offshore-Windenergieflächen sorgt laut Windmesse für Verunsicherung in der Branche und offenbart strukturelle Schwächen im aktuellen Ausschreibungsdesign. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) und die IG Metall fordern ein rasches Gegensteuern der Bundesregierung. Für Asset Manager und Versicherer ist das Signal relevant, da Flächenrückgaben Investitionsplanungen und Versicherungsportfolios direkt betreffen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist laut Bericht ebenfalls mit dem Thema befasst.
Windparkprojekte in Baden-Württemberg erhalten fünfmal seltener Zuschlag
Laut Erneuerbare Energien schlagen deutlich weniger Windparkprojekte in Baden-Württemberg in Ausschreibungen durch als im Bundesschnitt. Die Flächenvermarktungs- und Planungsplattform Caeli Wind schlägt als Reaktion darauf einen Korrekturfaktor für süddeutsche Standorte in Windparkausschreibungen vor. Für Betreiber und Projektentwickler im Südwesten bedeutet das eine erheblich geringere Realisierungswahrscheinlichkeit bei Ausschreibungen. Asset Manager sollten prüfen, ob Portfolios mit Schwerpunkt Süddeutschland entsprechend adjustierte Renditeerwartungen widerspiegeln.
EEG 2027: Tagung zu Netzanschluss und Förderung in Würzburg angekündigt
Die 29. Würzburger Gespräche zum Umweltenergierecht am 23. und 24. September 2026 befassen sich laut Windmesse mit dem geplanten EEG 2027, dem EU-Klimaziel 2040 sowie dem Gebäudemodernisierungsgesetz und dem Wärmepaket. Neue Bedingungen für Netzanschluss und Förderung stehen im Mittelpunkt. Für Betreiber und Asset Manager ist das EEG 2027 ein zentraler regulatorischer Unsicherheitsfaktor, dessen Ausgestaltung Investitionsplanung und Förderbedingungen maßgeblich beeinflusst. Die Stiftung Umweltenergierecht bündelt verschiedene Veranstaltungsformate.
Österreich verabschiedet Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) – Branche sieht Nachbesserungsbedarf
Das österreichische Parlament hat das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) beschlossen, das Genehmigungsverfahren für Wind- und Solaranlagen verkürzen soll. Energate Messenger berichtet ergänzend von vereinfachten Genehmigungsprozessen auf Bundesebene. Erneuerbare Energien zufolge sieht die Branche jedoch weiterhin Nachbesserungsbedarf bei den konkreten Ausführungsbestimmungen. Für Asset Manager und Projektentwickler mit Österreich-Exposure sind die tatsächliche Umsetzungsgeschwindigkeit und mögliche Nachkorrekturen im Gesetzgebungsverfahren entscheidend.
Italien: EU billigt Fördersystem Fer X definitivo – RWE und Emilia-Romagna sehen Potenzial
Die EU-Kommission hat das neue italienische Wettbewerbsregime Fer X definitivo für erneuerbare Energien genehmigt, das künftig Ausschreibungen für Wind- und Solarkapazitäten strukturieren soll. Erneuerbare Energien berichtet, dass sowohl die Region Emilia-Romagna als auch RWE das Fördersystem als Signal für beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau in Italien werten. Für international tätige Asset Manager und Versicherer mit Italien-Exposure ist das Regime relevant, da es die Vergütungsstruktur und damit das Investitionsrisiko neu definiert.
EEG 2027: Studie warnt vor bis zu 69 % ungenutztem Solarstrom durch Nulleinspeisung
Eine Studie warnt laut Erneuerbare Energien, dass die geplanten Regelungen des EEG 2027 die Wirtschaftlichkeit kleiner Photovoltaikanlagen drastisch verschlechtern könnten. Die vorgesehene Nulleinspeisung würde demnach dazu führen, dass bis zu 69 Prozent des erzeugten Solarstroms ungenutzt verloren gehen. Für Betreiber kleiner PV-Anlagen sowie deren Finanzierer entstehen damit erhebliche Erlösrisiken, die eine frühzeitige Portfolioüberprüfung nahelegen.
