Wind briefing
Markt
Frühere Ausgaben gefiltert nach diesem Thema. Die letzten 30 Arbeitstags-Briefings werden gescannt; Elemente in dieser Kategorie werden zuerst angezeigt, mit einem Link zur vollständigen Ausgabe.
Strommix Deutschland H1 2026: Rekord bei Ökostrom, Erdgas legt zu
Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 laut Windmesse so viel Ökostrom erzeugt wie nie zuvor in einem Halbjahr – getragen vor allem von Wind und Solar. Gleichzeitig verzeichnete Erdgas bei den fossilen Energieträgern einen deutlichen Zuwachs. Für Betreiber und Asset Manager sind die Erzeugungsrekorde relevant für Erlösplanung und Direktvermarktungsstrategien; das Gaswachstum deutet auf anhaltende Residuallastnachfrage hin.
BNetzA-Ausschreibung 2,6-fach überzeichnet: Alterric und wpd sichern sich zusammen rund 400 MW
Bei der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Windenergie an Land hat Alterric Zuschläge für alle sechs eingereichten Projekte mit insgesamt 242 MW erhalten; wpd sicherte sich 156,9 MW. Die Ausschreibung war laut Windmesse 2,6-fach überzeichnet, was die anhaltend hohe Projektpipeline im deutschen Onshore-Markt unterstreicht. Für Asset Manager ist die starke Überzeichnung ein Hinweis auf weiter steigenden Wettbewerb und potenziell sinkende Zuschlagspreise in künftigen Runden.
Fraunhofer IEE: Batteriespeicher könnten Stromsystem um fast vier Milliarden Euro pro Jahr entlasten
Eine neue Analyse des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) im Auftrag von BEE, BSW und BWE beziffert den volkswirtschaftlichen Nutzen von Flexibilitäten im Stromsystem auf bis zu knapp vier Milliarden Euro jährlich, berichten sowohl Erneuerbare Energien als auch Windmesse. Um mit dem Ausbau der Erneuerbaren Schritt zu halten, seien laut IEE acht Gigawatt Batteriespeicherleistung pro Jahr nötig. Für Asset Manager und Betreiber ist relevant, dass ein verstärkter Speicherausbau Abregelungsrisiken mindern und Marktwerte erneuerbarer Energien stabilisieren könnte. Die Studie stärkt zudem politische Argumente für angepasste EEG-Rahmenbedingungen.
Kommender Wind drückt Day-Ahead-Preise – Erneuerbare decken 58 Prozent des Stromverbrauchs
energate Messenger meldet, dass angekündigte Windeinspeisung den Day-Ahead-Strompreis unter Druck setzt. Parallel wird berichtet, dass Erneuerbare Energien zuletzt 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt haben. Für Betreiber und Asset Manager unterstreicht dies die wachsende Korrelation zwischen Windaufkommen und kurzfristigen Preiseinbrüchen (Capture-Rate-Risiko). Versicherer und Financiers sollten die zunehmende Erlösvolatilität in Ertragsprognosen und Stress-Szenarien berücksichtigen.
Routing-Energy-Kunden sichern sich 90,1 MW in der Mai-Ausschreibung der Bundesnetzagentur
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Windenergie-an-Land-Ausschreibung zum Gebotstermin 1. Mai 2026 veröffentlicht: Kunden des Dienstleisters Routing Energy erhielten Zuschläge für insgesamt 90,1 MW – trotz Rekord-Überzeichnung der Ausschreibungsrunde. Das Ergebnis zeigt, dass Wettbewerb und Überzeichnung in laufenden Ausschreibungen weiter zunehmen, was Bieterstrategien und Risikoabschätzung für Asset Manager relevant macht. Die IWR-Meldung basiert auf einer Pressemitteilung aus Husum.
Erneuerbare decken 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs
Laut energate Messenger deckten erneuerbare Energien zuletzt 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Der Wert ist ein Indikator für die wachsende systemische Bedeutung volatiler Einspeiser und unterstreicht die Relevanz von Netz- und Speicherkapazitäten, die zeitgleich in anderen Meldungen des heutigen Feeds diskutiert werden. Für Betreiber und Versicherer liefert der Wert Kontext für Abregelungswahrscheinlichkeiten und Marktwertentwicklungen.
Windkraftprojektierer unter Preisdruck – energate Messenger berichtet über angespannte Marktlage
Energate Messenger meldet, dass Windkraftprojektierer zunehmend unter Preisdruck leiden. Der Bericht ergänzt das Bild aus den Ausschreibungsdaten: Sinkende Zuschlagswerte bei gleichzeitig steigenden Projektkosten engen die Margen weiter ein. Für Finanzierer und Asset Manager verschärft sich damit die Frage nach der Rentabilität neuer Projekte im deutschen Markt.
