Wind briefing
Politik
Frühere Ausgaben gefiltert nach diesem Thema. Die letzten 30 Arbeitstags-Briefings werden gescannt; Elemente in dieser Kategorie werden zuerst angezeigt, mit einem Link zur vollständigen Ausgabe.
EEG 2027: Einspeiseoptimierung bleibt auch mit CfD wirtschaftlich – energate Messenger
Laut energate Messenger lohnt sich Einspeiseoptimierung für Windenergieanlagen auch unter dem im EEG 2027 vorgesehenen CfD-Vergütungsmodell. Für Betreiber und Asset Manager ist dies relevant, da CfD-Mechanismen die Erlösoptimierung bisher als weniger attraktiv erscheinen ließen. Die Einschätzung deutet darauf hin, dass Flexibilitätsmaßnahmen weiterhin in die Betriebsstrategie einzuplanen sind.
Ostdeutsche Ministerpräsidenten fordern niedrigere Grünstrompreise vor Landtagswahlen
Ostdeutsche Landeschefs dringen laut Erneuerbare Energien auf Strompreisvorteile aus regional erzeugtem Grünstrom – Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin dürften den politischen Druck verstärken. Für Betreiber und Asset Manager ist relevant, ob sich daraus regulatorische Vorgaben zu regionalen Preismodellen oder Direktlieferverträgen entwickeln. Der Bericht ordnet die Forderung als wahlpolitisch motiviert ein, ohne konkrete Gesetzgebungsvorhaben zu benennen.
EU genehmigt deutsche Kraftwerksstrategie: 12 GW neue Gaskraftwerke, neue Umlage auf Strompreis
Die EU-Kommission hat laut Windmesse die deutsche Kraftwerksstrategie gebilligt, die 12 GW neue Gaskraftwerke mit einem Volumen von 15,6 bis 35,2 Milliarden Euro vorsieht. Die Finanzierung soll über eine neue Umlage auf den Strompreis für Verbraucher erfolgen. Für Windenergiebetreiber und Stromhändler ist die Entscheidung marktrelevant, da sie die künftige Preis- und Wettbewerbssituation auf dem deutschen Strommarkt beeinflusst.
WindSeeG-Novelle: Kabinett verankert Entschädigungsregel bei verzögertem Netzanschluss
Das Bundeskabinett hat seinen Entwurf zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) beschlossen. Laut Erneuerbare Energien enthält er mindestens drei wesentliche Änderungen gegenüber dem Ministerinnen-Entwurf, darunter eine Entschädigungsregel für Offshore-Windparkbetreiber bei zu spät fertiggestellten Netzanbindungen. Für Asset Manager und Versicherer ist dies relevant, da Verzögerungsrisiken im Offshore-Netz künftig systematischer kompensiert werden könnten. Die WindSeeG-Novelle hat zudem laut energate Messenger bereits die nächste parlamentarische Hürde genommen.
EU-Kommission genehmigt deutsche Kraftwerksstrategie: bis zu 35 Mrd. Euro für 12 GW Gaskraftwerke
Die EU-Kommission hat die deutsche Kraftwerksstrategie (StromVKG) beihilferechtlich genehmigt. Laut Windmesse und IWR sollen zwischen 15,6 und 35,2 Milliarden Euro für den Bau von rund 12 GW neuer Gaskraftwerke bereitgestellt werden, finanziert über eine neue Umlage auf den Strompreis. Erneuerbare Energien weist darauf hin, dass das Gesetz harte Restriktionen für Speicher vorsieht, was den Markthochlauf von Batteriespeichern bremsen könnte. Für Betreiber erneuerbarer Energien und deren Versicherer ist die Preisumlage ein relevanter Kostenfaktor.
Kabinett beschließt WindSeeG-Novelle mit Entschädigungsregel bei Netzanschlussverzug
Das Bundeskabinett hat seinen Entwurf für die Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) verabschiedet. Laut Erneuerbare Energien enthält der Entwurf mindestens drei wesentliche Änderungen gegenüber dem vorherigen Ministerinnenentwurf, darunter erstmals eine Entschädigungsregelung für Offshore-Windparkbetreiber bei zu spät fertiggestelltem Netzanschluss. Für Asset Manager und Projektierer ist dies relevant, weil verspätete Netzanbindungen bislang ein ungesichertes Erlösrisiko darstellten. Der BEE begrüßt den Kabinettsbeschluss laut Windmesse grundsätzlich, mahnt aber weitergehende Anpassungen an.
Verbändebündnis protestiert gegen Umschichtung der KTF-Milliarden vor Haushaltsverhandlungen
Ein breites Bündnis aus Industrie- und Umweltverbänden fordert laut Erneuerbare Energien, dass Einnahmen aus dem CO₂-Handel ausschließlich für Klimaschutzinvestitionen genutzt werden. Hintergrund sind laufende Haushaltsverhandlungen, in denen eine Umwidmung der KTF-Mittel debattiert wird. Für Projektentwickler und Asset Manager ist dies relevant, weil eine Umschichtung Förderprogramme und Investitionsanreize im Erneuerbare-Energien-Bereich direkt gefährden könnte.
Agora Energiewende warnt: Klimaziel 2026 trotz Wärmepumpen- und E-Auto-Zuwachs in Gefahr
Agora Energiewende warnt laut Erneuerbare Energien, dass die Emissionen trotz des Zubaus von Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen voraussichtlich nicht schnell genug sinken, um die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes für 2026 zu erfüllen. Eine Zielverfehlung könnte politischen Druck für nachträgliche Regulierung erzeugen. Asset Manager und Projektentwickler sollten das Szenario im Blick behalten, da mögliche Nachsteuerungsmaßnahmen die Rahmenbedingungen für erneuerbare Projekte verändern könnten.
BWE-Präsidentin Heidebroek fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Offshore- und Onshore-Wind
Anlässlich des Wirtschaftsforums Offshore Wind hat BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek nach Angaben von Windmesse gefordert, dass die Bundesregierung der Windenergie keine Hindernisse in den Weg legt. Sie argumentiert, der Branche fehle Investitionssicherheit und die Bundesregierung müsse die Energiewende ernstnehmen. Die Aussage ist für Asset Manager und Finanzierer relevant, da anhaltende Unsicherheit über politische Rahmenbedingungen Projektrenditen und Finanzierungskonditionen beeinflussen kann.
