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Wind briefing

Betrieb

Frühere Ausgaben gefiltert nach diesem Thema. Die letzten 30 Arbeitstags-Briefings werden gescannt; Elemente in dieser Kategorie werden zuerst angezeigt, mit einem Link zur vollständigen Ausgabe.

Do., 24. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Datenplattform schafft Transparenz für Ausfallarbeit mit über 25 Direktvermarktern (Erneuerbare Energien)

Node Energy hat laut Erneuerbare Energien automatisierte Prozesse zur Bereitstellung von Ausfallarbeitsdaten implementiert. Die beteiligten Direktvermarkter sind an rund 70 Prozent der installierten Wind- und Solarleistung in Deutschland beteiligt. Für Anlagenbetreiber ist dies operativ bedeutsam: Sie können Abrechnungen künftig auf eigener Datenbasis prüfen und Diskrepanzen gegenüber Direktvermarktern belegen.

Fr., 18. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

65 MW Windkraft-Portfolio von Getec für Sekundärregelenergie aktiviert

Der Stromversorger Getec hat ein 65-Megawatt-Windkraft-Portfolio zur Bereitstellung von Sekundärregelenergie qualifiziert, um bei schwankender Netzfrequenz binnen 15 Minuten stabilisierend einzugreifen. Erneuerbare Energien ordnet ein, dass die Teilnahme von Windparks am Regelenergiemarkt bislang selten ist. Für Betreiber eröffnet dies einen zusätzlichen Erlöspfad; für Asset Manager und Versicherer entsteht eine neue Betriebskategorie mit eigenen Anforderungsprofilen.

Di., 15. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Netzengpassstudie: Nur 5 % der Umspannwerke benachteiligen Wind- und Solaranlagen

Eine neue Studie, über die Erneuerbare Energien berichtet, kommt zu dem Ergebnis, dass angekündigte Netzbeschränkungen nur etwa zwei Prozent der freien Windparkeignungsfläche betreffen könnten. Lediglich jedes zwanzigste Umspannwerk stelle Solar- und Windkraft schlechter, was die pauschale Wahrnehmung von Netzengpässen relativiert. Ein Energiebranchenverband fordert laut dem Bericht dennoch eine klare Rechtslage. Für Betreiber und Asset Manager in der Standortprüfung sind diese Daten bei der Risikoabschätzung von Curtailment relevant.

Mo., 14. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Netzengpassstudie: Angekündigte Beschränkungen könnten nur 2 % der Windeignungsflächen betreffen

Eine neue Studie kommt laut Erneuerbare Energien zu dem Ergebnis, dass nur jedes 20. Umspannwerk Solar- und Windkraft schlechter stellt als bislang angenommen. Angekündigte Netzbeschränkungen könnten demnach lediglich zwei Prozent der freien Windparkeignungsfläche betreffen. Der Energiebranchenverband fordert angesichts der Befunde eine klare Rechtslage. Für Asset Manager und Betreiber ist das Ergebnis relevant, da es die häufig geäußerte Sorge vor flächendeckenden Abregelungen relativiert, zugleich aber regulatorische Unklarheiten als Risikofaktor identifiziert.

Fr., 11. Sept. 2026 · energate Messenger · Aggregator

Kapazitätslimits an Umspannwerken betreffen nur sechs Prozent der Anlagen

Laut energate Messenger sind Kapazitätsbeschränkungen an deutschen Umspannwerken bislang auf einen kleinen Teil der Infrastruktur beschränkt. Für Windparkbetreiber und Asset Manager ist die Einschätzung relevant, da Netzengpässe an Umspannwerken unmittelbar Abregelungsrisiken und Ertragsausfälle erzeugen können. Die Daten legen nahe, dass das systemweite Engpassrisiko aktuell begrenzt ist, wenngleich lokale Konzentration nicht ausgeschlossen wird.