DIW Berlin halbiert Wachstumsprognose: Energiepreisschock nach Iran-Krieg bremst deutsche Wirtschaft
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 0,5 Prozent halbiert und erwartet für 2027 ein Plus von lediglich 0,8 Prozent. Als Hauptursache nennt das Institut steigende Energiepreise infolge des Iran-Kriegs, der Ende Februar ausbrach. Für Windpark-Betreiber und Asset Manager ist das Umfeld erhöhter Großhandelspreise bei gleichzeitig gedämpfter Industrienachfrage ein relevanter Erlöstreiber, aber auch ein Risikofaktor für PPA-Strukturen und Nachverhandlungen.
Offshore-Wind-Zubau 2025 bei nur 9,3 GW – strukturelle Ursachen weiter ungelöst
Der weltweite Offshore-Wind-Zubau stagnierte laut Erneuerbare Energien auch 2025 bei 9,3 GW, bedingt durch Fehl-Ausschreibungen und verspätete Netzanschlüsse. Die Quelle sieht 2026 als möglichen Wendepunkt, benennt aber keine gesicherten Kapazitätsziele. Für Asset Manager und Versicherer bedeutet die anhaltende Verzögerung erhöhte Projektrisiken und potenzielle Ertragslücken in bestehenden Finanzierungsmodellen.
TotalEnergies prüft Rückzug aus Offshore-Projekt
Laut energate Messenger erwägt TotalEnergies den Ausstieg aus einem Offshore-Windprojekt. Nähere Details zu Standort oder Projektgröße gehen aus dem Kurzmeldungsformat nicht hervor. Der Vorgang reiht sich in eine Serie von Projektrückzügen westlicher Energiekonzerne aus dem Offshore-Segment ein und ist für Kooperationspartner, Kreditgeber und Versicherer betroffener Vorhaben relevant.
Offshore-Wind-Zubau 2025 erneut schwach: 9,3 GW weltweit – Trendwende für 2026 erwartet
Laut Erneuerbare Energien stockte der globale Offshore-Wind-Zubau im vergangenen Jahr bei 9,3 GW, bedingt durch Fehlausschreibungen und verzögerte Netzanschlüsse. Für Asset Manager und Versicherer relevant: Die Zubauschwäche erhöht den Druck auf bestehende Projektpipelines und könnte Lieferketten sowie Versicherungskapazitäten für 2026 belasten. Die Quelle fragt, ob 2026 eine Rückkehr auf Wachstumskurs gelingt.
Fertigungsüberkapazitäten bei PV und Offshore-Wind fünfmal höher als Bestellvolumen
Erneuerbare Energien berichtet, dass die globalen Fertigungskapazitäten für PV- und Offshore-Wind-Technik das tatsächliche Bestellvolumen um das Fünffache übersteigen. Trotz jüngsten Umsatzwachstums bei Exporten von Energiewendetechnik signalisieren die Überkapazitäten erheblichen Preisdruck auf Ausrüstungsebene. Für Asset Manager und Betreiber können sich daraus günstigere Beschaffungskonditionen, aber auch Risiken hinsichtlich Lieferantenstabilität und Qualitätssicherung ergeben.
Dunkelflaute: Streit um Deutungshoheit – Uniper sieht Phänomen als Normalfall
Laut energate Messenger streiten Marktteilnehmer derzeit um die Deutungshoheit über das Phänomen Dunkelflaute. Uniper positioniert sich dabei offenbar dahingehend, dass Dunkelflauten als normaler Bestandteil des Stromsystems zu betrachten seien. Parallel dazu argumentiert die Energieökonomin Claudia Kemfert laut Erneuerbare Energien, die Debatte werde übertrieben geführt, und plädiert für einen überlegten Systemumbau bis 2030 – die Fachzeitschrift merkt jedoch an, dass Kemfert die eigentliche Systemfrage offen lasse. Für Betreiber und Versicherer ist relevant, wie sich die politische Einschätzung von Versorgungssicherheitsrisiken auf künftige Kapazitätsmechanismen und Absicherungsstrategien auswirkt.
Uniper: Dunkelflauten sind Normalfall – Versorgungssicherheit rückt in den Fokus
Uniper stuft Dunkelflauten laut energate Messenger nicht mehr als Ausnahme-, sondern als Regelfall ein. Diese Einschätzung eines der größten europäischen Energieunternehmen hat direkte Implikationen für die Planung von Backup-Kapazitäten, Speicherlösungen und die Risikobewertung volatiler Erzeugungsportfolios. Für Asset Manager und Versicherer unterstreicht die Aussage die wachsende Bedeutung von Residuallastanalysen und entsprechenden Absicherungsstrategien.