Nationales CO₂-Emissionshandelssystem unter Kritik: BEHG-Novelle schafft laut Experten kaum Abhilfe
Energie-Experte Dr. Thomas Haller von Simon-Kucher analysiert, wie das Auktionsdesign des nationalen Emissionshandelssystems (nEHS) kommunale Energieversorger durch Millionenkredite und aggressive Überbietungswettbewerbe unter Druck setzt. Die neue BEHG-Novelle schaffe laut Haller kaum strukturelle Abhilfe. Für Stadtwerke mit Wärmeversorgung und hybridem Erzeugungsmix ist das regulatorische Risiko relevant, da steigende CO₂-Kosten die Wirtschaftlichkeit von Bestandsanlagen beeinflussen. Betreiber von Wind- und Solarparks, die in Kooperation mit Stadtwerken agieren, sollten die Entwicklung beobachten.
Niedersachsen-Alarm: LEE und Unternehmer sehen Bund-Länder-Konflikt beim Windstrom-Marktzugang
Der Branchenverband LEE und niedersächsische Unternehmer warnen laut Erneuerbare Energien vor einem "Bund-Länder-Konflikt bei Berliner Energie-Plänen" und fordern freien Handel für Windstrom. Hintergrund sind offenbar geplante Regelungen auf Bundesebene, die nach Ansicht der Kritiker Länderinteressen gefährden. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist die Entwicklung relevant, weil Einschränkungen beim Marktzugang direkte Erlös- und Bewertungsrisiken für bestehende Portfolios bedeuten könnten.
BDEW-Chefin Andreae: Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes muss Offshore-Ausschreibungsrahmen neu definieren
Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, erläutert im Podcast, wie sich der Rechtsrahmen für die Offshore-Windenergie mit einer Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes ändern muss. Der Beitrag erschien auf Erneuerbare Energien und beleuchtet konkrete regulatorische Anforderungen an künftige Ausschreibungsdesigns. Für Projektentwickler und Investoren im Offshore-Segment sind die skizzierten Änderungen unmittelbar planungsrelevant.
BEE kritisiert NEP-Entwurf: Flexibilitäten und Speicher zu wenig berücksichtigt
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat seine Stellungnahme zum zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) Strom 2025–2037/2045 eingereicht und sieht laut Windmesse insbesondere bei Flexibilitäten und Speichern erheblichen Nachbesserungsbedarf. Parallel berichtet energate Messenger, dass sich die Fronten zwischen Markt- und Netzakteuren im NEP-Prozess verhärten. Für Betreiber mit netzgebundenen Erlösmodellen und Asset Manager, die Repowering-Entscheidungen treffen, ist die Netzplanung ein zentraler Risikofaktor.
BWE fordert stärkere Windenergie-Verankerung im EU Industrial Accelerator Act
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat vor Beginn der Ausschussberatungen im Europäischen Parlament zum Industrial Accelerator Act (IAA) seine Forderungen zur Stärkung des Windenergiesektors vorgelegt, berichtet Windmesse. Der IAA geht in die Trilog-Verhandlungsphase; der Ausgang bestimmt künftige EU-Investitionsrahmen und Resilienzanforderungen für die Windbranche. Asset Manager mit europäischem Portfoliofokus sollten den Gesetzgebungsprozess im Blick behalten.
Windmesse: Bundesregierung riskiert Finanzierungsschock bei Windenergieprojekten
Laut Windmesse mehren sich aus dem gesamten Bundesgebiet Signale, dass Banken die Finanzierung bereits genehmigter und bezuschlagter Windenergieprojekte neu bewerten oder zurückstellen – ausgelöst durch die als praxisuntauglich kritisierten Pläne der Bundesregierung zu EEG und Netzanschlusspaket. Dies geschieht noch vor Beginn des parlamentarischen Verfahrens und stellt damit eine unmittelbare Relevanz für Projektfinanzierer, Asset Manager und Versicherer dar. Ein Finanzierungsabriss bei bezuschlagten Projekten würde auch laufende Portfoliobewertungen und Kreditabsicherungen betreffen.
BEE fordert realistischere Netzplanung im NEP 2025–2037/2045
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat seine Stellungnahme zum zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) Strom 2025–2037/2045 eingereicht und sieht laut Windmesse insbesondere bei der Berücksichtigung von Flexibilitäten und Speichern erheblichen Verbesserungsbedarf. Für Windenergiebetreiber und Asset Manager ist die Netzplanung ein zentraler Faktor für Einspeisesicherheit und Curtailment-Risiken. Die BEE-Forderungen sind im laufenden Konsultationsverfahren relevant für die regulatorische Weichenstellung bis 2045.
Industrial Accelerator Act: BWE legt Forderungen für EU-Windenergie vor
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat laut Windmesse vor den Ausschussberatungen und den anschließenden Trilog-Verhandlungen zum Industrial Accelerator Act (IAA) der EU seine Forderungen zur Stärkung des Windenergiesektors vorgelegt. Der IAA befindet sich in einer wichtigen Beratungsphase im Europäischen Parlament. Für Betreiber und Investoren ist das Ergebnis dieser Verhandlungen relevant, da der IAA Investitionsbedingungen und Resilienz der europäischen Windindustrie beeinflussen dürfte.
BDEW-Chefin Andreae zu neuen Regularien für Offshore-Ausschreibungen
Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, erläutert in einem Podcast von Erneuerbare Energien, welche Änderungen am Rechtsrahmen für die Offshore-Windenergie mit einer Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes notwendig seien. Für Asset Manager und Projektentwickler im Offshore-Segment sind die diskutierten Regularien für künftige Ausschreibungsrunden von unmittelbarer Relevanz.