Fr., 11. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

UKA startet Repowering-Projekt Schwarzfeld/Ihme-Roloven mit 75 MW vor Hannover

Der Projektentwickler UKA hat laut Erneuerbare Energien mit dem Repowering-Projekt Schwarzfeld und Ihme-Roloven ein weiteres Vorhaben aus seiner 1,6-GW-Pipeline gestartet. Das 75-MW-Projekt soll ab 2027 in Betrieb gehen und zeigt, wie stufenweises Repowering in der Praxis umgesetzt wird. Für Asset Manager ist der Fortschritt der Pipeline ein Indikator für die Realisierungsgeschwindigkeit großer Onshore-Portfolios in Deutschland.

Fr., 11. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Offshore-Wartungsvertrag auf Borkum: Deutsche Windtechnik betreut Meereswindpark zehn Jahre

Erneuerbare Energien berichtet über einen langfristigen Wartungsvertrag, bei dem 36 Spezialisten von Deutsche Windtechnik von der Nordseeinsel Borkum aus einen Offshore-Windpark über zehn Jahre betreuen. Das Modell stationsbasierter Wartungsteams ist für Betreiber und Versicherer ein Referenzfall für die Planung von O&M-Strategien bei küstennahen Offshore-Anlagen. Die Reportage illustriert den Personalaufwand und die logistischen Anforderungen solcher Langzeitverträge.

Do., 10. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

TetrasparPrototyp nach knapp fünf Jahren Offshore zurück an Land – erste Auswertungen laufen

Nach vier Jahren und zehn Monaten Betrieb vor der Küste Südnorwegens haben die Betreiber RWE und Tepco den schwimmenden Windturbinenprototyp TetraSpar zur Auswertung an Land geholt. Das Projekt gilt als einer der ersten realen Langzeitversuche mit einem semisubmersiblen Floater-Konzept unter Offshore-Bedingungen. Für Versicherer und Asset Manager relevanter Langzeitbetriebsdatensatz: Die Rückholung markiert den Beginn der technischen Analyse, deren Ergebnisse Rückschlüsse auf Zuverlässigkeit, Ermüdungsverhalten und Versicherbarkeit künftiger Floating-Wind-Anlagen zulassen.

Do., 10. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Deutsche Windtechnik übernimmt ab 2027 Wartung von Offshore-Windpark Riffgat für EWE

Deutsche Windtechnik hat laut Windmesse einen neuen Wartungsvertrag für den Offshore-Windpark Riffgat in der deutschen Nordsee gewonnen, der ab 2027 gilt. Der Vertrag umfasst den Service für 30 Siemens-Turbinen in einem der ersten kommerziellen deutschen Offshore-Parks. Für Betreiber und Asset Manager ist die Vergabe ein Hinweis auf die weiterhin kompetitive Lage im unabhängigen Offshore-O&M-Markt; für Versicherer ist die Wahl des Servicepartners ein Faktor bei der Bewertung des Betriebsrisikos.

Do., 10. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Forschungsprojekt Aeolus erprobt Glasfasersensoren zur besseren Auslastung bestehender Stromleitungen

Ein Konsortium unter Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) testet im Rahmen des Projekts Aeolus den Einsatz von Glasfaserkabeln im Erdseil, um Windparameter entlang von Leitungstrassen zu messen und damit die thermische Grenzlastberechnung zu verbessern. Das Verfahren zielt darauf ab, vorhandene Netzkapazitäten effizienter auszuschöpfen, ohne neue Leitungen bauen zu müssen. Für Betreiber von Windparks in netzengpassgefährdeten Gebieten ist das Ergebnis dieses Projekts operativ relevant, da es Einspeisekapazitäten und Abregelungsrisiken direkt beeinflusst.

Do., 10. Sept. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

UKA startet Repowering-Projekt Schwarzfeld/Ihme-Roloven – 75 MW als Teil einer 1,6-GW-Pipeline

Das Unternehmen UKA hat mit dem Repowering-Projekt Schwarzfeld und Ihme-Roloven nahe Hannover begonnen; der Betriebsstart ist für 2027 geplant und das Vorhaben ist Teil einer 1,6-Gigawatt-Gesamtpipeline. Repowering-Projekte dieser Größenordnung sind für Asset Manager relevant, da sie bestehende Standortrechte nutzen und damit kürzere Genehmigungszeiten ermöglichen. Für Versicherer markiert der Übergang vom Altanlagen- zum Neuanlagenrisiko an einem identischen Standort eine relevante Vertragsgrenze.

