Wind briefing
Markt
Frühere Ausgaben gefiltert nach diesem Thema. Die letzten 30 Arbeitstags-Briefings werden gescannt; Elemente in dieser Kategorie werden zuerst angezeigt, mit einem Link zur vollständigen Ausgabe.
Halbjahresbilanz Onshore: 2.363 MW Brutto-Zubau, Branche fordert Netzverbesserungen
Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut BWE, VDMA und der Fachagentur Wind und Solar insgesamt 2.363 MW Windenergie an Land neu installiert. Die Branche sieht Potenzial, den Zubau-Rückstand aufzuholen, knüpft dies jedoch an verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen sowie Verbesserungen bei Netzanschlüssen und Transportprozessen. Für Betreiber und Versicherer ist die Engpasssituation beim Netzanschluss weiterhin ein operatives Risikoelement.
Offshore überschreitet 10 GW – Branche fordert indexierte CfDs für Investitionssicherheit
Die installierte Offshore-Windleistung in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 die Marke von zehn Gigawatt überschritten, mit einem Zubau von 1.077 MW im Berichtszeitraum. Die Branche fordert noch im Sommer 2026 eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) mit zweiseitigen, indexierten Contracts for Difference (CfD). Für Investoren und Versicherer ist die Forderung nach stabilen, inflationsangepassten Erlösgarantien ein zentrales Signal für die Risikobewertung großer Offshore-Portfolios.
Onshore-Windenergieausbau H1 2026: 2.363 MW Brutto-Zubau, Branche fordert Investitionssicherheit
Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut BWE, VDMA und Fachagentur Wind und Solar 2.363 MW Onshore-Windenergie brutto zugebaut. Die Verbände sehen trotz dieses Wachstums einen bestehenden Zubau-Rückstand, der nach ihrer Einschätzung nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen sowie verbesserten Netzanschluss- und Transportprozessen aufgeholt werden kann. Für Betreiber und Asset Manager relevant: Die Verbände warnen, dass die aktuellen Entwürfe zu EEG 2027 und Netzanschlusspaket genau jene Planungssicherheit untergraben, die für Projektfinanzierungen benötigt wird.
Offshore-Windenergie überschreitet 10 GW installierte Leistung in Deutschland – Branche fordert CfD-Novelle
Die Offshore-Windenergie in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 einen Zubau von 1.077 MW verzeichnet und damit die Marke von zehn Gigawatt installierter Gesamtleistung überschritten. Die Branche fordert laut Halbjahresbericht noch im Sommer 2026 eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) mit zweiseitigen, indexierten Contracts for Difference (CfDs), um Investitionssicherheit herzustellen. Parallel dazu speist der Offshore-Windpark Nordseecluster A (RWE, 660 MW) erstmals Strom ins Netz ein; die vollständige Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 geplant, Nordseecluster B (900 MW) soll ab 2029 folgen.
Onshore-Zubau H1 2026: 2.363 MW – zweitbestes Halbjahr, aber Netz- und Technikengpässe bremsen
Im ersten Halbjahr 2026 wurden bundesweit 2.363 MW neue Onshore-Windleistung zugebaut, was laut Erneuerbare Energien das zweitbeste Ergebnis in einem ersten Halbjahr darstellt, aber hinter einem Rekord zurückbleibt. Als Hauptgründe für den Rückstand nennen BWE, VDMA und Fachagentur Wind und Solar Netzanschlussprobleme sowie Engpässe beim Transport von Großkomponenten. Für Betreiber und Asset Manager unterstreicht dies das anhaltende Risiko von Projektverzögerungen trotz voller Auftragsbücher. Verbände fordern verlässliche Rahmenbedingungen, um den Rückstand gegenüber den gesetzlichen Ausbaupfaden aufzuholen.
Kapazitätsmarkt-Ausschreibung: Erster Gebotstermin auf 8. Oktober 2026 festgelegt
Die erste Ausschreibungsrunde für Langzeitkapazitäten nach dem StromVKG (Kapazitätengesetz) endet laut Erneuerbare Energien und Windmesse am 8. Oktober 2026; ein separater Gebotstermin nach dem StromVKG für Langzeitkapazitäten ist der 8. September 2026. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft getreten und bedarf noch der Genehmigung durch die EU-Kommission. Der Höchstwert liegt bei 244.000 Euro pro Megawatt und Jahr. Für Betreiber thermischer Reservekapazitäten und Asset Manager von Hybridprojekten sind Fristen und Förderrahmen frühzeitig zu prüfen.