Windmesse: Banken bewerten Finanzierung genehmigter Windprojekte neu – Bundesregierung riskiert Finanzierungsschock
Aus dem gesamten Bundesgebiet mehren sich Berichte, dass Banken die Finanzierung bereits genehmigter und bezuschlagter Windenergieprojekte zurückhalten oder neu bewerten. Ursache sind laut dem Bericht die als praxisuntauglich kritisierten Pläne der Bundesregierung zu EEG-Änderungen und Netzanschlusspaket, die noch vor dem parlamentarischen Verfahren Wirkung zeigen. Für Asset Manager und Projektfinanzierer ist dies ein direktes Liquiditäts- und Planungsrisiko bei laufenden Vorhaben.
BEE fordert realistischere Netzplanung und stärkere Berücksichtigung von Flexibilitäten im NEP 2025–2045
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat seine Stellungnahme zum zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) Strom 2025–2037/2045 eingereicht und sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der Modellierung von Flexibilitäten und Speichern. Die Kritik ist für Betreiber relevant, da eine unzureichende Netzplanung die Einspeisung und Erlöse von Wind- und Solaranlagen strukturell beeinträchtigen kann. Der BEE fordert eine stärkere Einbeziehung von Demand Response und Speicherkapazitäten in die Planungsgrundlagen.
BWE zu Industrial Accelerator Act: Windenergie-Sektor erwartet konkrete EU-Investitionssignale
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat vor Beginn der Ausschussberatungen und Trilog-Verhandlungen zum Industrial Accelerator Act (IAA) seine Forderungen vorgelegt. Der IAA geht im Europäischen Parlament in eine wichtige Beratungsphase; der BWE argumentiert laut Bericht, Europa müsse den Zukunftssektor Windenergie durch das Gesetz stärken. Für Investoren und Asset Manager ist relevant, wie der IAA die Rahmenbedingungen für Fertigungskapazitäten und Lieferketten in der EU beeinflusst.
WindSeeG-Novelle: Branchenverbände sehen unzureichende Investitionssicherheit für Offshore-Wind
Mit der geplanten Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) bietet die Bundesregierung nach Einschätzung von Windmesse keinen ausreichenden Rahmen für einen verlässlichen Offshore-Ausbau. Zwar enthält der aktuelle Entwurf laut der Quelle Fortschritte bei der Netzintegration, reiche jedoch nicht aus, um Investitionssicherheit zu gewährleisten. Für Asset Manager und Projektfinanzierer bedeutet dies weiterhin erhöhte Planungsrisiken bei Offshore-Projekten. Contracts for Difference und Netzintegration werden als zentrale Streitpunkte benannt.
EEG 2027 und Netzpaket im Fokus: PROMETHEUS Newsletter analysiert regulatorische Entwicklungen
Der PROMETHEUS Newsletter 8/2026 befasst sich schwerpunktmäßig mit dem EEG 2027 und dem Netzpaket, darunter Fragen zum Redispatch-Vorbehalt. Für Betreiber und Asset Manager sind diese Regulierungsvorhaben unmittelbar relevant, da sie Vergütungsstrukturen und Netznutzungsbedingungen beeinflussen. Das PROMETHEUS Rechtsforum bewertet die aktuellen Entwürfe, ohne konkrete Positionen ohne Zuschreibung wiederzugeben.
Rechtsgutachten: Netzanschlusspaket der Bundesregierung verfassungswidrig
Ein vom Bundesverband WindEnergie (BWE) beauftragtes Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die geplante Einführung der systemdienlichen Anschlussleistung ohne angemessene Übergangsregelung gegen das Grundgesetz verstößt. Betroffen sind bereits genehmigte und bezuschlagte Windenergieprojekte, deren Investitionssicherheit dadurch untergraben werde. Für Betreiber und Finanzierer laufender Projektpipelines ist dies ein wesentliches Risikosignal. Der BWE fordert eine verfassungskonforme Übergangsregelung vor Inkrafttreten des Pakets.
WindSeeG-Novelle: AquaVentus begrüßt Offshore-H2-Öffnung, kritisiert Flächenbeschränkung
Der Referentenentwurf zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) öffnet erstmals den Weg für kombinierte Strom- und Wasserstofferzeugung auf See. Die Initiative AquaVentus begrüßt laut Erneuerbare Energien den Entwurf, kritisiert jedoch die Beschränkung auf einzelne Flächen als zu eng. Parallel mahnt der BEE bei der abgeschlossenen Verbändeanhörung, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und das Ausschreibungsdesign resilient zu gestalten. Betreiber und Investoren in der Offshore-Pipeline sollten die Detailanpassungen beim Einspeisetarif und der Gewinnabschöpfung als Rückfalloption genau verfolgen.
Rechtsgutachten bestätigt Verfassungswidrigkeit des Netzanschlusspakets
Ein vom Bundesverband WindEnergie (BWE) beauftragtes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die geplante Einführung der systemdienlichen Anschlussleistung ohne angemessene Übergangsregelung gegen das Grundgesetz verstößt. Betroffen sind bereits genehmigte und bezuschlagte Windenergieprojekte, deren Investitionssicherheit nach Einschätzung des Gutachtens untergraben wird. Für Asset Manager und Projektfinanzierer erhöht sich damit das Risiko, dass laufende Projektkalkulationen durch rückwirkende Netzanschlussregeln neu bewertet werden müssen.
WindSeeG-Novelle: BEE mahnt Kurskorrekturen nach Ende der Verbändeanhörung
Am 17. August 2026 endete die Verbändeanhörung zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG). Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) mahnt nach eigenen Angaben, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die Weichen für einen resilienten Offshore-Sektor richtig zu stellen. Parallel berichtet Erneuerbare Energien über flexible jährliche Ausschreibungen, verlängerte Betriebszeiträume und einen Einspeisetarif mit Gewinnabschöpfung als Rückfalloption – Details, die für Offshore-Investoren und Versicherer bei der Risikomodellierung relevant sind.