Di., 8. Sept. 2026 · energate Messenger · Aggregator

Weiterer Sicherheitsvorfall: Sprengsätze an Umspannwerken gefunden

Laut energate Messenger wurden an weiteren Umspannwerken Sprengsätze entdeckt – ein Vorfall, der die physische Sicherheit kritischer Netzinfrastruktur erneut in den Vordergrund rückt. Für Windparkbetreiber, deren Anlagen über eben diese Umspannwerke einspeisen, entstehen potenzielle Ausfallrisiken und Haftungsfragen. Versicherer dürften die Häufung solcher Vorfälle als Eskalation des Sachschadenrisikos im Bereich Infrastruktursicherheit bewerten.

Di., 8. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Turbulenzintensität erstmals flächendeckend im 1-km-Windatlas verfügbar

Erstmals wird die Turbulenzintensität im deutschlandweiten 1-km-Windatlas (D-1km.E5) hochaufgelöst und standortgenau als 10-Minuten-Zeitreihe bereitgestellt, berichtet Windmesse. Diese neue Datenbasis kann laut der Quelle Ertragsprognosen und die Bewertung von Abschattungsverlusten erheblich verbessern. Für Betreiber und Asset Manager ist die Kennzahl besonders bei der Standortbewertung für Repowering-Projekte sowie der Einschätzung von Lastzyklen und Bauteilermüdung relevant.

Mo., 7. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Turbulenzintensität erstmals flächendeckend im 1-km-Windatlas verfügbar

Im Rahmen des deutschlandweiten 1-km-Windatlas (D-1km.E5) wird die Turbulenzintensität laut Windmesse erstmals hochaufgelöst, standortgenau und flächendeckend als 10-Minuten-Zeitreihe bereitgestellt. Für Betreiber und Asset Manager verbessert sich damit die Datengrundlage für Standortbewertungen, Ertragsprognosen und die Einschätzung von Abschattungsverlusten erheblich. Auch für Versicherer kann die verbesserte Turbulenzcharakterisierung bei der Risikobewertung bestehender und geplanter Windparks relevant sein.

Mo., 7. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Repowering nicht immer erste Option: Weiterbetrieb gewinnt an Bedeutung

Windmesse berichtet, dass Repowering zwar der zentrale Baustein für den Windenergieausbau bleibt, an vielen Bestandsstandorten jedoch aufgrund von Planungs- und Genehmigungshürden, räumlichen Rahmenbedingungen, Ausschreibungsergebnissen oder wirtschaftlichen Faktoren kurzfristig nicht umsetzbar ist. Der Weiterbetrieb bestehender Anlagen gewinnt daher als Alternative an praktischer Bedeutung. Für Asset Manager und Versicherer bedeutet dies eine verlängerte Restlaufzeit älterer Turbinen und damit veränderte Instandhaltungs- und Risikobetrachtungen.

Fr., 4. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Turbulenzintensität erstmals flächendeckend im deutschen 1-km-Windatlas verfügbar

Im Rahmen des deutschlandweiten 1-km-Windatlas (D-1km.E5) wird die Turbulenzintensität erstmals hochaufgelöst, standortgenau und flächendeckend als 10-Minuten-Zeitreihe bereitgestellt. Windmesse berichtet, dass dieser Datensatz eine neue Grundlage für Ertragsprognosen, Abschattungsverluste und die Bewertung von Standorten schafft. Für Betreiber und Asset Manager verbessert sich damit die Planungs- und Risikobewertungsgrundlage erheblich; Versicherer könnten die Daten für die Bewertung mechanischer Lasten und Schadenspotenziale nutzen.

Fr., 4. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Repowering nicht immer erste Option: Weiterbetrieb gewinnt strategisch an Bedeutung

Windmesse beleuchtet, dass Repowering zwar zentraler Baustein des Windenergieausbaus bleibt, an vielen Bestandsstandorten aber kurzfristig nicht umsetzbar ist – wegen Planungs- und Genehmigungsprozessen, räumlichen Restriktionen, Ausschreibungsergebnissen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Als Alternative rückt der Weiterbetrieb von Altanlagen mit gezielter Instandhaltung in den Vordergrund. Für Asset Manager und Versicherer sind daraus resultierende verlängerte Betriebszeiten jenseits der ursprünglichen Auslegungslebensdauer ein zunehmend relevantes Risikothema.

