Wind briefing
Betrieb
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Weiterer Sicherheitsvorfall: Sprengsätze an Umspannwerken gefunden
Laut energate Messenger wurden an weiteren Umspannwerken Sprengsätze entdeckt – ein Vorfall, der die physische Sicherheit kritischer Netzinfrastruktur erneut in den Vordergrund rückt. Für Windparkbetreiber, deren Anlagen über eben diese Umspannwerke einspeisen, entstehen potenzielle Ausfallrisiken und Haftungsfragen. Versicherer dürften die Häufung solcher Vorfälle als Eskalation des Sachschadenrisikos im Bereich Infrastruktursicherheit bewerten.
Turbulenzintensität erstmals flächendeckend im 1-km-Windatlas verfügbar
Erstmals wird die Turbulenzintensität im deutschlandweiten 1-km-Windatlas (D-1km.E5) hochaufgelöst und standortgenau als 10-Minuten-Zeitreihe bereitgestellt, berichtet Windmesse. Diese neue Datenbasis kann laut der Quelle Ertragsprognosen und die Bewertung von Abschattungsverlusten erheblich verbessern. Für Betreiber und Asset Manager ist die Kennzahl besonders bei der Standortbewertung für Repowering-Projekte sowie der Einschätzung von Lastzyklen und Bauteilermüdung relevant.
Turbulenzintensität erstmals flächendeckend im 1-km-Windatlas verfügbar
Im Rahmen des deutschlandweiten 1-km-Windatlas (D-1km.E5) wird die Turbulenzintensität laut Windmesse erstmals hochaufgelöst, standortgenau und flächendeckend als 10-Minuten-Zeitreihe bereitgestellt. Für Betreiber und Asset Manager verbessert sich damit die Datengrundlage für Standortbewertungen, Ertragsprognosen und die Einschätzung von Abschattungsverlusten erheblich. Auch für Versicherer kann die verbesserte Turbulenzcharakterisierung bei der Risikobewertung bestehender und geplanter Windparks relevant sein.
Repowering nicht immer erste Option: Weiterbetrieb gewinnt an Bedeutung
Windmesse berichtet, dass Repowering zwar der zentrale Baustein für den Windenergieausbau bleibt, an vielen Bestandsstandorten jedoch aufgrund von Planungs- und Genehmigungshürden, räumlichen Rahmenbedingungen, Ausschreibungsergebnissen oder wirtschaftlichen Faktoren kurzfristig nicht umsetzbar ist. Der Weiterbetrieb bestehender Anlagen gewinnt daher als Alternative an praktischer Bedeutung. Für Asset Manager und Versicherer bedeutet dies eine verlängerte Restlaufzeit älterer Turbinen und damit veränderte Instandhaltungs- und Risikobetrachtungen.
Turbulenzintensität erstmals flächendeckend im deutschen 1-km-Windatlas verfügbar
Im Rahmen des deutschlandweiten 1-km-Windatlas (D-1km.E5) wird die Turbulenzintensität erstmals hochaufgelöst, standortgenau und flächendeckend als 10-Minuten-Zeitreihe bereitgestellt. Windmesse berichtet, dass dieser Datensatz eine neue Grundlage für Ertragsprognosen, Abschattungsverluste und die Bewertung von Standorten schafft. Für Betreiber und Asset Manager verbessert sich damit die Planungs- und Risikobewertungsgrundlage erheblich; Versicherer könnten die Daten für die Bewertung mechanischer Lasten und Schadenspotenziale nutzen.
Repowering nicht immer erste Option: Weiterbetrieb gewinnt strategisch an Bedeutung
Windmesse beleuchtet, dass Repowering zwar zentraler Baustein des Windenergieausbaus bleibt, an vielen Bestandsstandorten aber kurzfristig nicht umsetzbar ist – wegen Planungs- und Genehmigungsprozessen, räumlichen Restriktionen, Ausschreibungsergebnissen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Als Alternative rückt der Weiterbetrieb von Altanlagen mit gezielter Instandhaltung in den Vordergrund. Für Asset Manager und Versicherer sind daraus resultierende verlängerte Betriebszeiten jenseits der ursprünglichen Auslegungslebensdauer ein zunehmend relevantes Risikothema.