Rechtsgutachten bestätigt Verfassungswidrigkeit des Netzanschlusspakets
Ein vom Bundesverband WindEnergie (BWE) beauftragtes Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die geplante Einführung der systemdienlichen Anschlussleistung ohne angemessene Übergangsregelung gegen das Grundgesetz verstößt. Betroffen sind bereits genehmigte und bezuschlagte Windenergieprojekte, für die laut BWE der Vertrauensschutz verletzt wird. Für Asset Manager und Projektfinanzierer stellt sich damit unmittelbar die Frage nach der Rechtssicherheit laufender Investitionen. Sollte das Paket in dieser Form in Kraft treten, drohen erhebliche Projektverzögerungen und potenzielle Schadenersatzforderungen.
Ministeriumsentwurf soll Offshore-Windparkbau durch gesetzliche Details neu steuern
Ein neuer Gesetzentwurf sieht laut Erneuerbare Energien flexible jährliche Ausschreibungen, längere Betriebsgenehmigungen und einen Einspeisetarif mit Gewinnabschöpfung als Rückfalloption vor. Die Zeitung bewertet den Entwurf als weitgehend erwartungsgemäß, betont jedoch, dass die wesentlichen Neuerungen im Detail lägen. Für Offshore-Betreiber und deren Versicherer sind insbesondere die veränderten Laufzeitregelungen und die Ausgestaltung der Vergütungsmechanismen entscheidend. Asset Manager sollten den finalen Gesetzestext engmaschig verfolgen, da die Gewinnabschöpfungsklausel Renditeannahmen beeinflussen kann.
BWE-Gutachten: Geplante EEG-Einspeisebegrenzung und Netzanschlusspaket verfassungswidrig
Ein vom Bundesverband WindEnergie (BWE) beauftragtes Rechtsgutachten kommt laut Windmesse zu dem Schluss, dass die geplante Einführung der systemdienlichen Anschlussleistung ohne angemessene Übergangsregelung gegen Grundgesetz und Vertrauensschutz verstößt. Parallel dazu bezeichnet der BWE laut Erneuerbare Energien die Pläne für eine verringerte Stromeinspeisung bereits ab Januar 2027 als verfassungswidrig. Für Betreiber bereits genehmigter und bezuschlagter Windenergieprojekte steht damit die Investitionssicherheit auf dem Spiel. Asset Manager sollten die parlamentarische Weiterentwicklung dieser Vorhaben eng verfolgen.
EEG 2027 und Netzpaket: Doppelbelastung für Schleswig-Holstein befürchtet
Erneuerbare Energien berichtet, dass Stephan Frense, Geschäftsführer der Arge-Netz, vor einem energiepolitischen Systemfehler warnt: Durch neue Vorgaben bei Redispatch, Ausschreibungen und Netzanschlüssen drohe Schleswig-Holstein eine doppelte Belastung, obwohl dort Wind besonders günstig erzeugt werden kann. Frense sieht die Gefahr eines Investitionsstaus und überforderter Bürgerenergiegenossenschaften. Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben laut Windmesse zudem gemeinsam eine Studie vorgelegt, die Nachbesserungen an EEG-Entwurf und Netzpaket fordert. Betreiber in windstarken Regionen sollten die regulatorischen Entwicklungen im Blick behalten.
Rechtsgutachten: BWE sieht Netzanschlusspaket als verfassungswidrig
Ein vom Bundesverband WindEnergie (BWE) beauftragtes Rechtsgutachten kommt laut Windmesse zu dem Schluss, dass die geplante Einführung der systemdienlichen Anschlussleistung ohne angemessene Übergangsregelung gegen das Grundgesetz verstößt. Betroffen sind bereits genehmigte und bezuschlagte Windenergieprojekte, deren Investitionssicherheit durch die Pläne der Bundesregierung untergraben werde. Für Betreiber und Asset Manager bedeutet dies erhebliche Planungsunsicherheit für laufende Projektpipelines. Parallel äußert Eon laut energate Messenger Zweifel, ob das Netzpaket als wirksames Steuerungsinstrument taugt.
EEG 2027 und Netzpaket: Drohende Doppelbelastung für Windstandorte in Schleswig-Holstein
Erneuerbare Energien berichtet, dass Schleswig-Holstein durch neue Vorgaben bei Redispatch, Ausschreibungen und Netzanschlüssen besonders hart getroffen werden könnte. Arge-Netz-Geschäftsführer Stephan Frense warnt vor einem Investitionsstau, überforderter Bürgerenergiegenossenschaften und einem energiepolitischen Systemfehler. Für Betreiber in windreichen Regionen verschärft dies die ohnehin angespannte Situation bei der Netzverträglichkeit. Asset Manager sollten die Entwicklung des EEG-Referentenentwurfs im Hinblick auf künftige Ertragsausfälle durch Redispatch genau verfolgen.
WindSeeG-Novelle: BWO fordert verbindliche Absicherung statt Notlösung für Offshore-Investoren
Der Referentenentwurf zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) sieht Differenzverträge, längere Laufzeiten und einen festen Ausschreibungspfad vor, wie Erneuerbare Energien meldet. Der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) warnt jedoch, die Investorenabsicherung dürfe nicht nur als Notlösung konzipiert sein. Für Versicherer und Finanzierer von Offshore-Projekten ist die Ausgestaltung der Differenzverträge ein zentraler Faktor für die Risikoeinschätzung. Die WindSeeG-Novelle bringt laut energate Messenger zudem ein neues Ausschreibungsregime mit sich.
WindSeeG-Novelle: BWO fordert verlässliche Investorenabsicherung im neuen Ausschreibungsregime
Der Referentenentwurf zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes sieht Differenzverträge (Contracts for Difference), längere Laufzeiten und einen festen Ausschreibungspfad vor. Der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) warnt nach Angaben von Erneuerbare Energien davor, die Absicherungsmechanismen für Investoren nur als Notlösung auszugestalten. Parallel berichtet energate Messenger, dass das neue Ausschreibungsregime der WindSeeG-Novelle grundlegende Änderungen für Offshore-Projektentwickler bringt. Für Asset Manager und Versicherer ist die Ausgestaltung der CfD-Mechanismen ein zentraler Faktor für Projektbewertung und Kreditwürdigkeit.