Netzausbau: Energiewirtschaft fordert klare Regeln zu Freileitung vs. Erdkabel
Ein breites Bündnis aus Energiebranche und Wirtschaftsverbänden fordert laut Erneuerbare Energien Nachbesserungen am Bundesbedarfsplangesetz. Die Unterzeichner eines offenen Briefes warnen, dass Ausnahmen vom geplanten Freileitungsvorrang für neue Stromtrassen den Netzausbau verteuern und verzögern könnten. Für Windparkbetreiber sind Verzögerungen beim Netzanschluss ein direkter Ertragsfaktor; regulatorische Unsicherheiten in diesem Bereich erhöhen auch das Risikoprofil für Versicherer.
Netzausbau: Energiewirtschaft fordert klare Regeln beim Freileitungsvorrang
Ein breites Bündnis aus Energiebranche und Wirtschaftsverbänden fordert laut Erneuerbare Energien Nachbesserungen am Bundesbedarfsplangesetz. Die Unterzeichner eines offenen Briefes warnen, dass geplante Ausnahmen vom Freileitungsvorrang für neue Stromtrassen den Netzausbau verteuern, verzögern und die Energiewende ausbremsen könnten. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist das relevant, da Netzanschlusskapazität und -timing direkt die Wirtschaftlichkeit bestehender und geplanter Anlagen beeinflusst.
Gericht weist Klage gegen Netzanschluss-Entscheidung von Avacon zurück
Laut energate Messenger hat ein Gericht eine Klage gegen den Netzbetreiber Avacon im Zusammenhang mit Netzanschlüssen zurückgewiesen. Das Urteil ist für Betreiber und Projektierer relevant, die auf Netzanschlüsse warten oder rechtliche Schritte gegen Netzbetreiber erwägen, da es die Rechtslage bei Anschlussstreitigkeiten konkretisiert.
EEG 2027: Studie warnt vor drastischem Rückgang beim Ausbau privater Solaranlagen
Eine Studie warnt laut Erneuerbare Energien, dass die geplanten Regelungen des EEG 2027 – insbesondere die vorgesehene Nulleinspeisung – die Wirtschaftlichkeit kleiner Photovoltaikanlagen drastisch verschlechtern könnten. Bis zu 69 Prozent des erzeugten Solarstroms könnten ungenutzt verloren gehen. Für Asset Manager und Versicherer im Bereich kleiner dezentraler Anlagen ist das ein Hinweis auf veränderte Erlösrisiken und potenzielle Wertminderungen ab 2027.
BWE-Präsidentin Heidebroek warnt vor größerer Krise als 2017 bei geplanten Gesetzesänderungen
BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek erklärte im ntv-Interview vom 31. Mai 2026, dass die aktuellen Gesetzespläne der Bundesregierung den Windkraftausbau in Deutschland ernsthaft gefährden könnten. Heidebroek argumentiert laut Windmesse, eine potenzielle Krise wäre deutlich gravierender als der Einbruch von 2017. Für Betreiber und Asset Manager ist dies ein Warnsignal hinsichtlich Planungssicherheit und künftiger Ausschreibungsvolumina.
LEE BB zum Brandenburgischen Energietag: Bundeswirtschaftsministerium blockiere Energiesystemausbau
Beim 26. Brandenburgischen Energietag am 3. Juni 2026 in Cottbus kritisierte der Landesverband Erneuerbare Energien Berlin-Brandenburg (LEE BB), die bundespolitischen Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium seien an den realen Herausforderungen der Energiewirtschaft vorbeigehend. Der LEE BB fordert laut Windmesse, die Landesregierung solle sich gegen diese Vorschläge stellen. Die Positionierung ist für Betreiber und Projektentwickler in Brandenburg unmittelbar relevant, da sie auf mögliche regulatorische Hürden beim Netz- und Anlagenausbau hinweist.
EU-Kommission genehmigt spanischen Kapazitätsmarkt
Brüssel hat laut energate Messenger den spanischen Kapazitätsmarkt offiziell genehmigt. Kapazitätsmärkte beeinflussen die Erlösstruktur von Wind- und anderen Erzeugungsanlagen und sind damit für Asset Manager und Versicherer bei der Bewertung von Investitionsrisiken in Südeuropa von Bedeutung. Das Modell könnte als Referenz für weitere EU-Mitgliedstaaten dienen.
Mecklenburg-Vorpommern beschließt Klimaverträglichkeitsgesetz mit verbindlichem Rahmen bis 2045
Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat laut Windmesse das Klimaverträglichkeitsgesetz verabschiedet, das erstmals einen verbindlichen gesetzlichen Rahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung im Land schafft. Ziel ist die Klimaneutralität des Landes bis 2045. Für Windparkbetreiber und Projektentwickler in Mecklenburg-Vorpommern ist das Gesetz ein relevanter Planungsparameter, da es künftige Anforderungen an Genehmigungen und Betrieb beeinflussen kann.