AquaDuctus-Pipeline: Baugrunduntersuchungen für Nordsee-Wasserstoffpipeline starten bei Norderney
Die AquaDuctus Pipeline GmbH hat laut Erneuerbare Energien mit Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee begonnen. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel sollen Daten für Trassenführung und Bauverfahren liefern. Für Offshore-Wind-Betreiber ist die Pipeline-Infrastruktur mittelfristig relevant, da sie die Grundlage für eine wasserstoffbasierte Verwertung von Offshore-Strom bildet.
DHL Group und Statkraft schließen Onshore-Wind-PPA über rund 35 GWh/Jahr in Schleswig-Holstein
DHL Group und Statkraft haben laut Windmesse ein zehnjähriges Power Purchase Agreement (PPA) über jährlich rund 35 GWh Ökostrom aus einem neu gebauten Onshore-Windpark in Schleswig-Holstein abgeschlossen. Das Volumen deckt nach Unternehmensangaben rund acht Prozent des deutschen Strombedarfs der DHL Group. Für den Markt signalisiert der Abschluss anhaltende Nachfrage nach langfristigen Direktabnahmeverträgen für Onshore-Wind in Deutschland.
EnBW verkauft schwedisches Wind- und Solargeschäft an Eurowind Energy
EnBW trennt sich von seinem schwedischen Erneuerbaren-Portfolio und überträgt es an Eurowind Energy, wie sowohl IWR als auch energate Messenger berichten. Der Verkauf signalisiert eine Portfoliobereinigung und eine mögliche Fokussierung auf Kernmärkte. Für Asset Manager und Investoren ist der Deal ein Indikator für die anhaltende Konsolidierung europäischer Erneuerbaren-Portfolios.
DHL Group schließt Onshore-PPA mit Statkraft über Windpark Sollwitt-Pobüll in Schleswig-Holstein
Die DHL Group bezieht über einen zehnjährigen Power Purchase Agreement (PPA) jährlich rund 35 GWh Ökostrom aus dem neu gebauten Windpark Sollwitt-Pobüll in Schleswig-Holstein, wie Erneuerbare Energien berichtet. Das Volumen deckt rund acht Prozent des deutschen Strombedarfs der DHL Group und ergänzt bestehende Offshore-PPAs. Das Geschäft ist ein Indikator für die wachsende Nachfrage industrieller Großverbraucher nach langfristigen Onshore-Windlieferverträgen – relevant für Asset Manager bei der Vermarktungsplanung neuer Projekte.
Strommix 1. Halbjahr 2026: Rekord bei Ökostrom, Erdgas legt zu – Windmesse
Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 so viel Ökostrom erzeugt wie noch nie in einem Halbjahr; Windenergie und Solarenergie waren die wesentlichen Treiber dieses Zuwachses. Gleichzeitig verzeichnete Erdgas unter den fossilen Energieträgern den stärksten Anstieg, was auf eine weiterhin hohe Systemreserve-Abhängigkeit hindeutet. Für Betreiber und Asset Manager liefern die Halbjahresergebnisse eine Grundlage zur Einschätzung von Einspeisemengen, Vergütungsszenarien und Marktpreis-Exposition.
Erster Strom aus Offshore-Windpark Baltic Power in Polen eingespeist – IWR
Der polnische Offshore-Windpark Baltic Power hat laut IWR erstmals Strom ins Netz eingespeist und damit einen Meilenstein für den polnischen Offshore-Markt markiert. Das Projekt ist für Asset Manager und Versicherer in der Ostseeregion ein Signal für die zunehmende Reife dieses Marktsegments und die damit verbundenen Betriebsrisiken in einem frühen Betriebsstadium.