Repowering in der Wesermarsch: 64-MW-Windfeld mit neun Vestas-Anlagen geplant
Lokale Akteure realisieren vor der Wesermündung ein Repowering-Projekt, das bis Mitte 2027 ein Windkraftfeld mit neun Vestas-Anlagen und einer Gesamtleistung von 64 MW entstehen lassen soll. Erneuerbare Energien beschreibt das Projekt als Beleg dafür, dass großskalige Windernten für lokale Investoren weiterhin attraktiv sind. Für Asset Manager ist das Vorhaben ein Beispiel für die laufende Konsolidierung älterer Onshore-Standorte in Norddeutschland. Angaben zu Genehmigungsstand und Finanzierungsstruktur sind dem Artikel zu entnehmen.
Arverio schreibt PPA für 96 GWh Jahresbedarf aus – Start zum Jahreswechsel 2026/2027
Das Eisenbahnunternehmen Arverio hat laut Erneuerbare Energien einen Power Purchase Agreement für die Lieferung von jährlich 96 Gigawattstunden Ökostrom ausgeschrieben. Lieferbeginn soll entweder zum Jahreswechsel 2026/2027 oder Anfang 2027 sein. Für Windenergieprojektentwickler und Asset Manager stellt diese Ausschreibung eine relevante, mittelfristige Abnahmemöglichkeit außerhalb des regulierten Fördersystems dar.
PNE AG emittiert Unternehmensanleihe über bis zu 65 Mio. EUR zur Optimierung der Finanzierungsstruktur
Die PNE AG hat beschlossen, im zweiten Quartal 2026 eine Unternehmensanleihe mit einem Zielvolumen von 65 Mio. EUR und einer Laufzeit von fünf Jahren zu emittieren (ISIN DE000A460J75); die Zinsspanne liegt bei 6,750 % bis 7,750 %. Das Angebot richtet sich auch an Inhaber der bestehenden Anleihe 2022/2027 im Rahmen eines Umtauschangebots. Asset Manager und Kreditanalysten sollten die Refinanzierungskonditionen im Kontext des aktuellen Zinsumfelds für Projektentwickler einordnen. Die Meldung basiert auf einer Unternehmensmitteilung; eine unabhängige redaktionelle Einordnung liegt nicht vor.
Aurora Energy Research: Strompreise der Zukunft – Chance oder Risiko für Windenergie?
Auf dem Windmesse-Symposium am 28. April analysierte Max Fydrich, Senior Research Associate bei Aurora Energy Research, die künftige Strompreisentwicklung und deren Implikationen für die Windenergie. Die Kernaussagen des Vortrags adressieren sowohl Chancen als auch Risiken für Windpark-Erlöse in einem veränderten Marktumfeld. Für Asset Manager und Betreiber mit auslaufenden EEG-Vergütungen ist die Einschätzung unabhängiger Research-Einrichtungen zur Marktpreisentwicklung von unmittelbarer Relevanz.
Aurora Energy Research: Strompreise der Zukunft – Chance oder Risiko für die Windenergie?
Max Fydrich, Senior Research Associate bei Aurora Energy Research, präsentierte auf dem Windmesse-Symposium (28. April) eine Analyse zu künftigen Strompreisstrukturen und deren Auswirkungen auf die Windenergie. Die Kernaussagen des Vortrags sind inzwischen publiziert. Für Asset Manager und Betreiber mit Merchant-Exposure ist die Frage der künftigen Preisentwicklung unmittelbar relevant für Bewertungsmodelle und PPA-Strategien.
Fernleitungsnetzbetreiber: H2-Kernnetz verzeichnet Reservierungsnachfrage von bis zu 2,9 GW
Kurz nach dem Start der Reservierungsphase für das Wasserstoff-Kernnetz liegen den Betreibern bereits 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von insgesamt bis zu 2,9 GW vor – mehr als ursprünglich erwartet. Für Windpark-Betreiber, die Power-to-Gas-Projekte oder H2-Direktlieferverträge planen, signalisiert die hohe Nachfrage eine frühe Engpasssituation im Netz. Asset Manager sollten die Vergabe von Kapazitätsrechten im Blick behalten, da diese die Wirtschaftlichkeit von Hybridprojekten direkt beeinflusst.
Aurora Energy Research: Künftige Strompreise als Chance und Risiko für die Windenergie – Symposiumsvortrag
Max Fydrich, Senior Research Associate bei Aurora Energy Research, präsentierte auf dem Windmesse-Symposium am 28. April Kernthesen zu künftigen Strompreisentwicklungen und deren Auswirkungen auf die Windenergie. Der Vortrag adressiert, ob fallende oder volatile Preisstrukturen die Wirtschaftlichkeit von Windprojekten be- oder entlasten. Die Analyse ist für Asset Manager und PPA-Verhandler relevant, da Preisprognosen unmittelbar in die Projektbewertung und Absicherungsstrategien einfließen.