EEG-Novelle im Bundeskabinett verabschiedet – Branche übt scharfe Kritik
Das Bundeskabinett hat eine EEG-Novelle verabschiedet, die laut Windmesse von Teilen der Branche als "verheerend" eingestuft wird. Energiewendeländer wie Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben gemeinsam eine Studie vorgelegt und fordern nach Angaben von Windmesse dringende Nachbesserungen an EEG und Netzpaket, unter anderem bei Contracts for Difference und Redispatch-Regelungen. Für Betreiber und Investoren sind mögliche Änderungen beim Fördersystem und bei den Netzkosten unmittelbar relevant für laufende und geplante Projekte.
AGNES-Prozess: Bundesnetzagentur startet letzte Konsultationsrunde zur Netzentgeltreform
Die Bundesnetzagentur hat die finale Konsultationsrunde im AGNES-Prozess eingeleitet; bis Jahresende sollen neue Regelungen zur Systematik der Stromnetzentgelte verabschiedet werden. Im Kern geht es um die Frage, wer künftig in welchem Umfang für den Netzausbau zahlt. Für Windparkbetreiber und Asset Manager sind die Ergebnisse unmittelbar relevant, da sich daraus veränderte Kostenstrukturen für Netzanschlüsse und laufende Netznutzungsentgelte ergeben können.
BEE: EEG und Netzanschlusspaket hinter Referentenentwurf zurückgeblieben
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet den Kabinettsbeschluss vom 29. Juli 2026 zu EEG und Netzanschlusspaket als Verschlechterung gegenüber den bereits kritisch eingestuften Referentenentwürfen. Nach Angaben des Verbands wurde die fachliche Expertise der Branche in einem sehr kurzen Beteiligungsprozess nicht ausreichend berücksichtigt. Für Projektentwickler und Betreiber bedeutet dies nach BEE-Darstellung weiterhin strukturelle Hemmnisse beim Netzanschluss und beim EEG-Vergütungsrahmen.
EEG-Novelle 2027 und Netzanschlusspaket: Branche warnt vor Investitionsrückschlag
Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 die EEG-Novelle 2027 sowie das Netzanschlusspaket beschlossen. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) warnt vor Risiken für Investitionssicherheit und Wirtschaftsstandort Deutschland; BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser kommentierte den Beschluss kritisch. Alterric sieht in den vorgesehenen Regelungen – darunter Pachtbegrenzung und Änderungen beim Co-Location-Marktdesign – eine massive Bremse für den Ausbau der Erneuerbaren. Für Asset Manager und Projektierer ist das laufende parlamentarische Verfahren im Bundestag der entscheidende nächste Beobachtungspunkt.
EEG-Novelle 2027 und Netzanschlusspaket: BWE warnt vor Investitionsrisiken und regionalen Vergütungszonen
Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 die EEG-Novelle 2027 sowie das Netzanschlusspaket beschlossen. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) kritisiert laut Erneuerbare Energien, dass die beschlossenen Reformen den Ausbau der Windkraft an Land bremsen würden, und äußert Skepsis gegenüber neuen regionalen Vergütungszonen. Für Betreiber und Asset Manager sind die geplanten Regelungen unmittelbar relevant, da sie Vergütungssicherheit und Standortbewertungen beeinflussen könnten.
Alterric und BEE warnen nach Kabinettsbeschluss vor Rückschlag für den Erneuerbaren-Ausbau
Der Energieparkbetreiber Alterric bezeichnet die im Kabinett beschlossene EEG-Novelle 2027 in einem Positionspapier als massive Bremse für Investitionen; kritisiert werden unter anderem Regelungen zu Pachtbegrenzung, Co-Location und Stromgestehungskosten. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser kommentierte den Beschluss ebenfalls kritisch und fordert Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren. Für Projektentwickler und Finanzierer erhöht die Unsicherheit über das finale Regelwerk das Investitionsrisiko in laufenden und geplanten Portfolios.
Kabinettsbeschluss: Abregelung zum Nulltarif nur bis 18 Prozent des Jahresertrags – EEG 2027 und Netzpaket verabschiedet
Das Bundeskabinett hat unmittelbar vor der Sitzungspause die Entwürfe für das EEG 2027 und das Netzanschlusspaket beschlossen. Gegenüber den Ministeriumsentwürfen wurden laut Erneuerbare Energien einige Härten abgemildert – unter anderem gilt die entschädigungsfreie Abregelung nun nur noch bis zu 18 Prozent des Jahresertrags. Für Betreiber und Asset Manager ist diese Schwelle ein zentraler Planungsparameter, da sie die wirtschaftliche Belastung durch Redispatch-Eingriffe direkt begrenzt. Die parlamentarische Beratung steht noch aus.
BWE warnt: EEG-Novelle und Netzpaket gefährden Windenergie-Ausbau und verfehlen Koalitionsvertrag
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat laut Windmesse umfassende Stellungnahmen zu den Entwürfen vorgelegt und übt deutliche Kritik: Die geplanten Regelungen gefährdeten den weiteren Windenergie-Ausbau erheblich und verletzten zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags. Ähnlich positioniert sich der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der erheblichen Nachbesserungsbedarf bei den Investitionsbedingungen sieht. Für Projektentwickler und Fremdkapitalgeber sind die Signale relevant, da Unsicherheit über Redispatch-Vorbehalt, Netzanschluss und CfD-Ausgestaltung die Bankability neuer Projekte beeinflussen kann.
BWE, BEE und Verbände warnen: EEG 2027 und Netzanschlusspaket bedrohen Windenergie-Ausbau
Der Bundesverband WindEnergie (BWE), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und weitere Verbände haben umfassende Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen für EEG 2027 und das Netzanschlusspaket vorgelegt. Der BWE sieht zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags verfehlt und warnt vor einem faktischen Ausbaustopp. Der BEE kritisiert fehlende Investitionssicherheit sowie neue Leistungsbegrenzungen, die Investitionen und Arbeitsplätze gefährden. Für Betreiber und Asset Manager erhöht diese Regulierungsunsicherheit das Planungsrisiko bei laufenden und geplanten Projekten erheblich.