Repowering nicht immer erste Option: Weiterbetrieb als Alternative rückt in den Fokus
Windmesse berichtet über eine wachsende Praxisdebatte: Repowering ist zwar der zentrale Ausbaubaustein, lässt sich aber nicht an jedem Bestandsstandort kurzfristig oder in ursprünglich geplanter Form realisieren. Planungs- und Genehmigungsprozesse, räumliche Rahmenbedingungen sowie Ausschreibungsergebnisse können Weiterbetriebsszenarien wirtschaftlich attraktiver machen. Für Betreiber und Asset Manager ergibt sich daraus die Notwendigkeit, End-of-Life-Entscheidungen standortspezifisch und nicht pauschal zu treffen.
Trianel erschließt Regelenergiemarkt für Offshore-Windpark Borkum I
Trianel hat laut Windmesse den Offshore-Windpark Borkum I für die Teilnahme am Regelenergiemarkt qualifiziert. Dies eröffnet dem Park zusätzliche Erlösquellen jenseits der klassischen Direktvermarktung und kann die Wirtschaftlichkeit von Bestandsanlagen verbessern. Für Betreiber und Asset Manager von Offshore-Bestandsportfolios ist das Modell als Blaupause für eigene Anlagen interessant, insbesondere im Kontext sinkender EEG-Vergütungen auslaufender Förderzeiträume.
Trianel erschließt Regelenergiemarkt für Offshore-Windpark Borkum I
Trianel hat den Windpark Borkum I für die Teilnahme am Regelenergiemarkt qualifiziert und damit nach eigenen Angaben neues Erlöspotenzial für Offshore-Windenergie erschlossen. Die Integration in den Regelenergiemarkt ermöglicht Windparks zusätzliche Einnahmen neben dem klassischen Energieverkauf und trägt zur Netzstabilität bei. Für Asset Manager ist das Modell als Blaupause für die Sekundärvermarktung bestehender Offshore-Anlagen relevant. Technische und regulatorische Voraussetzungen für vergleichbare Vorhaben dürften nun stärker in den Fokus rücken.
Bard Offshore 1: Betreiber OBE zieht Lehren aus technischen Anlaufschwierigkeiten seit 2015
Der seit 2013 vollständig einspeisende Offshore-Windpark Bard Offshore 1 (BO1) war beim Betriebsstart technisch nicht ausgereift; ab 2015 begann Betreiber OBE mit einer systematischen technischen Aufwertung. Ein Fachgespräch dokumentiert die Kombination aus laufender Betriebsführung und nachträglicher Entwicklung. Für Betreiber älterer Offshore-Anlagen und deren Versicherer liefert der Fall Erkenntnisse zu Nachrüststrategien und den damit verbundenen Betriebsrisiken.
Bard Offshore 1: OBE modernisiert Frequenzumrichter – Siemens AG erhält Millionenauftrag
Der Betreiber OBE hat der Siemens AG einen Auftrag über mehrere Millionen Euro zur Modernisierung von Frequenzumrichtern im Offshore-Windpark Bard Offshore 1 erteilt. Der seit 2013 vollständig einspeisende Park war technisch nicht ausgereift, als OBE 2015 mit der technischen Ertüchtigung begann. Für Versicherer und Asset Manager verdeutlicht dieser Fall die langfristigen Betriebsrisiken bei frühen Offshore-Generationen sowie den Kapitalbedarf für Nachrüstmaßnahmen. Erneuerbare Energien berichtet ergänzend über die Kombination von Betriebsführung und technischer Weiterentwicklung am selben Standort.
TÜV NORD erreicht Meilenstein bei digitaler Validierung von Antikollisionssystemen für Windenergieanlagen
TÜV NORD hat die Prüfung der ersten digitalen Validierung eines Antikollisionssystems (AKS) für Windenergieanlagen abgeschlossen, das kollisionsgefährdete Vogelarten erkennt und bedarfsgerechte Abschaltungen ermöglicht. Dies ist laut Windmesse ein relevanter Schritt für den naturverträglichen Ausbau der Windenergie. Für Betreiber und Genehmigungsbehörden gewinnt die zertifizierte Validierung solcher Systeme an Bedeutung, da AKS zunehmend als Genehmigungsauflage gefordert werden.