BNetzA leitet erste Verfahren gegen Verteilnetzbetreiber wegen variabler Netzentgelte ein
Die Bundesnetzagentur hat Verfahren gegen zwei Verteilnetzbetreiber eingeleitet, denen ein Zwangsgeld droht, weil sie die Vorgaben für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz nicht umgesetzt haben. Weitere Verfahren gegen andere Netzbetreiber befinden sich laut Bericht in Prüfung. Für Asset Manager und Betreiber erneuerbarer Energien ist die Entwicklung relevant, da die Durchsetzung steuerbarer Netzentgelte die Rahmenbedingungen für Flexibilitätsvermarktung und Anlagensteuerung direkt beeinflusst.
BEE kritisiert AgNes-Zwischenbericht der BNetzA: Risiko von Fehlentwicklungen bei Netzentgeltsystematik
Die Bundesnetzagentur hat Zwischenergebnisse zur AgNes-Reform vorgestellt, die auf eine Neuordnung der Netzentgelte ab 2029 abzielt. Der BEE begrüßt die verlängerte Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher, kritisiert aber laut Windmesse die geplante Einführung eines Bandlastprivilegs als lebensverlängernde Maßnahme und warnt vor Fehlentwicklungen. Für Asset Manager und Projektentwickler ist die Ausgestaltung der künftigen Netzentgeltsystematik ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Speicher- und Hybridprojekten.
BNetzA-AgNes-Reform: BEE warnt vor Fehlentwicklungen bei neuer Netzentgeltsystematik
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat Zwischenergebnisse zur AgNes-Reform (Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom) veröffentlicht, die die Netzentgelte ab 2029 neu ordnen soll. Der BEE begrüßt laut Windmesse die verlängerte Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher, kritisiert jedoch die geplante Einführung eines neuen Bandlastprivilegs als potenziell kontraproduktiv. Für Betreiber und Asset Manager ist die Entwicklung relevant, da veränderte Netzentgelte die Erlösstruktur hybrider Projekte und der Direktvermarktung direkt beeinflussen. Ein separater Beitrag der BNetzA mit der offiziellen Pressemitteilung liegt ebenfalls im Feed vor.
MASLATON Newsletter: EEG 2027, LuftVG-Novelle und Rechenzentren verändern Wirtschaftlichkeit von EE-Anlagen
Der aktuelle Newsletter der Kanzlei MASLATON thematisiert laut Windmesse drei regulatorische Änderungen mit direkter Relevanz für die Wirtschaftlichkeit von Erneuerbare-Energien-Anlagen: das EEG 2027, die Novelle des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) sowie neue Anforderungen im Zusammenhang mit Rechenzentren. Für Betreiber und Asset Manager sind insbesondere die EEG- und LuftVG-Änderungen planungsrelevant, da sie Genehmigungsvoraussetzungen und Vergütungsrahmen betreffen.
BNetzA-Reform der Netzentgeltsystematik: BEE kritisiert geplante Einführung eines Bandlastprivilegs
Die Bundesnetzagentur hat ihre Zwischenergebnisse zur AgNes-Reform (Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom) vorgestellt, die auf eine Neuordnung der Netzentgelte ab 2029 abzielt. Der BEE begrüßt laut Windmesse die verlängerte Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher, warnt aber vor der geplanten Wiedereinführung eines Bandlastprivilegs als strukturelle Fehlentwicklung. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist die künftige Netzentgeltsystematik ein wesentlicher Wirtschaftlichkeitsfaktor, insbesondere bei Co-Location-Projekten. Der endgültige Reformrahmen ist noch offen.
FA Wind und Solar stellt Werkzeug für überplante Netzanschlüsse bereit
FA Wind und Solar hat ein vertragliches Instrument entwickelt, das Speicher, Erzeuger und Stromumwandler an überlasteten Einspeisepunkten flexibel steuern soll. Ziel ist die dosierte Einspeisung von Grünstrom trotz rechnerischer Überlast am Netzanschluss. Für Betreiber hybrider Anlagen und Asset Manager, die mit Netzengpässen konfrontiert sind, könnte dieses Werkzeug die Wirtschaftlichkeit bestehender Standorte verbessern. Die Veröffentlichung datiert vom 31. Mai 2026.