IWR: Windkraft-Zubau H1 2026 zieht deutlich an – Offshore-Comeback als Treiber
Laut IWR hat Deutschland im ersten Halbjahr 2026 beim Windkraft-Zubau deutlich zugelegt, wobei das Offshore-Segment maßgeblich für den Anstieg verantwortlich war. Gleichzeitig waren die Photovoltaik-Neuinstallationen rückläufig. Für Asset Manager und Betreiber ist die Marktentwicklung ein relevanter Indikator für Wettbewerb in Ausschreibungen und künftige Kapazitätsplanung.
Strommix Deutschland H1 2026: Rekord bei Ökostrom, Erdgas legt zu
Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 laut Windmesse so viel Ökostrom erzeugt wie nie zuvor in einem Halbjahr – getragen vor allem von Wind und Solar. Gleichzeitig verzeichnete Erdgas bei den fossilen Energieträgern einen deutlichen Zuwachs. Für Betreiber und Asset Manager sind die Erzeugungsrekorde relevant für Erlösplanung und Direktvermarktungsstrategien; das Gaswachstum deutet auf anhaltende Residuallastnachfrage hin.
BNetzA-Ausschreibung 2,6-fach überzeichnet: Alterric und wpd sichern sich zusammen rund 400 MW
Bei der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Windenergie an Land hat Alterric Zuschläge für alle sechs eingereichten Projekte mit insgesamt 242 MW erhalten; wpd sicherte sich 156,9 MW. Die Ausschreibung war laut Windmesse 2,6-fach überzeichnet, was die anhaltend hohe Projektpipeline im deutschen Onshore-Markt unterstreicht. Für Asset Manager ist die starke Überzeichnung ein Hinweis auf weiter steigenden Wettbewerb und potenziell sinkende Zuschlagspreise in künftigen Runden.
Fraunhofer IEE: Batteriespeicher könnten Stromsystem um fast vier Milliarden Euro pro Jahr entlasten
Eine neue Analyse des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) im Auftrag von BEE, BSW und BWE beziffert den volkswirtschaftlichen Nutzen von Flexibilitäten im Stromsystem auf bis zu knapp vier Milliarden Euro jährlich, berichten sowohl Erneuerbare Energien als auch Windmesse. Um mit dem Ausbau der Erneuerbaren Schritt zu halten, seien laut IEE acht Gigawatt Batteriespeicherleistung pro Jahr nötig. Für Asset Manager und Betreiber ist relevant, dass ein verstärkter Speicherausbau Abregelungsrisiken mindern und Marktwerte erneuerbarer Energien stabilisieren könnte. Die Studie stärkt zudem politische Argumente für angepasste EEG-Rahmenbedingungen.
Kommender Wind drückt Day-Ahead-Preise – Erneuerbare decken 58 Prozent des Stromverbrauchs
energate Messenger meldet, dass angekündigte Windeinspeisung den Day-Ahead-Strompreis unter Druck setzt. Parallel wird berichtet, dass Erneuerbare Energien zuletzt 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt haben. Für Betreiber und Asset Manager unterstreicht dies die wachsende Korrelation zwischen Windaufkommen und kurzfristigen Preiseinbrüchen (Capture-Rate-Risiko). Versicherer und Financiers sollten die zunehmende Erlösvolatilität in Ertragsprognosen und Stress-Szenarien berücksichtigen.
Routing-Energy-Kunden sichern sich 90,1 MW in der Mai-Ausschreibung der Bundesnetzagentur
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Windenergie-an-Land-Ausschreibung zum Gebotstermin 1. Mai 2026 veröffentlicht: Kunden des Dienstleisters Routing Energy erhielten Zuschläge für insgesamt 90,1 MW – trotz Rekord-Überzeichnung der Ausschreibungsrunde. Das Ergebnis zeigt, dass Wettbewerb und Überzeichnung in laufenden Ausschreibungen weiter zunehmen, was Bieterstrategien und Risikoabschätzung für Asset Manager relevant macht. Die IWR-Meldung basiert auf einer Pressemitteilung aus Husum.
Erneuerbare decken 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs
Laut energate Messenger deckten erneuerbare Energien zuletzt 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Der Wert ist ein Indikator für die wachsende systemische Bedeutung volatiler Einspeiser und unterstreicht die Relevanz von Netz- und Speicherkapazitäten, die zeitgleich in anderen Meldungen des heutigen Feeds diskutiert werden. Für Betreiber und Versicherer liefert der Wert Kontext für Abregelungswahrscheinlichkeiten und Marktwertentwicklungen.