Do., 3. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Repowering nicht immer erste Option: Weiterbetrieb als Alternative rückt in den Fokus

Windmesse berichtet über eine wachsende Praxisdebatte: Repowering ist zwar der zentrale Ausbaubaustein, lässt sich aber nicht an jedem Bestandsstandort kurzfristig oder in ursprünglich geplanter Form realisieren. Planungs- und Genehmigungsprozesse, räumliche Rahmenbedingungen sowie Ausschreibungsergebnisse können Weiterbetriebsszenarien wirtschaftlich attraktiver machen. Für Betreiber und Asset Manager ergibt sich daraus die Notwendigkeit, End-of-Life-Entscheidungen standortspezifisch und nicht pauschal zu treffen.

Mi., 2. Sept. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Trianel erschließt Regelenergiemarkt für Offshore-Windpark Borkum I

Trianel hat laut Windmesse den Offshore-Windpark Borkum I für die Teilnahme am Regelenergiemarkt qualifiziert. Dies eröffnet dem Park zusätzliche Erlösquellen jenseits der klassischen Direktvermarktung und kann die Wirtschaftlichkeit von Bestandsanlagen verbessern. Für Betreiber und Asset Manager von Offshore-Bestandsportfolios ist das Modell als Blaupause für eigene Anlagen interessant, insbesondere im Kontext sinkender EEG-Vergütungen auslaufender Förderzeiträume.

Mo., 31. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Trianel erschließt Regelenergiemarkt für Offshore-Windpark Borkum I

Trianel hat den Windpark Borkum I für die Teilnahme am Regelenergiemarkt qualifiziert und damit nach eigenen Angaben neues Erlöspotenzial für Offshore-Windenergie erschlossen. Die Integration in den Regelenergiemarkt ermöglicht Windparks zusätzliche Einnahmen neben dem klassischen Energieverkauf und trägt zur Netzstabilität bei. Für Asset Manager ist das Modell als Blaupause für die Sekundärvermarktung bestehender Offshore-Anlagen relevant. Technische und regulatorische Voraussetzungen für vergleichbare Vorhaben dürften nun stärker in den Fokus rücken.

Di., 25. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Bard Offshore 1: Betreiber OBE zieht Lehren aus technischen Anlaufschwierigkeiten seit 2015

Der seit 2013 vollständig einspeisende Offshore-Windpark Bard Offshore 1 (BO1) war beim Betriebsstart technisch nicht ausgereift; ab 2015 begann Betreiber OBE mit einer systematischen technischen Aufwertung. Ein Fachgespräch dokumentiert die Kombination aus laufender Betriebsführung und nachträglicher Entwicklung. Für Betreiber älterer Offshore-Anlagen und deren Versicherer liefert der Fall Erkenntnisse zu Nachrüststrategien und den damit verbundenen Betriebsrisiken.

Mo., 24. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Bard Offshore 1: OBE modernisiert Frequenzumrichter – Siemens AG erhält Millionenauftrag

Der Betreiber OBE hat der Siemens AG einen Auftrag über mehrere Millionen Euro zur Modernisierung von Frequenzumrichtern im Offshore-Windpark Bard Offshore 1 erteilt. Der seit 2013 vollständig einspeisende Park war technisch nicht ausgereift, als OBE 2015 mit der technischen Ertüchtigung begann. Für Versicherer und Asset Manager verdeutlicht dieser Fall die langfristigen Betriebsrisiken bei frühen Offshore-Generationen sowie den Kapitalbedarf für Nachrüstmaßnahmen. Erneuerbare Energien berichtet ergänzend über die Kombination von Betriebsführung und technischer Weiterentwicklung am selben Standort.