Kurzschluss und Brandschaden im Konverterschrank: Wiederinbetriebnahme von Windenergieanlagen
Erneuerbare Energien beleuchtet, welche Schritte nach einem Brandschaden im Konverterschrank einer Windenergieanlage notwendig sind, um die Anlage schnell wieder ans Netz zu bringen. Der Bericht adressiert den Umgang mit Stillstandszeiten, Schadensdokumentation und Wiederherstellungsprozessen – Aspekte, die direkt auf Ertragsverluste und Versicherungsregulierung wirken. Für Betreiber und Versicherer ist die Systematisierung solcher Ereignisse relevant für Schadensfallmanagement und Deckungskonzepte.
Co-Location in Niedersachsen: Erstes Wind-Großspeicher-Projekt reduziert Abregelung
Alterric und Voltfang haben in Niedersachsen das erste Co-Location-Großspeicherprojekt in Betrieb genommen, das Windkraft und Batteriespeicher an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt kombiniert. Laut Windmesse wird damit erstmals Geisterstrom – also abgeregelter Windstrom – durch den Speicher nutzbar gemacht. Für Betreiber mit Abregelungsexposition ist das Modell ein operativ relevantes Referenzprojekt. Die Wirtschaftlichkeit hängt maßgeblich von regulatorischen Rahmenbedingungen für Co-Location ab, die derzeit noch nicht abschließend geklärt sind.
Kurzschluss und Brandschaden im Konverterschrank: Wiederinbetriebnahme von Windenergieanlagen
Erneuerbare Energien beleuchtet das operative Vorgehen nach einem Brandschaden im Konverterschrank einer Windenergieanlage – einem Schadenstyp, der zu ungeplanten Langzeitstillständen führen kann. Der Beitrag ist für Betreiber und Versicherer relevant, da Konverterschäden zu den häufigeren Ursachen versicherter Maschinenschäden zählen und die Wiederbeschaffungszeiten für Komponenten die Ausfallzeiten maßgeblich bestimmen. Schnelle Netzrückkehr hängt demnach stark von Ersatzteillogistik und Schadensdokumentation ab.
Co-Location: Erstes Großspeicher-Windpark-Projekt in Niedersachsen soll Geisterstrom eliminieren
Alterric und Voltfang haben in Niedersachsen nach eigenen Angaben das erste Co-Location-Großspeicherprojekt in Betrieb genommen, bei dem ein Batteriespeicher direkt am Netzverknüpfungspunkt eines Windparks angebunden ist. Ziel ist es, Abregelungsverluste – sogenannten Geisterstrom – zu reduzieren, indem überschüssige Windenergie zwischengespeichert und bedarfsgerecht eingespeist wird. Das Modell ist für Betreiber in netzengpassreichen Regionen operativ relevant, da es Erlösverluste durch Curtailment begrenzen kann. Versicherer sollten die veränderte Betriebscharakteristik kombinierter Wind-Speicher-Anlagen bei der Risikobeurteilung berücksichtigen.
EnBW schließt Bau des 960-MW-Offshore-Windparks He Dreiht ab
EnBW hat nach rund zwei Jahren Bauzeit alle 64 Windturbinen des Offshore-Windparks He Dreiht in der Nordsee errichtet, berichtet Erneuerbare Energien. Mit 960 MW ist He Dreiht derzeit der größte deutsche Windpark. Die Fertigstellung ist für Versicherer und Asset Manager relevant, da der Park nun in die Betriebsphase übergeht und damit Betriebsrisiken und Versicherungsbedarf sich von der Errichtungs- auf die Ertragsphase verlagern.
EnBW schließt 960-MW-Offshore-Windpark He Dreiht ab
EnBW hat nach rund zwei Jahren Aufbauzeit alle 64 Windturbinen im Offshore-Windpark He Dreiht in der Nordsee errichtet, meldet Erneuerbare Energien. Mit 960 MW ist He Dreiht derzeit der größte deutsche Windpark. Für Betreiber und Versicherer markiert die Fertigstellung den Übergang vom Bau- in den Betriebsmodus mit entsprechend veränderten Risikoexpositionen. Die Inbetriebnahme eines solchen Großprojekts liefert zudem Erfahrungswerte für künftige Offshore-Projekte vergleichbarer Größenordnung.