Windkraftprojektierer unter Preisdruck – energate Messenger berichtet über angespannte Marktlage
Energate Messenger meldet, dass Windkraftprojektierer zunehmend unter Preisdruck leiden. Der Bericht ergänzt das Bild aus den Ausschreibungsdaten: Sinkende Zuschlagswerte bei gleichzeitig steigenden Projektkosten engen die Margen weiter ein. Für Finanzierer und Asset Manager verschärft sich damit die Frage nach der Rentabilität neuer Projekte im deutschen Markt.
DIW Berlin halbiert Wachstumsprognose: Energiepreisschock nach Iran-Krieg bremst deutsche Wirtschaft
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 0,5 Prozent halbiert und erwartet für 2027 ein Plus von lediglich 0,8 Prozent. Als Hauptursache nennt das Institut steigende Energiepreise infolge des Iran-Kriegs, der Ende Februar ausbrach. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager ist das Umfeld erhöhter Großhandelspreise bei gleichzeitig gedämpfter Industrienachfrage ein relevanter Erlöstreiber, aber auch ein Risikofaktor für PPA-Strukturen und Nachverhandlungen.
Offshore-Wind-Zubau 2025 bei nur 9,3 GW – strukturelle Ursachen weiter ungelöst
Der weltweite Offshore-Wind-Zubau stagnierte laut Erneuerbare Energien auch 2025 bei 9,3 GW, bedingt durch Fehl-Ausschreibungen und verspätete Netzanschlüsse. Die Quelle sieht 2026 als möglichen Wendepunkt, benennt aber keine gesicherten Kapazitätsziele. Für Asset Manager und Versicherer bedeutet die anhaltende Verzögerung erhöhte Projektrisiken und potenzielle Ertragslücken in bestehenden Finanzierungsmodellen.
TotalEnergies prüft Rückzug aus Offshore-Projekt
Laut energate Messenger erwägt TotalEnergies den Ausstieg aus einem Offshore-Windprojekt. Nähere Details zu Standort oder Projektgröße gehen aus dem Kurzmeldungsformat nicht hervor. Der Vorgang reiht sich in eine Serie von Projektrückzügen westlicher Energiekonzerne aus dem Offshore-Segment ein und ist für Kooperationspartner, Kreditgeber und Versicherer betroffener Vorhaben relevant.
Offshore-Wind-Zubau 2025 erneut schwach: 9,3 GW weltweit – Trendwende für 2026 erwartet
Laut Erneuerbare Energien stockte der globale Offshore-Wind-Zubau im vergangenen Jahr bei 9,3 GW, bedingt durch Fehlausschreibungen und verzögerte Netzanschlüsse. Für Asset Manager und Versicherer relevant: Die Zubauschwäche erhöht den Druck auf bestehende Projektpipelines und könnte Lieferketten sowie Versicherungskapazitäten für 2026 belasten. Die Quelle fragt, ob 2026 eine Rückkehr auf Wachstumskurs gelingt.
Fertigungsüberkapazitäten bei PV und Offshore-Wind fünfmal höher als Bestellvolumen
Erneuerbare Energien berichtet, dass die globalen Fertigungskapazitäten für PV- und Offshore-Wind-Technik das tatsächliche Bestellvolumen um das Fünffache übersteigen. Trotz jüngsten Umsatzwachstums bei Exporten von Energiewendetechnik signalisieren die Überkapazitäten erheblichen Preisdruck auf Ausrüstungsebene. Für Asset Manager und Betreiber können sich daraus günstigere Beschaffungskonditionen, aber auch Risiken hinsichtlich Lieferantenstabilität und Qualitätssicherung ergeben.