Mo., 24. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

TÜV NORD erreicht Meilenstein bei digitaler Validierung von Antikollisionssystemen für Windenergieanlagen

TÜV NORD hat die Prüfung der ersten digitalen Validierung eines Antikollisionssystems (AKS) für Windenergieanlagen abgeschlossen, das kollisionsgefährdete Vogelarten erkennt und bedarfsgerechte Abschaltungen ermöglicht. Dies ist laut Windmesse ein relevanter Schritt für den naturverträglichen Ausbau der Windenergie. Für Betreiber und Genehmigungsbehörden gewinnt die zertifizierte Validierung solcher Systeme an Bedeutung, da AKS zunehmend als Genehmigungsauflage gefordert werden.

Mi., 19. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Kurzschluss und Brandschaden im Konverterschrank: Wiederinbetriebnahme von Windenergieanlagen

Erneuerbare Energien beleuchtet, welche Schritte nach einem Brandschaden im Konverterschrank einer Windenergieanlage notwendig sind, um die Anlage schnell wieder ans Netz zu bringen. Der Bericht adressiert den Umgang mit Stillstandszeiten, Schadensdokumentation und Wiederherstellungsprozessen – Aspekte, die direkt auf Ertragsverluste und Versicherungsregulierung wirken. Für Betreiber und Versicherer ist die Systematisierung solcher Ereignisse relevant für Schadensfallmanagement und Deckungskonzepte.

Mi., 19. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Co-Location in Niedersachsen: Erstes Wind-Großspeicher-Projekt reduziert Abregelung

Alterric und Voltfang haben in Niedersachsen das erste Co-Location-Großspeicherprojekt in Betrieb genommen, das Windkraft und Batteriespeicher an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt kombiniert. Laut Windmesse wird damit erstmals Geisterstrom – also abgeregelter Windstrom – durch den Speicher nutzbar gemacht. Für Betreiber mit Abregelungsexposition ist das Modell ein operativ relevantes Referenzprojekt. Die Wirtschaftlichkeit hängt maßgeblich von regulatorischen Rahmenbedingungen für Co-Location ab, die derzeit noch nicht abschließend geklärt sind.

Di., 18. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Kurzschluss und Brandschaden im Konverterschrank: Wiederinbetriebnahme von Windenergieanlagen

Erneuerbare Energien beleuchtet das operative Vorgehen nach einem Brandschaden im Konverterschrank einer Windenergieanlage – einem Schadenstyp, der zu ungeplanten Langzeitstillständen führen kann. Der Beitrag ist für Betreiber und Versicherer relevant, da Konverterschäden zu den häufigeren Ursachen versicherter Maschinenschäden zählen und die Wiederbeschaffungszeiten für Komponenten die Ausfallzeiten maßgeblich bestimmen. Schnelle Netzrückkehr hängt demnach stark von Ersatzteillogistik und Schadensdokumentation ab.

Mo., 17. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Co-Location: Erstes Großspeicher-Windpark-Projekt in Niedersachsen soll Geisterstrom eliminieren

Alterric und Voltfang haben in Niedersachsen nach eigenen Angaben das erste Co-Location-Großspeicherprojekt in Betrieb genommen, bei dem ein Batteriespeicher direkt am Netzverknüpfungspunkt eines Windparks angebunden ist. Ziel ist es, Abregelungsverluste – sogenannten Geisterstrom – zu reduzieren, indem überschüssige Windenergie zwischengespeichert und bedarfsgerecht eingespeist wird. Das Modell ist für Betreiber in netzengpassreichen Regionen operativ relevant, da es Erlösverluste durch Curtailment begrenzen kann. Versicherer sollten die veränderte Betriebscharakteristik kombinierter Wind-Speicher-Anlagen bei der Risikobeurteilung berücksichtigen.

Fr., 14. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

EnBW schließt Bau des 960-MW-Offshore-Windparks He Dreiht ab

EnBW hat nach rund zwei Jahren Bauzeit alle 64 Windturbinen des Offshore-Windparks He Dreiht in der Nordsee errichtet, berichtet Erneuerbare Energien. Mit 960 MW ist He Dreiht derzeit der größte deutsche Windpark. Die Fertigstellung ist für Versicherer und Asset Manager relevant, da der Park nun in die Betriebsphase übergeht und damit Betriebsrisiken und Versicherungsbedarf sich von der Errichtungs- auf die Ertragsphase verlagern.