Aurora Energy Research: Künftige Strompreise als Chance und Risiko für die Windenergie
Auf dem Windmesse-Symposium vom 28. April 2026 stellte Max Fydrich, Senior Research Associate bei Aurora Energy Research, eine Analyse künftiger Strompreismuster und ihrer Auswirkungen auf die Windenergie vor. Die Analyse beleuchtet, unter welchen Marktbedingungen Windprojekte künftig wirtschaftlich rentabel bleiben können und wo strukturelle Preisrisiken entstehen. Für Asset Manager und Betreiber mit auslaufenden Vergütungsverträgen ist die Einschätzung einer unabhängigen Research-Einheit besonders relevant.
ABO Energy: Sanierungsgutachten sieht Unternehmen als sanierungsfähig – Neuausrichtung definiert
Der erste Entwurf des Sanierungsgutachtens kommt laut Windmesse zu dem vorläufigen Schluss, dass ABO Energy sanierungsfähig sei. Das Gutachten benennt darüber hinaus Handlungsfelder für eine strategische Neuausrichtung und mögliche Investitionsbereiche. Für Projektpartner, Fremdkapitalgeber und Versicherer, die Exposure gegenüber ABO Energy haben, ist der Fortschritt des Sanierungsprozesses ein relevanter Risikofaktor.
ABO Energy: Erstes Sanierungsgutachten sieht Unternehmen als sanierungsfähig
Der erste Entwurf des Sanierungsgutachtens zu ABO Energy kommt laut Windmesse zu dem vorläufigen Schluss, dass das Unternehmen sanierungsfähig sei. Das Gutachten benennt zugleich strategische Handlungsfelder und mögliche Investitionsbereiche für eine Neuausrichtung. Für Asset Manager und Projektfinanziers, die Exponierungen gegenüber ABO-Energy-Projekten halten, ist der weitere Verlauf des Sanierungsverfahrens ein wesentlicher Risikoindikator.
Perigus Energy startet als neuer europäischer Onshore-Plattformspieler nach CIP-Übernahme von Ørsted
Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) hat die Onshore-Plattform von Ørsted übernommen; das daraus entstandene Unternehmen Perigus Energy ist in Deutschland, Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich aktiv. Die Plattform umfasst 826 MW in Bau und Betrieb sowie eine Entwicklungspipeline aus Wind-, Solar- und Speicherprojekten. Asset Manager sollten die Eigentümerstruktur und Portfoliokonsolidierung im europäischen Onshore-Segment beobachten, da sich Zuständigkeiten für Betrieb, Verträge und Gegenparteien verändert haben. Die Transaktion wird von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt.
Perigus Energy tritt nach CIP-Übernahme von Ørsted-Onshore-Sparte als neuer europäischer Player an
Nach der Übernahme des europäischen Onshore-Geschäfts von Ørsted durch Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) firmiert die Plattform nun unter dem Namen Perigus Energy. Das Unternehmen ist in Deutschland, Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich tätig und verfügt laut IWR über 826 MW in Bau und Betrieb sowie eine weitere Entwicklungspipeline. Für Asset Manager und Versicherer bedeutet der Eigentümerwechsel eine Neubewertung von Gegenparteirisiken und Betriebsführungsverantwortung im betroffenen Portfolio.
Perigus Energy startet als neuer europäischer Onshore-Player nach Übernahme von Ørsteds Sparte
Nach dem Abschluss eines Deals mit Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) übernimmt Perigus Energy das europäische Onshore-Geschäft von Ørsted und tritt damit als neuer unabhängiger Entwickler für Wind, Solar und Speicher in Europa auf. Sowohl IWR als auch energate Messenger berichten unabhängig voneinander über den Vorgang, was dem Ereignis erhöhte Glaubwürdigkeit verleiht. Für Betreiber und Asset Manager ist relevant, welche Projektpipeline und welche Betriebsverantwortlichkeiten auf Perigus Energy übergehen.
Strompreis fällt am 1. Mai auf minus 499,99 Euro/MWh
Am Feiertag 1. Mai wurde laut energate Messenger für eine Viertelstunde ein Großhandelsstrompreis von minus 499,99 Euro/MWh registriert. Solche Extremwerte entstehen typischerweise bei hoher Einspeisung aus Wind und Solar bei gleichzeitig geringer Last. Für Windparkbetreiber und Asset Manager sind derartige negative Preisspitzen unmittelbar erlösrelevant und können bei bestimmten Vermarktungsmodellen erhebliche Verluste auslösen. Versicherer und Finanzierungspartner sollten derartige Marktereignisse bei der Risikobeurteilung von Projekten berücksichtigen.
Wird jeden Wochentag um 06:00 UTC aktualisiert.