Bürgerenergie in der Zwickmühle: EEG 2027 bringt neue Hürden für Genossenschaften
Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium plant laut Erneuerbare Energien Regelungen, die Bürgerenergieprojekte überproportional belasten. Verbände und Genossenschaften fordern den Erhalt von Bürgerbeteiligung und Energy Sharing als tragende Säule der Energiewende. Für Asset Manager, die in Bürgerenergieportfolios investiert sind, könnte eine Verschlechterung der Förderbedingungen die Wirtschaftlichkeit bestehender Strukturen beeinträchtigen.
Bundesnetzagentur startet Ausschreibung für Langzeitkapazitäten nach StromVKG – Gebotstermin 8. September 2026
Die Bundesnetzagentur hat die Ausschreibungen für Langzeitkapazitäten nach dem Strommarkt-Versorgungssicherheitsgesetz (StromVKG) gestartet; Gebote sind bis zum 8. September 2026 einzureichen. Das Verfahren ist Teil des neuen Kapazitätsmechanismus zur Absicherung der Versorgungssicherheit im deutschen Strommarkt. Betreiber und Asset Manager, die disponierbaren oder speicherfähigen Kapazitäten halten, sollten die Teilnahmevoraussetzungen und Fristen prüfen.
BWE kritisiert EEG-Novelle und Netzanschlusspaket: Ausbaustopp droht
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat umfassende Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen der EEG-Novelle und des Netzanschlusspakets eingereicht. Der Verband sieht die geplanten Regelungen als erhebliche Gefahr für den weiteren Windenergieausbau und wirft der Bundesregierung vor, zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags zu verfehlen. Für Betreiber und Asset Manager sind insbesondere Fragen zur Investitionssicherheit, zu Power Purchase Agreements (PPAs), Contracts for Difference (CfDs) und Redispatch-Regelungen relevant. Die Branche fordert verlässliche Rahmenbedingungen als Voraussetzung für Investitionsentscheidungen.
BEE sieht erhebliche Investitionsbremse durch EEG 2027 und Netzanschlusspaket
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat am 22. Juli 2026 nach dem Start der Verbändebeteiligung durch das BMWE seinen Standpunkt veröffentlicht: Die Entwürfe für EEG 2027 und Netzanschlusspaket gefährdeten aus Verbandssicht Investitionen und Arbeitsplätze quer durch alle Technologien – Windenergie, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft. Kritisch bewertet der BEE neue Leistungsbegrenzungen, Änderungen bei der Direktvermarktung und unzureichende Regelungen zu Netzanschlüssen und Digitalisierung (Smart Meter). Asset Manager und Finanzierer sollten die laufende Verbändekonsultation als Frühindikator für regulatorische Risiken beobachten.
EEG-Novelle und Netzanschlusspaket: BWE und BEE warnen vor Ausbauhemmnissen
Der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) haben Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen für das EEG 2027 und das Netzanschlusspaket vorgelegt. BWE und BEE sehen erhebliche Risiken für den weiteren Windenergieausbau und bemängeln fehlende Investitionssicherheit; BWE argumentiert, die geplanten Regelungen verfehlen zentrale Zusagen des Koalitionsvertrags. Für Asset Manager und Projektierer sind vor allem die Unsicherheiten bei Netzanschlüssen, Redispatch-Regelungen und der Direktvermarktung (CfD, PPA) relevant. Das BMWE hat die Verbändebeteiligung gestartet; der weitere Gesetzgebungsverlauf bleibt eng zu verfolgen.
Offshore-Status H1 2026: Deutschland überschreitet 10 GW installierte Leistung – Branche fordert WindSeeG-Novelle
Die installierte Offshore-Windleistung in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 mit einem Zubau von 1.077 MW die Marke von zehn Gigawatt überschritten. Die Branche fordert laut Windmesse noch im Sommer 2026 eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) mit zweiseitigen, indexierten Contracts for Difference (CfD), um die Investitionssicherheit zu gewährleisten. Für Offshore-Betreiber und Finanziers sind stabile CfD-Bedingungen ein zentrales Kalkulationselement; Verzögerungen bei der Gesetzgebung erhöhen das Projektrisiko. Auch die Realisierbarkeit der Ausbaupfade steht laut Branche unter Vorbehalt.
Bundesnetzagentur startet Ausschreibung für Langzeitkapazitäten nach StromVKG – Gebotstermin 8. September 2026
Die Bundesnetzagentur hat die erste Ausschreibungsrunde für Langzeitkapazitäten nach dem Stromversorgungskapazitätengesetz (StromVKG) gestartet; der Gebotstermin ist der 8. September 2026. Das neue Kapazitätsinstrument ist für Betreiber gesicherter Leistung – einschließlich flexibel steuerbarer Windprojekte mit Speicher – potenziell erlösrelevant. Asset Manager und Finanzierungsparteien sollten die Ausschreibungsbedingungen auf Förderfähigkeit und Vertragslaufzeiten prüfen.
EEG 2027 und Netzanschlusspaket: Verbände sehen Investitionssicherheit in Gefahr
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in den Referentenentwürfen für das EEG 2027 und das Netzanschlusspaket erhebliche Verschlechterungen und warnt vor negativen Folgen für Investitionen und Arbeitsplätze. Auch BSW Solar und BWE/VDMA üben Kritik: Neue Leistungsbeschränkungen und ungelöste Netzanschlussengpässe gefährden laut Verbänden die Ausbauziele. Für Asset Manager und Betreiber sind die geplanten Regelungen zur Direktvermarktung, zu CfDs sowie zu Netzanschlüssen besonders relevant. Der Kommentar von Erneuerbare Energien fasst zusammen, dass das Wirtschaftsministerium zwar die richtigen Probleme erkannt habe, die vorgeschlagenen Lösungen jedoch weit von der Realität entfernt seien.