BNetzA-Reform der Netzentgeltsystematik: Solarbranche warnt vor unausgewogener Lastenverteilung
Die Bundesnetzagentur hat Überlegungen zur Reform der allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) vorgelegt, die ab 2029 in Kraft treten soll. Kernelement ist eine stärkere Beteiligung von Betreibern erneuerbarer Erzeugungsanlagen – insbesondere Solaranlagen – an der Netzfinanzierung. Der Branchenverband BEE begrüßt laut Windmesse die verlängerte Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher, kritisiert jedoch die geplante Einführung eines Bandlastprivilegs als potenziell fehlentwicklungsfördernd. Für Asset Manager und Betreiber von Wind- und Solarparks ist die Kostenentwicklung bei Netzentgelten ab 2029 ein relevanter Planungsparameter.
FA Wind und Solar stellt Mustervertrag für flexible, überplante Netzanschlüsse bereit
FA Wind und Solar hat ein Vertragswerkzeug veröffentlicht, das Speicher, Erzeuger und Stromumwandler an rechnerisch überlasteten Einspeisepunkten eine flexible Grünstrom-Dosierung ermöglichen soll. Hintergrund sind zunehmend knappe Netzanschlusskapazitäten, bei denen konventionelle Anschlussverträge keine ausreichende Flexibilität bieten. Das Instrument ist besonders relevant für Betreiber, die Repowering oder Hybridprojekte an bestehenden, ausgelasteten Anschlusspunkten planen. Energate Messenger berichtet ergänzend über den Mustervertrag für flexible Netzanschlüsse.
Offshore-Verband BWO fordert gesetzlichen Rückgabemechanismus für blockierte Konzessionen
Der Bundesverband Offshore-Windenergie (BWO) argumentiert laut IWR, dass der Offshore-Ausbau durch blockierte Konzessionen unter Druck gerät. Der Verband spricht sich für einen gesetzlich verankerten Rückgabemechanismus aus, der nicht genutzte oder nicht entwicklungsfähige Konzessionen wieder dem Markt zuführen soll. Für Asset Manager und Projektentwickler ist dies ein Hinweis auf mögliche strukturelle Verzögerungen im deutschen Offshore-Pipeline, die Planungsrisiken und Versicherungskalkulationen beeinflussen können.
EEG 2027, LuftVG-Novelle und Rechenzentren: Wirtschaftlichkeitsrelevante Gesetzesänderungen im Überblick
Der MASLATON-Newsletter fasst laut Windmesse aktuelle Gesetzesvorhaben zusammen, die die Wirtschaftlichkeit von Erneuerbare-Energien-Anlagen direkt betreffen: darunter das EEG 2027, die Novelle des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) sowie neue Regelungen für Rechenzentren als Großverbraucher. Betreiber und Asset Manager sollten die LuftVG-Novelle im Hinblick auf Genehmigungsrelevanz für Windenergieanlagen in der Nähe von Luftverkehrsinfrastruktur beobachten. Das EEG 2027 kann Vergütungsstrukturen und damit Finanzierungsmodelle laufender und geplanter Projekte beeinflussen.
Länder-Energieminister lehnen Netzengpassgebiete einstimmig ab – deutliche Kritik an Reiche
Bei ihrer Konferenz auf Norderney lehnten die Energieminister der Bundesländer die Einführung von Netzengpassgebieten einstimmig ab und kritisierten Bundesministerin Katherina Reiche scharf. Ebenfalls abgelehnt wurde das geplante Förderungsende für private PV-Anlagen. Für Windenergiebetreiber und Asset Manager ist die Ablehnung der Netzengpassgebiete von unmittelbarer Relevanz, da dieses Instrument Einspeisevergütungen und Curtailment-Regelungen direkt beeinflusst hätte.
Offshore-Windbranche fordert Wettbewerbssystem ohne Förderabhängigkeit – Zeitplan 2027 unter Druck
Akteure der deutschen Offshore-Windkraft diskutieren laut Erneuerbare Energien ein neues Wettbewerbssystem, das Planungssicherheit ohne klassische Förderabhängigkeit bieten soll. Die Bundesregierung strebt einen Start des Systems für 2027 an, was laut dem Bericht als ambitioniert gilt. Für Asset Manager und Projektfinanzierer schafft die Unsicherheit über das künftige Marktdesign erhebliche Bewertungsrisiken bei laufenden und geplanten Offshore-Portfolios.