Do., 13. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

EnBW schließt 960-MW-Offshore-Windpark He Dreiht ab

EnBW hat nach rund zwei Jahren Aufbauzeit alle 64 Windturbinen im Offshore-Windpark He Dreiht in der Nordsee errichtet, meldet Erneuerbare Energien. Mit 960 MW ist He Dreiht derzeit der größte deutsche Windpark. Für Betreiber und Versicherer markiert die Fertigstellung den Übergang vom Bau- in den Betriebsmodus mit entsprechend veränderten Risikoexpositionen. Die Inbetriebnahme eines solchen Großprojekts liefert zudem Erfahrungswerte für künftige Offshore-Projekte vergleichbarer Größenordnung.

Mi., 12. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Fraunhofer IWES testet Doppel-Lidar-Messung für Offshore-Windressourcen an FINO-3

Das Fraunhofer IWES führt an der FINO-3-Plattform in der Nordsee eine Messkampagne durch, bei der zwei neuartige Lidar-Systeme gleichzeitig auf einer eigenen Boje betrieben werden, berichtet Erneuerbare Energien. Ziel ist es, sowohl die Einzelleistung der Systeme als auch das Potenzial einer redundanten Doppelmessung zu evaluieren. Für Projektentwickler, Asset Manager und Versicherer sind belastbarere Windressourcenmessungen offshore direkt relevant für Ertragsgutachten, Finanzierungsmodelle und die Einschätzung von P50/P90-Werten.

Fr., 7. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Flexible Netzanschlüsse (FCA) als Ausweg bei verweigerten Netzanschlüssen für Windprojekte

Windmesse beleuchtet ein verbreitetes operatives Problem: Projekte mit Genehmigung, gesichertem Standort und Finanzierung scheitern an der Rückmeldung des Verteilnetzbetreibers, der keinen freien Netzanschluss vergeben kann und Netzverstärkungen erst in mehreren Jahren verspricht. Als möglicher Ausweg werden Flexible Connection Agreements (FCA) beschrieben, die Einspeisebeschränkungen akzeptieren, um das Projekt dennoch realisieren zu können. Betreiber und Projektfinanzierer sollten FCA-Klauseln und deren Auswirkungen auf Ertragsprognosen und Bankability sorgfältig prüfen.

Mi., 5. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Netzanschluss verweigert: Flexible Netzanschlüsse (FCA) als Rettungsweg für Windprojekte

Windmesse beleuchtet ein verbreitetes Szenario in der Projektiererpraxis: Genehmigte Projekte scheitern an fehlenden Netzkapazitäten, weil Verteilnetzbetreiber keinen freien Anschluss bereitstellen können und Netzverstärkungen Jahre dauern. Flexible Netzanschlüsse (FCA) werden als mögliches Instrument diskutiert, um solche Projekte zu retten. Für Betreiber und Asset Manager ist der Ansatz relevant, weil er die Renditeerwartung unter Curtailment-Bedingungen grundlegend verändert.

Mi., 5. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Repowering Windpark Ingstetten: Qualitas Energy ersetzt fünf Altanlagen durch sechs Enercon E-175

Qualitas Energy hat mit dem Bau des Windparks Ingstetten in Baden-Württemberg begonnen; der symbolische Spatenstich fand am 29. Juli 2026 statt. Fünf Bestandsanlagen werden durch sechs moderne Enercon E-175 mit insgesamt 42 MW ersetzt. Das Projekt ist ein konkretes Beispiel für Repowering-Entscheidungen, die für Asset Manager und Versicherer hinsichtlich Anlagenalter, Leistungssteigerung und veränderter Risikoprofile relevant sind.