Dunkelflaute: Streit um Deutungshoheit – Uniper sieht Phänomen als Normalfall
Laut energate Messenger streiten Marktteilnehmer derzeit um die Deutungshoheit über das Phänomen Dunkelflaute. Uniper positioniert sich dabei offenbar dahingehend, dass Dunkelflauten als normaler Bestandteil des Stromsystems zu betrachten seien. Parallel dazu argumentiert die Energieökonomin Claudia Kemfert laut Erneuerbare Energien, die Debatte werde übertrieben geführt, und plädiert für einen überlegten Systemumbau bis 2030 – die Fachzeitschrift merkt jedoch an, dass Kemfert die eigentliche Systemfrage offen lasse. Für Betreiber und Versicherer ist relevant, wie sich die politische Einschätzung von Versorgungssicherheitsrisiken auf künftige Kapazitätsmechanismen und Absicherungsstrategien auswirkt.
Uniper: Dunkelflauten sind Normalfall – Versorgungssicherheit rückt in den Fokus
Uniper stuft Dunkelflauten laut energate Messenger nicht mehr als Ausnahme-, sondern als Regelfall ein. Diese Einschätzung eines der größten europäischen Energieunternehmen hat direkte Implikationen für die Planung von Backup-Kapazitäten, Speicherlösungen und die Risikobewertung volatiler Erzeugungsportfolios. Für Asset Manager und Versicherer unterstreicht die Aussage die wachsende Bedeutung von Residuallastanalysen und entsprechenden Absicherungsstrategien.
Repowering in der Wesermarsch: 64-MW-Windfeld mit neun Vestas-Anlagen geplant
Lokale Akteure realisieren vor der Wesermündung ein Repowering-Projekt, das bis Mitte 2027 ein Windkraftfeld mit neun Vestas-Anlagen und einer Gesamtleistung von 64 MW entstehen lassen soll. Erneuerbare Energien beschreibt das Projekt als Beleg dafür, dass großskalige Windernten für lokale Investoren weiterhin attraktiv sind. Für Asset Manager ist das Vorhaben ein Beispiel für die laufende Konsolidierung älterer Onshore-Standorte in Norddeutschland. Angaben zu Genehmigungsstand und Finanzierungsstruktur sind dem Artikel zu entnehmen.
Arverio schreibt PPA für 96 GWh Jahresbedarf aus – Start zum Jahreswechsel 2026/2027
Das Eisenbahnunternehmen Arverio hat laut Erneuerbare Energien einen Power Purchase Agreement für die Lieferung von jährlich 96 Gigawattstunden Ökostrom ausgeschrieben. Lieferbeginn soll entweder zum Jahreswechsel 2026/2027 oder Anfang 2027 sein. Für Windenergieprojektentwickler und Asset Manager stellt diese Ausschreibung eine relevante, mittelfristige Abnahmemöglichkeit außerhalb des regulierten Fördersystems dar.
PNE AG emittiert Unternehmensanleihe über bis zu 65 Mio. EUR zur Optimierung der Finanzierungsstruktur
Die PNE AG hat beschlossen, im zweiten Quartal 2026 eine Unternehmensanleihe mit einem Zielvolumen von 65 Mio. EUR und einer Laufzeit von fünf Jahren zu emittieren (ISIN DE000A460J75); die Zinsspanne liegt bei 6,750 % bis 7,750 %. Das Angebot richtet sich auch an Inhaber der bestehenden Anleihe 2022/2027 im Rahmen eines Umtauschangebots. Asset Manager und Kreditanalysten sollten die Refinanzierungskonditionen im Kontext des aktuellen Zinsumfelds für Projektentwickler einordnen. Die Meldung basiert auf einer Unternehmensmitteilung; eine unabhängige redaktionelle Einordnung liegt nicht vor.
Aurora Energy Research: Strompreise der Zukunft – Chance oder Risiko für Windenergie?
Auf dem Windmesse-Symposium am 28. April analysierte Max Fydrich, Senior Research Associate bei Aurora Energy Research, die künftige Strompreisentwicklung und deren Implikationen für die Windenergie. Die Kernaussagen des Vortrags adressieren sowohl Chancen als auch Risiken für Windpark-Erlöse in einem veränderten Marktumfeld. Für Asset Manager und Betreiber mit auslaufenden EEG-Vergütungen ist die Einschätzung unabhängiger Research-Einrichtungen zur Marktpreisentwicklung von unmittelbarer Relevanz.
Wird jeden Wochentag um 06:00 UTC aktualisiert.