Energieministerkonferenz Norderney: Bekenntnis zur Energiewende, Fokus auf Netzausbau und Speicher
Die Energieministerkonferenz endete laut Windmesse mit einem klaren Bekenntnis der Länder zur Energiewende sowie zum weiteren Ausbau heimischer Erneuerbarer Energien, Speicher und Netze. Konferenz-Vorsitzender Meyer wird mit der Aussage zitiert, die Länder blieben auf Kurs in Richtung Unabhängigkeit. Für Betreiber onshore wie offshore signalisiert dies politische Rückendeckung auf Landesebene, während auf Bundesebene Regulierungsstreitigkeiten fortbestehen.
Offshore-Wind: Branche fordert Planungssicherheit ohne Förderabhängigkeit – Systemwechsel ab 2027 ambitioniert
Akteure der deutschen Offshore-Windkraft ringen laut Erneuerbare Energien mit der Politik um ein neues wettbewerbsbasiertes Vergütungssystem, das die bisherige Förderlogik ablösen soll. Die Bundesregierung plant den Start für 2027, was Branchenvertreter als ehrgeizig einschätzen. Für Betreiber und Asset Manager ist die Frage zentral, unter welchen Konditionen Projekte künftig finanzierbar bleiben. Investitionsentscheidungen und Projektpipelines dürften bis zur Klärung des Regelrahmens unter erhöhter Unsicherheit stehen.
Energieministerkonferenz auf Norderney: Bekenntnis zur Energiewende und Ausbau Erneuerbarer Energien
Die Energieministerkonferenz auf Norderney endete laut Windmesse mit einem klaren Bekenntnis der Bundesländer zur Energiewende und zum weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien, Speicher und Netze. Energieminister Meyer wird mit der Aussage zitiert, die Länder blieben auf Kurs in Richtung Unabhängigkeit durch heimische Erneuerbare. Für Betreiber und Projektentwickler ist die politische Kontinuität auf Länderebene ein relevantes Signal für Genehmigungsumgebungen und Flächenverfügbarkeit.
LEE BB: Brandenburger Koalitionsvertrag gibt Signale für Kontinuität in der Energiepolitik
Der Landesverband Erneuerbare Energien Berlin-Brandenburg (LEE BB) sieht im Brandenburger Koalitionsvertrag Signale für energiepolitische Kontinuität und fordert laut Windmesse ein klares Bekenntnis der Bundesländer zur Energiewende. Hintergrund ist eine seit zehn Wochen anhaltende Krise auf fossilen Energiemärkten. Für Betreiber und Projektierer in Brandenburg ist die politische Signallage für Genehmigungsverfahren und Flächenkulissen relevant.
Offshore-Branche warnt vor Milliardenrisiko durch blockierte Nordsee-Flächen
Die Offshore-Windbranche warnt laut Erneuerbare Energien vor erheblichen finanziellen Risiken und einem drohenden Stillstand beim deutschen Meereswindausbau. Politische Fehlentscheidungen sowie problematische Ausschreibungsregeln könnten den Ausbau massiv bremsen – mit Folgen für Klimaziele, Versorgungssicherheit und die Industrie. Für Asset Manager und Investoren bedeutet dies erhöhte Planungsunsicherheit bei laufenden und geplanten Offshore-Projekten in der deutschen Nordsee.
BWE fordert zusätzliche Ausschreibungen für Onshore-Wind noch in diesem Jahr
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) fordert die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr zusätzliche Ausschreibungen für Windenergie an Land zu starten. Laut BWE bietet die Windenergie großes Potenzial für einen Zubau-Booster, der Versorgungssicherheit, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gleichermaßen stärken könne. Für Betreiber und Asset Manager ist dies ein Signal, dass der politische Druck auf eine Beschleunigung des Genehmigungs- und Ausschreibungsrahmens zunimmt.
BEE fordert von Energieministerkonferenz klares Signal für Energiewende
Anlässlich der Energieministerkonferenz am 20. Mai auf Norderney fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) ein klares politisches Bekenntnis zur Energiewende. Die Minister treffen sich laut Windmesse unter dem Eindruck einer seit über zehn Wochen andauernden globalen fossilen Energiepreiskrise. Das Ergebnis der Konferenz dürfte regulatorische Rahmenbedingungen für Windenergie-Betreiber und Finanzierungsentscheidungen von Asset Managern direkt beeinflussen.
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