Fraunhofer IWES testet Doppel-Lidar-Messung für Offshore-Windressourcen an FINO-3
Das Fraunhofer IWES führt an der FINO-3-Plattform in der Nordsee eine Messkampagne durch, bei der zwei neuartige Lidar-Systeme gleichzeitig auf einer eigenen Boje betrieben werden, berichtet Erneuerbare Energien. Ziel ist es, sowohl die Einzelleistung der Systeme als auch das Potenzial einer redundanten Doppelmessung zu evaluieren. Für Projektentwickler, Asset Manager und Versicherer sind belastbarere Windressourcenmessungen offshore direkt relevant für Ertragsgutachten, Finanzierungsmodelle und die Einschätzung von P50/P90-Werten.
Flexible Netzanschlüsse (FCA) als Ausweg bei verweigerten Netzanschlüssen für Windprojekte
Windmesse beleuchtet ein verbreitetes operatives Problem: Projekte mit Genehmigung, gesichertem Standort und Finanzierung scheitern an der Rückmeldung des Verteilnetzbetreibers, der keinen freien Netzanschluss vergeben kann und Netzverstärkungen erst in mehreren Jahren verspricht. Als möglicher Ausweg werden Flexible Connection Agreements (FCA) beschrieben, die Einspeisebeschränkungen akzeptieren, um das Projekt dennoch realisieren zu können. Betreiber und Projektfinanzierer sollten FCA-Klauseln und deren Auswirkungen auf Ertragsprognosen und Bankability sorgfältig prüfen.
Netzanschluss verweigert: Flexible Netzanschlüsse (FCA) als Rettungsweg für Windprojekte
Windmesse beleuchtet ein verbreitetes Szenario in der Projektiererpraxis: Genehmigte Projekte scheitern an fehlenden Netzkapazitäten, weil Verteilnetzbetreiber keinen freien Anschluss bereitstellen können und Netzverstärkungen Jahre dauern. Flexible Netzanschlüsse (FCA) werden als mögliches Instrument diskutiert, um solche Projekte zu retten. Für Betreiber und Asset Manager ist der Ansatz relevant, weil er die Renditeerwartung unter Curtailment-Bedingungen grundlegend verändert.
Repowering Windpark Ingstetten: Qualitas Energy ersetzt fünf Altanlagen durch sechs Enercon E-175
Qualitas Energy hat mit dem Bau des Windparks Ingstetten in Baden-Württemberg begonnen; der symbolische Spatenstich fand am 29. Juli 2026 statt. Fünf Bestandsanlagen werden durch sechs moderne Enercon E-175 mit insgesamt 42 MW ersetzt. Das Projekt ist ein konkretes Beispiel für Repowering-Entscheidungen, die für Asset Manager und Versicherer hinsichtlich Anlagenalter, Leistungssteigerung und veränderter Risikoprofile relevant sind.
Dolwin 4: Historisches Schiffswrack bei Seekabelverlegung entdeckt – kein Bauverzug laut Amprion
Bei Seekabelarbeiten für das Offshore-Netzanschlussprojekt Dolwin 4 nahe der Nordseeinsel Norderney wurden Teile eines historischen Holzschiffes freigelegt. Netzbetreiber Amprion versichert laut Erneuerbare Energien, dass der Baufortschritt der Seekabelverlegung nicht beeinträchtigt wird. Für Versicherer und Asset Manager offshore-gebundener Projekte ist die Meldung ein Hinweis auf archäologische Überraschungsrisiken bei Offshore-Kabelbauarbeiten.
BWE: Drei Viertel aller genehmigten Windturbinen unterliegen Wirkleistungsbegrenzung
Laut dem Bundesverband WindEnergie (BWE) sind derzeit rund drei Viertel aller genehmigten Windenergieanlagen an Land von Wirkleistungsbegrenzungen betroffen. Dies beeinträchtigt die Ertragsprognosen genehmigter Projekte direkt und ist für Versicherer und Asset Manager bei der Bewertung von Cashflow-Risiken und Ertragssicherheiten relevant. Der Verband verortet die Ursache im aktuellen regulatorischen Rahmen, der durch die Kabinettsreformen nach Verbandseinschätzung nicht verbessert werde.