Mi., 5. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Dolwin 4: Historisches Schiffswrack bei Seekabelverlegung entdeckt – kein Bauverzug laut Amprion

Bei Seekabelarbeiten für das Offshore-Netzanschlussprojekt Dolwin 4 nahe der Nordseeinsel Norderney wurden Teile eines historischen Holzschiffes freigelegt. Netzbetreiber Amprion versichert laut Erneuerbare Energien, dass der Baufortschritt der Seekabelverlegung nicht beeinträchtigt wird. Für Versicherer und Asset Manager offshore-gebundener Projekte ist die Meldung ein Hinweis auf archäologische Überraschungsrisiken bei Offshore-Kabelbauarbeiten.

Di., 4. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

BWE: Drei Viertel aller genehmigten Windturbinen unterliegen Wirkleistungsbegrenzung

Laut dem Bundesverband WindEnergie (BWE) sind derzeit rund drei Viertel aller genehmigten Windenergieanlagen an Land von Wirkleistungsbegrenzungen betroffen. Dies beeinträchtigt die Ertragsprognosen genehmigter Projekte direkt und ist für Versicherer und Asset Manager bei der Bewertung von Cashflow-Risiken und Ertragssicherheiten relevant. Der Verband verortet die Ursache im aktuellen regulatorischen Rahmen, der durch die Kabinettsreformen nach Verbandseinschätzung nicht verbessert werde.

Di., 4. Aug. 2026 · Windmesse · Fachpresse

Flexible Netzanschlüsse (FCA) als Ausweg bei verweigerten Netzanschlüssen

Windmesse beleuchtet die wachsende Bedeutung sogenannter Flexible Connection Agreements (FCA) für Windprojekte, denen der Netzbetreiber den regulären Netzanschluss verweigert oder eine Netzverstärkung mit Vorlaufzeiten von drei Jahren oder mehr angekündigt hat. FCAs können laut dem Bericht ein Projekt retten, gehen jedoch mit Einschränkungen beim Einspeisemanagement einher. Für Betreiber und Projektentwickler ist dies eine relevante operative Option im Umgang mit Netzengpässen.

Di., 4. Aug. 2026 · Erneuerbare Energien · Fachpresse

Historisches Schiffswrack bei Seekabelarbeiten zu Dolwin 4 entdeckt – Baufortschritt unbeeinträchtigt

Bei den laufenden Seekabelverlegearbeiten für das Offshore-Übertragungsprojekt Dolwin 4 wurden vor Norderney Teile eines mehrere hundert Jahre alten Holzschiffes freigelegt. Netzbetreiber Amprion versichert laut Erneuerbare Energien, dass der Baufortschritt der Kabelverlegung nicht beeinträchtigt werde. Für Asset Manager und Versicherer offshore-gebundener Projekte verdeutlicht der Fund das potenzielle archäologische Risiko bei Meeresbodenarbeiten – auch wenn es im vorliegenden Fall keine Verzögerungen gibt.

Do., 30. Juli 2026 · Windmesse · Fachpresse

Bundesnetzagentur veröffentlicht Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilernetzbetreiber

Die Bundesnetzagentur hat eine Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilernetzbetreiber veröffentlicht, die laut Windmesse auch Angaben zu Digitalisierungsgrad, Netzanschlüssen und Qualitätsregulierung enthält. Das Instrument ist für Asset Manager und Betreiber relevant, da es räumlich differenzierte Hinweise auf Netzqualität und potenzielle Engpässe bei Netzanschlüssen liefert. Die Veröffentlichung erfolgt im Kontext der laufenden Debatte um das Netzanschlusspaket und die Qualitätsregulierung der Verteilernetze.

Di., 28. Juli 2026 · Windmesse · Fachpresse

Bundesnetzagentur veröffentlicht Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilernetzbetreiber

Die Bundesnetzagentur hat eine öffentlich zugängliche Deutschlandkarte veröffentlicht, die die Versorgungsqualität einzelner Verteilernetzbetreiber vergleichbar macht. Die Karte soll Transparenz über Netzanschlussqualität und Digitalisierungsgrad schaffen und ist nach Angaben der Behörde Teil der Qualitätsregulierung. Für Windenergiebetreiber und Asset Manager ist die Karte ein praktisches Instrument zur Einschätzung standortspezifischer Netzrisiken, insbesondere im Kontext der laufenden Debatte über Netzanschlussprozesse.

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