Offshore-Wind überschreitet 10-GW-Marke – Branche fordert Novelle des WindSeeG
Mit einem Zubau von 1.077 MW im ersten Halbjahr 2026 überschreitet die installierte Offshore-Windleistung in Deutschland erstmals die Marke von zehn Gigawatt, darunter die erste Einspeisung des Nordseeclusters A (RWE, 660 MW, Vollbetrieb ab Anfang 2027). Die Branche fordert laut Windmesse und Erneuerbare Energien noch im Sommer 2026 eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes sowie die Einführung zweiseitiger, indexierter Differenzverträge (CfDs) zur Investitionssicherheit. Für Versicherer und Financiers ist der stufenweise Hochlauf des Nordseeclusters A operativ relevant. Ohne verlässliche CfD-Struktur sehen Verbände Risiken für die Projektpipeline ab 2027.
EEG-Novelle und Netzpaket: Erneuerbare Energien kritisiert kosmetische Korrekturen
Die überarbeiteten Entwürfe zum EEG und zum Netzpaket aus dem Wirtschaftsministerium enthalten laut Erneuerbare Energien zwar leichte Verbesserungen gegenüber ursprünglich geplanten Hürden, doch die grundlegenden Kritikpunkte blieben erhalten. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager bedeutet das weiterhin Planungsunsicherheit bei Vergütung und Netzintegration. Die Quelle wertet die Entwürfe als unzureichende Reaktion auf die Anforderungen der Energiewende.
EU-Recht begrenzt Spielraum für Einschränkungen bei Netzanschlussansprüchen
Die Stiftung Umweltenergierecht hat laut Windmesse untersucht, unter welchen Voraussetzungen das EU-Recht Beschränkungen von Netzanschluss- und Entschädigungsansprüchen zulässt. Instrumente wie der Redispatchvorbehalt oder verpflichtende flexible Netzanschlussverträge seien demnach nur unter engen Voraussetzungen europarechtskonform. Betreiber und Projektierer in Netzengpassgebieten sollten die rechtlichen Grenzen bei der Vertragsgestaltung berücksichtigen.
Neues EEG soll Erneuerbare stärker in den Markt integrieren
Laut energate Messenger ist eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geplant, die Erneuerbare-Energien-Anlagen stärker an Marktmechanismen ausrichten soll. Für Betreiber und Asset Manager bedeutet dies potenziell veränderte Vergütungsstrukturen und ein höheres Preis- und Vermarktungsrisiko. Die konkreten Ausgestaltungsdetails des neuen EEG bleiben laut Bericht noch offen.
Germanwatch kritisiert StromVKG: Gaskraftwerke statt Energieunabhängigkeit
Germanwatch bezeichnet das vom Bundestag beschlossene Stromversorgungssicherungsgesetz (StromVKG) als 'gefährlichen Schritt rückwärts', da es nach Einschätzung der Organisation fossile Gaskraftwerke subventioniert statt die Unabhängigkeit von geopolitisch riskanten Importen zu beschleunigen. Die Organisation argumentiert, die Wasserstoffumstellung müsse spätestens Mitte der 2030er Jahre beginnen. Für Asset Manager in Windenergieprojekten ist relevant, dass das Gesetz den Kapazitätsmarkt und damit den Wettbewerb um Systemdienstleistungen neu strukturiert.
EU-Recht begrenzt Spielraum für Einschränkungen von Netzanschlussansprüchen
Die Stiftung Umweltenergierecht hat laut Windmesse analysiert, unter welchen engen Voraussetzungen EU-Recht Beschränkungen von Netzanschluss- und Entschädigungsansprüchen erlaubt. Diskutierte Instrumente wie Redispatchvorbehalte oder verpflichtende flexible Netzanschlussverträge stoßen demnach an EU-rechtliche Grenzen. Für Windparkbetreiber in Netzengpassgebieten ist dies operativ bedeutsam, da es die Durchsetzbarkeit ihrer Anschlussansprüche und Entschädigungen bei Abregelung betrifft.
Bundesnetzagentur führt Messung der Netzleistungsfähigkeit von Netzbetreibern ein
Die Bundesnetzagentur misst künftig im Rahmen des NEST-Prozesses die Netzleistungsfähigkeit von Stromverteilnetzbetreibern anhand von Kennzahlen, unter anderem zu Netzanschluss und Digitalisierung. Laut Windmesse soll dies Transparenz und Qualitätsregulierung im Verteilnetz stärken. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist dies relevant, weil Verzögerungen bei Netzanschlüssen künftig systematisch erfasst und bewertet werden.
EU-Recht begrenzt Spielräume bei Netzanschlussansprüchen – Stiftung Umweltenergierecht analysiert Optionen
Netzausbau und Erneuerbaren-Ausbau verlaufen in Deutschland nicht synchron. In Engpassgebieten werden laut Windmesse derzeit verschiedene Instrumente diskutiert, um Netzanschluss- und Entschädigungsansprüche einzuschränken – darunter Redispatchvorbehalte und verpflichtende flexible Netzanschlussverträge. EU-Recht lässt solche Einschränkungen jedoch nur unter engen Voraussetzungen zu, wie eine Analyse der Stiftung Umweltenergierecht zeigt. Für Betreiber und Asset Manager ist dies relevant, weil sich daraus direkte Auswirkungen auf Projektplanung, Netzanschlusssicherheit und mögliche Entschädigungsansprüche ergeben.
Studie: Zwei-Prozent-Flächenziel für Windenergie reicht nicht – Qualität der Gebiete entscheidend
Eine neue Studie zeigt laut Erneuerbare Energien, dass Planungsträger bei der Ausweisung von Windenergiegebieten nicht allein auf Quantität setzen dürfen. Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stellen konkrete rechtliche Anforderungen an die Qualität der ausgewiesenen Flächen. Für Projektierer und Asset Manager bedeutet dies erhöhte Planungsrisiken, wenn Flächen zwar das Zwei-Prozent-Ziel erfüllen, aber nicht tatsächlich bebaubar oder genehmigungsfähig sind.
Studie: Zwei-Prozent-Flächenziel allein reicht nicht – Qualität von Windenergiegebieten entscheidend
Eine aktuelle Studie zeigt laut Erneuerbare Energien, dass Planungsträger bei der Ausweisung von Windenergiegebieten nicht allein auf die Erfüllung des Zwei-Prozent-Flächenziels setzen dürfen. Das Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stelle konkrete rechtliche Anforderungen an die Qualität der ausgewiesenen Flächen. Für Asset Manager und Projektentwickler bedeutet dies ein erhöhtes Risiko, dass formal ausgewiesene Gebiete nachträglich rechtlich angefochten werden können. Die Erkenntnis ist besonders relevant für laufende Regionalplanverfahren.