Flexible Netzanschlüsse (FCA) als Ausweg bei verweigerten Netzanschlüssen
Windmesse beleuchtet die wachsende Bedeutung sogenannter Flexible Connection Agreements (FCA) für Windprojekte, denen der Netzbetreiber den regulären Netzanschluss verweigert oder eine Netzverstärkung mit Vorlaufzeiten von drei Jahren oder mehr angekündigt hat. FCAs können laut dem Bericht ein Projekt retten, gehen jedoch mit Einschränkungen beim Einspeisemanagement einher. Für Betreiber und Projektentwickler ist dies eine relevante operative Option im Umgang mit Netzengpässen.
Historisches Schiffswrack bei Seekabelarbeiten zu Dolwin 4 entdeckt – Baufortschritt unbeeinträchtigt
Bei den laufenden Seekabelverlegearbeiten für das Offshore-Übertragungsprojekt Dolwin 4 wurden vor Norderney Teile eines mehrere hundert Jahre alten Holzschiffes freigelegt. Netzbetreiber Amprion versichert laut Erneuerbare Energien, dass der Baufortschritt der Kabelverlegung nicht beeinträchtigt werde. Für Asset Manager und Versicherer offshore-gebundener Projekte verdeutlicht der Fund das potenzielle archäologische Risiko bei Meeresbodenarbeiten – auch wenn es im vorliegenden Fall keine Verzögerungen gibt.
Bundesnetzagentur veröffentlicht Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilernetzbetreiber
Die Bundesnetzagentur hat eine Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilernetzbetreiber veröffentlicht, die laut Windmesse auch Angaben zu Digitalisierungsgrad, Netzanschlüssen und Qualitätsregulierung enthält. Das Instrument ist für Asset Manager und Betreiber relevant, da es räumlich differenzierte Hinweise auf Netzqualität und potenzielle Engpässe bei Netzanschlüssen liefert. Die Veröffentlichung erfolgt im Kontext der laufenden Debatte um das Netzanschlusspaket und die Qualitätsregulierung der Verteilernetze.
Bundesnetzagentur veröffentlicht Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilernetzbetreiber
Die Bundesnetzagentur hat eine öffentlich zugängliche Deutschlandkarte veröffentlicht, die die Versorgungsqualität einzelner Verteilernetzbetreiber vergleichbar macht. Die Karte soll Transparenz über Netzanschlussqualität und Digitalisierungsgrad schaffen und ist nach Angaben der Behörde Teil der Qualitätsregulierung. Für Windenergiebetreiber und Asset Manager ist die Karte ein praktisches Instrument zur Einschätzung standortspezifischer Netzrisiken, insbesondere im Kontext der laufenden Debatte über Netzanschlussprozesse.
Onshore-Wind H1 2026: 2.363 MW Brutto-Zubau, aber Rückstau wächst
Der Brutto-Zubau bei Windenergie an Land erreichte im ersten Halbjahr 2026 laut BWE, VDMA und Fachagentur Wind und Solar insgesamt 2.363 MW. Trotz Rekordzahlen bei Genehmigungen wächst der Rückstand genehmigter, aber noch nicht errichteter Projekte weiter an, wie auch energate Messenger berichtet. Als Hauptursachen nennen die Verbände Engpässe bei Netzanschlüssen und Transportprozessen. Betreiber und Asset Manager sollten Projektpipelines auf verzögerte Inbetriebnahmen prüfen.
Bundesnetzagentur führt Messung der Netzleistungsfähigkeit von Netzbetreibern ein
Die Bundesnetzagentur misst künftig laut Windmesse im Rahmen eines neuen NEST-Prozesses auch die Netzleistungsfähigkeit der Verteilnetzbetreiber anhand definierter Kennzahlen. Ziel ist eine stärkere Qualitätsregulierung verbunden mit mehr Transparenz beim Netzanschluss und einem Digitalisierungsindex. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager kann die erhöhte Transparenz bei der Bewertung von Netzanschlussprozessen und Einspeisebedingungen nützlich sein.
Vattenfall verlagert Versorgungsbasis für Offshore-Windparks Dan Tysk und Sandbank nach Wilhelmshaven
Vattenfall bedient seine Offshore-Windparks Dan Tysk und Sandbank künftig vom Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven aus, wie Erneuerbare Energien berichtet. Der Hafen entwickelt sich damit zum Energiedrehkreuz mit eigenem operativen Profil, das sich von Cuxhaven unterscheidet. Für Betreiber und Versicherer ist die Wahl des Versorgungshafens operativ relevant, da sie Reaktionszeiten, Logistikkosten und Risikoprofile bei Wartung und Störfällen beeinflusst.
Weiterbetrieb von Windenergieanlagen gewinnt an Bedeutung – Repowering-Verzögerungen als Treiber
Veränderte planungsrechtliche Rahmenbedingungen, schwache Ausschreibungsergebnisse sowie Verzögerungen bei Planung und Genehmigung von Repowering-Vorhaben führen dazu, dass der Weiterbetrieb von Windenergieanlagen für viele Betreiber wieder stärker in den Vordergrund rückt, berichtet Windmesse. Werkzeuge wie Lastvergleiche und Restnutzungsdaueranalysen (z. B. über das sogenannte Weiterbetriebsindikationstool) gewinnen damit operativ an Gewicht. Für Versicherer ist relevant, dass eine wachsende Zahl von Anlagen über das ursprünglich geplante Betriebsende hinaus genutzt wird, was Fragen zur Risikoexposition und Deckungsgestaltung aufwirft.
Vattenfall verlagert Versorgungsbasis für Offshore-Windparks Dan Tysk und Sandbank nach Wilhelmshaven
Vattenfall betreibt die Offshore-Windparks Dan Tysk und Sandbank ab sofort von Wilhelmshaven aus, wie Erneuerbare Energien berichtet. Der Jade-Weser-Port entwickelt sich damit zum Energiedrehkreuz für Offshore-Logistik – mit einem anderen Schwerpunkt als der bisher dominante Standort Cuxhaven. Für O&M-Planer und Versicherer ist die Verlagerung von Versorgungsbasen operationell relevant, da sie Erreichbarkeiten, Transitzeiten und damit Schadensminimierungspotenziale beeinflusst.
Weiterbetrieb von Windenergieanlagen rückt wegen stockender Repowering-Genehmigungen in den Fokus
Windmesse berichtet, dass veränderte planungsrechtliche Rahmenbedingungen, schwache Ausschreibungsergebnisse und Verzögerungen bei Repowering-Genehmigungen dazu führen, dass der Weiterbetrieb von Bestandsanlagen für viele Betreiber wieder relevanter wird. Dabei spielen Lastvergleiche, die Einschätzung der Restnutzungsdauer und neue Tools wie das Weiterbetriebsindikationstool idaswind eine Rolle. Für Asset Manager und Versicherer ist die steigende Zahl älterer Anlagen im Betrieb eine direkte Risikogröße hinsichtlich Ertrag und Schadensexposition.
NOTUS energy und Light:Guard schließen Rahmenvertrag für Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung
Die Light:Guard GmbH und NOTUS energy GmbH haben laut Windmesse einen Rahmenvertrag über die BNK-Signallieferung für von NOTUS betriebene Neuanlagen abgeschlossen. Die Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) ist in Deutschland mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben und reduziert nächtliche Lärmbelästigung und Lichtemissionen. Für Betreiber ist der fristgerechte BNK-Nachweis eine Compliance-Anforderung im Rahmen des EEG; fehlende Systeme können Vergütungsrisiken auslösen.
Weiterbetrieb von Windenergieanlagen rückt stärker in den Fokus – Windmesse
Veränderte planungsrechtliche Rahmenbedingungen, aktuelle Ausschreibungsergebnisse sowie Verzögerungen bei Planung und Genehmigung von Repowering-Vorhaben veranlassen viele Betreiber, den Weiterbetrieb ihrer Anlagen neu zu bewerten. Laut Windmesse kommen dabei Instrumente wie Lastvergleiche, Restnutzungsdauer-Analysen und Weiterbetriebsindikationstools (etwa IdasWind) verstärkt zum Einsatz. Für Asset Manager und Versicherer ist die Frage der Restlebensdauer und der damit verbundenen Haftungsprofile zunehmend relevant.
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