StromVKG: BSW-Solar und BEE sehen Speicher weiterhin strukturell benachteiligt
Nach der Verabschiedung des Strommarktgesetzes (StromVKG) im Bundestag kritisiert der BSW-Solar, dass die Hürden für Batteriespeicher trotz Nachbesserungen weiterhin hoch bleiben. Laut Erneuerbare Energien war der ursprüngliche Regierungsentwurf einseitig auf Gaskraftwerke zugeschnitten; Windmesse berichtet ergänzend, dass der BEE die Anpassungen als unzureichend für eine echte Technologieoffenheit bewertet. Für Speicher-Investoren und Betreiber bleibt damit die Frage der wirtschaftlichen Einbindbarkeit in Kapazitätsmärkte offen. Auch Germanwatch sieht laut Windmesse eine verpasste Chance zur Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Importen.
Kommentar: EEG-Reform muss geordneter ablaufen als das Heizungsgesetz-Chaos
Erneuerbare Energien kommentiert, dass die politische Unsicherheit rund um das Gebäudemodernisierungsgesetz als Warnung für die bevorstehenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes dienen sollte. Gestoppte Förderung und Verfassungszweifel hätten bei Hausbesitzern und Handwerkern erhebliche Verunsicherung ausgelöst – ein ähnliches Szenario bei Wind und Solar könnte einen Ausbaustopp zur Folge haben. Für Asset Manager und Projektfinanzierer unterstreicht dies die Bedeutung stabiler regulatorischer Grundlagen als Investitionsvoraussetzung.
Studie: Zwei-Prozent-Flächenziel für Wind reicht allein nicht – Qualität der Gebiete entscheidend
Eine Studie zeigt laut Erneuerbare Energien, dass Planungsträger bei der Flächenausweisung für Windenergie nicht allein auf Quantität setzen dürfen. Das Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stelle konkrete Anforderungen an die Qualität von Windenergiegebieten. Für Asset Manager und Projektentwickler bedeutet dies erhöhte rechtliche Unsicherheit bei der Flächenakquise, wenn ausgewiesene Gebiete qualitative Mängel aufweisen.
Kommentar: EEG-Reform muss geordneter ablaufen als das Heizungsgesetz
Ein Kommentar bei Erneuerbare Energien warnt, dass gestoppte Förderung und Zweifel an der Verfassungskonformität des Gebäudemodernisierungsgesetzes Betreiber und Handwerker verunsichern. Die Quelle argumentiert, die kommenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes müssten geordneter gestaltet werden, um einen Ausbaustopp bei Wind und Solar zu vermeiden. Für Betreiber und Investoren erhöht regulatorische Unklarheit das Planungsrisiko erheblich.
StromVKG: Bundestag entschärft Kapazitätsmarkt, BSW-Solar und BEE sehen Speicher weiterhin benachteiligt
Der Bundestag hat laut Erneuerbare Energien den Regierungsentwurf für einen Kapazitätsmarkt (StromVKG) angepasst, der ursprünglich einseitig auf Gaskraftwerke ausgerichtet war. BSW-Solar kritisiert, dass die Hürden für Speicher weiterhin hoch bleiben. Windmesse berichtet ergänzend, dass auch der BEE die Nachbesserungen als unzureichend für echte Technologieoffenheit bewertet. Für Betreiber von Hybridprojekten und Speicheranlagen bleibt die Wettbewerbsgleichheit im Kapazitätsmarkt ein offenes Risiko.
StromVKG: BEE kritisiert unzureichende Technologieoffenheit für Speicher – Windmesse
Die Koalition hat Änderungsentwürfe zum Stromversorgungskettengesetz (StromVKG) vorgelegt, die laut Windmesse die Zugangshürden für Speicher nur geringfügig senken. Der BEE bemängelt, dass eine Gleichbehandlung aller Technologien – insbesondere Speicher gegenüber Gaskraftwerken – weiterhin nicht gewährleistet ist. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager ist die Ausgestaltung der Kapazitätsmechanismen direkt relevant für Investitionsentscheidungen in Hybrid-Projekte und Systemdienstleistungen.
Fluglärm vs. Windenergie: Kolumne thematisiert Zielkonflikte im deutschen Planungsrecht – Erneuerbare Energien
Rechtsanwalt Martin Maslaton diskutiert in einem Kolumnenbeitrag für Erneuerbare Energien die Frage, ob Fluglärmschutz in der deutschen Planungspraxis höher gewichtet wird als Verteidigungsinteressen und klimabezogene Energieimport-Unabhängigkeit. Der Beitrag beleuchtet einen regulatorischen Zielkonflikt, der für Windpark-Entwickler in der Nähe von Flughäfen und militärischen Anlagen direkt relevant ist.
BDEW fordert Tempo bei Reform des Wind-auf-See-Gesetzes
Der BDEW hat in einem Positionspapier Maßnahmen für niedrigere Kosten und mehr Investitionssicherheit im Offshore-Wind-Segment gefordert, darunter eine Begrenzung der Leistungsdichte, stärkere internationale Kooperation und den Einsatz von Contracts for Difference (CfDs). Der Verband mahnt zur Eile bei der Umsetzung. Für Offshore-Betreiber und deren Versicherer sind die geforderten Änderungen direkt relevant für Projektplanung und Risikoabschätzung.
Grüne legen eigenen EEG-Novellen-Entwurf vor
Laut energate Messenger haben die Grünen einen eigenen Entwurf zur EEG-Novelle vorgelegt. Die Entwicklung signalisiert, dass die parlamentarische Debatte um das zentrale Förderinstrument für erneuerbare Energien an Fahrt aufnimmt. Betreiber und Asset Manager sollten den Fortgang der Gesetzgebung im Blick behalten, da Änderungen am EEG direkte Auswirkungen auf Vergütungsstrukturen und Planungssicherheit haben.
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